Sechzig Jahre Kriegsende
Die Politische Meinung, (5/2005) 426
Die Maiausgabe der Politischen Meinung blickt in ihrem Schwerpunkt auf den 60. Jahrestag des Kriegsendes zurück. Dabei ist der Focus nicht vornehmlich historisch, sondern von der Frage nach den Auswirkungen auf die deutsche Gegenwart bestimmt. Wie verhält sich die deutsche Außenpolitik zum Thema Kriegsführung? Wie zeigt sich das nationale Gedächtnis? Pflegen wir eine Kultur der Erinnerung? Wie wirkte sich die Kapitulation auf das deutsche Selbstverständnis aus und wie verbindet sich dabei das Bewußtsein der Niederlage mit demjenigen der Befreiung? Die Rubrik „Im Grundsatz“ geht auf die Fragen der Inneren Sicherheit, den Begriff des „Konservativen“ und den Terminus des Patriotismus ein. „Außenpolitische Fragen“ diskutieren Beiträge zu den deutsch-israelischen Beziehungen sowie zu Inhalten des europäischen Verfassungsvertrages. Des 9. Mai, dem 200. Todestag von Friedrich Schiller wird sowohl mit einer Würdigung als auch mit einer Sammelrezension der jüngsten Schiller-Biographien gedacht. Zum Tode von Johannes Paul II. stellt die Politische Meinung die grandiose Wirkkraft des letzten Papstes als eines Anwaltes radikaler Menschlichkeit heraus.
Das Reich des Guten
Deutschlands Außenpolitik sechzig Jahre nach Kriegsende
Die rot-grüne Bundesregierung gibt vor, in der Außenpolitik dem Primat der Friedenssicherung zu folgen. Sie versucht damit, sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einem angestrebten Selbstbild der Deutschen zu entsprechen, die sich so von den Fakten ablenken lassen. Thomas Speckmann mehr...
Deutschland 1905 bis 2005
Gedenkjahre im Zehner-Pack
Die deutsche Geschichte ist seit 1905 gravierenden Wandlungen unterlegen. Der Einschnitt von 1945 tritt im Kontext des gesamten Jahrhunderts noch deutlicher hervor. Manfred Funke mehr...
Sechzig Jahre nach dem 8. Mai 1945
Während das SED-Regime den Umgang mit der NS-Vergangenheit simplifizierte, verlief die Auseinandersetzung im Westen in widersprüchlichen Prozessen. Nur die genaue Erinnerung an die Unmenschlichkeit aber kann sie in Impulse der Menschlichkeit verwandeln. Harald Bergsdorf mehr...
Niederlage und Befreiung
Der 8. Mai 1945 und die Deutschen
Der staatliche Zusammenbruch 1945 machte den Weg in eine neue Epoche deutscher Geschichte frei. Sie sollte im Westen durch Freiheit und eine enge Verbindung von Staat und Recht bestimmt sein. Hans Maier mehr...
Nationales Gedächtnis und Kultur der Erinnerung
Geschichtliche Orientierung und staatliche Verantwortung
Die Erinnerung an den Nationalsozialismus hat das Bewusstsein über alle vorausgegangene Geschichte zurückgedrängt. Ein Anstoß zur weiteren historischen Orientierung auch jenseits ihrer Manifestation in Mahnmalen. Norbert Lammert mehr...
Der 8. Mai – das historische Ereignis und die politische Wirkungsgeschichte
kontrovers: Der 8. Mai – das historische Ereignis und die politische Wirkungsgeschichte
Die Bezeichnung „Befreiung“ trifft nicht den Kern der Erfahrung des Kriegsendes in Deutschland. Henning Köhler mehr...
Deutschland, ein gefährliches Pflaster?
Kriminalität im Spiegel der Polizeilichen Statistik
Die vom Bundeskriminalamt herausgegebene Polizeiliche Kriminalstatistik räumt mit zahlreichen Vorurteilen auf. Andererseits gibt es immer noch Dunkelfelder, die sich ihr entziehen. Reinhard Scholzen mehr...
Was heißt konservativ?
Ein Plädoyer für die Bewahrung von Werten
Mit dem von „conservare“, bewahren, abgeleiteten Begriff gehen die Massenmedien zumeist abwertend um. Überlegungen zu einer politischen und geistigen Haltung. Heinrich Fisch mehr...
Patriotismus und nationale Interessen
Anmerkungen zu einem wiederkehrenden Terminus.
Anmerkungen zu einem wiederkehrenden Terminus. Carl Otto Lenz mehr...
Vierzig Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Eine kraftvolle Partnerschaft seit dem 12. Mai 1965
Den Akteuren, die sich für die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und den israelisch-palästinensischen Ausgleich einsetzen, ist der Weitblick, Mut und das Durchsetzungsvermögen Ben-Gurions und Adenauers zu wünschen. Johannes Gerster mehr...
Auf dem Weg in eine gute Verfassung?
Die Debatte um die Ratifizierung des Verfassungsvertrages
Die Legendenbildung um Inhalte des europäischen Verfassungsvertrages hat bereits eingesetzt. Eine Darstellung der Ratifizierungsdebatte und ihres europapolitischen Umfeldes. Andreas Schwab mehr...
„In sich verzehrt, aber mit brennendem Licht“
Zum 200. Todestag von Friedrich Schiller am 9. Mai
Nach wie vor geht von Leben und Werk Friedrich Schillers eine große Leuchtkraft aus. Eine Würdigung des Nationaldichters zum 200. Todestag am 9. Mai. Wolf Scheller mehr...
Ein Glücksfall für die Welt
Zum Tode Johannes Pauls II.
Johannes Paul II. war ein Anwalt radikaler Menschlichkeit. Sein öffentliches Sterben wurde zu einer Kampfansage an den Zeitgeist. Wolfgang Bergsdorf mehr...
Zur Ideengeschichte der Christdemokratie
gelesen:
Henk E. S. Woldring: Politieke filosofie van de christendemocratie Siebo M.H. Janssen mehr...
„Fliegender Nomade“
gelesen:
Galsan Tschinag: Das geraubte Kind Michael Braun mehr...
Der reservierte Revolutionär
Neuerscheinungen zu Schillers 200. Todestag
Sigrid Damm: Das Leben des Friedrich Schiller. Norbert Oellers: Schiller. Elend der Geschichte, Glanz der Kunst. Rüdiger Safranski: Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus. Roman Luckscheiter mehr...
Aktuelles intern
Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
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