Neuwahlen in Deutschland
Die Politische Meinung, (8/2005) 429
Die Augustausgabe der Politischen Meinung widmet sich der vorgezogenen Bundestagswahl. Hierbei gerät der Verfall rot-grüner Wertbindungen im Deckmantel der Vermarktung ebenso in den Blick wie Inhalte und Methoden des bevorstehenden Wahlkampfes. Die Frage nach der Demokratietauglichkeit von neuer Linkspartei und PDS beantwortet sich vor dem Hintergrund jüngster wissenschaftlicher Untersuchungen von selbst. Jüngste Publikationen zum Thema „Politik in der Mediendemokratie“ werden kritisch rezensiert. Für eine Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen und Ausweisungspraxis als Konsequenz des islamischen Terrorismus plädiert der Kommentar zu den Anschlägen von London. Kritische Anmerkungen provoziert die Bildungspolitik der rot-roten Regierung Berlins. Unter der Rubrik „Zeitgeschichte“ werden das Deutschlandbild von Willy Brandt sowie ein Portrait Ludwig Windhorsts als Wegbereiter der CDU aufgegriffen. Die Rezeption der Widerstandsbewegung gegen das nationalsozialistische Regime wird in einem zweiten Teil nun abschließend thematisiert. Die Würdigung Thomas Manns zum fünfzigsten Todestag am 12. August in der Rubrik „Literatur“ reiht sich auf an dem politischen Wandel des unbequemen Mahners. Eine „Nacht am Midan Orabi“ vermittelt literarische Impressionen aus Kairo.
Das Ende einer Episode
Rhetorischer Überbau als rot-grünes Signum
In Deutschland konnte mit dem Begriff der „Neuen Mitte“ kein Inhalt verbunden werden, da die SPD ihre programmatische Erneuerung versäumt hat. Als rot-grünes Signum bleibt der rhetorische Überbau. Michael Mertes mehr...
Die Republik im vorgezogenen Wahlkampf .
Zu den Bundestagswahlen 2005
Die anzustrebende wertorientierte Aufladung des Wahlkampfes dreht sich um Aspekte von Freiheit und Gerechtigkeit im zunehmend ökonomisierten Alltagsleben. Karl-Rudolf Korte mehr...
„Regieren durch Diskurs“ – Ein Nachruf ohne Trauer
Die Aufwertung von Kommissionen hat sich praktisch überlebt
Die starke Aufwertung von Kommissionen durch die rot-grüne Bundesregierung hat sich praktisch überlebt. Sie war Ausdruck einer Politikauffassung, die den politischen Streit durch Konsens ersetzen wollte. Markus Linden M.A. mehr...
Populisten und Extremisten im Expertenurteil
Zur neuen Linkspartei und der PDS
Die Demokratieuntauglichkeit von neuer Linkspartei und PDS erfordert wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Jüngste Theorien im Fokus. Harald Bergsdorf mehr...
Politik ohne Wert(e)?
Die Berliner Republik zwischen Wertekampf und Werteverfall
In der Berliner Republik wurden unter Rot-Grün Wertbindungen lediglich vermarktet. Ihre Stilisierung sollte ihren Verfall verdecken. Johannes Urban mehr...
„TV-Duelle“ – überschätzt und doch wichtig
Wahlkampf als Themenmanagement
Das Fernsehen bietet die Möglichkeit kurzfristiger Informationen durch die Konfrontation der Spitzenkandidaten. Die gewünschte Wirkung im Wahlkampf entfaltet diese Methode jedoch nur bei gleichzeitiger Einbettung in das Themenmanagement. Frank Brettschneider mehr...
Nach dem „7. Juli“ in London
Islamisten müssen konsequent ausgewiesen werden
Die Anschläge von London zeigten einmal mehr die Unerbittlichkeit des islamischen Terrorismus. Allein schärfere Sicherheitsmaßnahmen und konsequentere Ausweisungen versprechen Erfolg. Aschot Manutscharjan mehr...
Der Staat und die „Werte“
Zur Bildungspolitik des Bundeslandes Berlin
Die rot-rote Berliner Regierung unterstützt mit ihrer Propagierung eines neuen Unterrichtes für „Werte“ eine Rückkehr des Obrigkeitsstaates. Anmerkungen zu einem nahezu unbemerkten Wandel. Matthias Lutz-Bachmann mehr...
Das Vermächtnis des Widerstandes .
Gewissensentscheidungen zwischen Anerkennung und Ächtung (Teil II)
Das Verhältnis der Gesellschaft zum Widerstand gegen Hitler ist ambivalent. Zur Rezeption der Geschichte des Widerstandes. Peter Hoffmann mehr...
Ludwig Windthorst – Wegbereiter der CDU
Zur nachhaltigen Wirkung eines herausragenden Politikers
Als Führungspersönlichkeit der Zentrumspartei und Gegenspieler Bismarcks wirkte Ludwig Windthorst für eine interkonfessionelle Politik. Seine Grundüberzeugungen spiegeln sich in den demokratischen Prinzipien des heutigen Verfassungsstaates. Udo Baron mehr...
„Hitler ist nicht Deutschland“
Zum Deutschland-Bild Willy Brandts
Als Geste der Betroffenheit und Demut wurde der Warschauer Kniefall zum historischen Moment. Das Deutschlandbild Willy Brandts ist heute seinen eigenen Parteifreunden kaum noch bewusst. Brigitte Seebacher mehr...
Demokrat – Europäer – Weltbürger
Thomas Mann zum 50. Todestag am 12. August
Thomas Mann ging einen weiten Weg von der Verteidigung des Obrigkeitsstaates zur Propagierung einer weltoffenen und sozialen Demokratie. Ein Porträt des „unpolitischen“ Mahners zum 50. Todestag am 12. August. Beate Neuss mehr...
Nacht am Midan Orabi
Impressionen aus Kairo
„Aus der staubigen Hektik des Tages bricht am Abend ein tausendfarbiges Treiben hervor …“ . Christoph Steier mehr...
Dem Sieg auf der Spur – Handreichungen für politischen Erfolg in der Mediendemokratie
Gelesen: Bücher für den Erfolg
Zu den neueren Publikationen von Marco Althaus/Michael Geffken/Sven Rawe (Hg.), Donald P. Green/Alan S. Gerber, Regina Maria Jankowitsch, Volker J. Kreyher (Hg.), Hajo Schumacher/James A. Thurber/Candice J. Nelson (eds.) Frank Priess mehr...
Politik im medialen Zeitalter
gelesen: Politisches Marketing
Markus Karp/Udo Zolleis (Hg.): Politisches Marketing Andreas Schwegel mehr...
Lothar Galls neue Abs-Biografie
Lothar Gall: Der Bankier Hermann Josef Abs Klaus Hildebrand mehr...
Aktuelles - intern
Aktuelle aus der Stiftung im Monat August mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

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