Wahl ohne Entscheidung?
Die Politische Meinung, (10/2005) 431
Die Oktoberausgabe befasst sich mit dem Debakel der Bundestagswahl vom 18. September. Im Zentrum der Wahlkampfanalyse stehen die Rolle des Fernsehens, die Strategie der Union im Blick auf die programmatische Verankerung ihrer Themen sowie die Integrationskraft der Volksparteien. Ein eigener Beitrag erörtert in diesem Kontext die Notwendigkeit einer wirtschaftspolitischen Neuorientierung und der Problematik ihrer öffentlichen Vermittlung. Eine weitere Rubrik widmet sich dem fünfzehnjährigen Jubiläum der Deutschen Einheit. Dabei wird die Notwendigkeit geistiger Erneuerung in Ost und West in Form eines Essays und eines Schriftstellerinterviews thematisiert. Historische Betrachtungen gelten dem Verdrängungs- und Verleugnungsapparat der Stasi sowie der Bedeutung des 3. Oktobers als Nationalfeiertag. Weitere Beiträge liefern ein Resümee zum XX. Weltjugendtag sowie eine Einschätzung und Abwägung zur Lage der dringend notwendigen Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.
Die Wahlen im Wechselspiel des Fernsehens
Bilder als Botschaften sorgten für Aufklärung und Verwirrung
Im TV-Wahlkampf waren Bilder die Botschaft. Sie sorgten sowohl für Aufklärung als auch für Verwirrung der Zuschauer, denen mehr Anwaltschaft durch die Moderatoren zu wünschen gewesen wäre. Dieter Stolte mehr...
Ein Wahlkampf der besonderen Art
2005 war vieles anders
Eine kopflastige und wirtschaftsbezogene Kampflinie, wie die Union sie verfolgte, scheiterte im Thematisch-Strategischen; es fehlten Wärme, Herz und Vision. Ein Blick auf die Wahlkampfstrategien der Parteien. Frank Priess mehr...
Politik auf dem Rückzug
Zum Verhältnis von Staat und Wirtschaft
Die neue Regierung wird trotz des wenig Reformfreude signalisierenden Wahlergebnisses nicht umhinkommen, alle wirtschaftspolitischen Instrumente auf ihre Treffsicherheit zu überprüfen. Doch die Vorbehalte der Öffentlichkeit sind groß. Stefan Deges mehr...
„Gefühlter“ Wahlsieg
Die Wahlergebnisse lassen keinen Triumph zu
Die beiden großen Volksparteien erzielten erstmals seit 1949 gemeinsam ein Wahlergebnis von nur knapp siebzig Prozent. Der Protest der Wähler war aufgrund ihrer geschwundenen Integrationskraft nicht aufzufangen. Viola Neu mehr...
Wahlkampf nur auf einem Bein
Hat die Union den Sieg verschenkt?
Die Union wurde von der SPD als Partei sozialer Kälte diffamiert. Diesem Angriff bot sie eine offene Flanke, da sie ohne Not auf eine Einbindung ihrer Positionen in eine grundsätzliche Dimension verzichtete. Berthold Löffler mehr...
Geistige Erneuerung in Ost und West
Herausforderungen für die CDU nach fünfzehn Jahren Wiedervereinigung
Die friedliche Revolution in der DDR hat die Deutsche Einheit und die staatsbürgerliche und wirtschaftliche Freiheit errungen. Ihre geistigen und sozialen Perspektiven sind seither im Osten vernachlässigt worden Christine Lieberknecht mehr...
Lädierte Legenden
Der Nimbusder DDR-Staatssicherheit
Die Spitzenkader der DDR-Staatssicherheit arbeiteten gezielt an der Verdrängung und Verleugnung der Verbrechen ihrer Behörden. Die Deutsche Einheit ist auch ein Auftrag zur Erinnerung. Karl Wilhelm Fricke mehr...
Vom Beitrittstermin zum Nationalfeiertag
Zur Geschichte des 3. Oktober 1990
Die Idee zur Abschaffung des 3. Oktober als nationalem Feiertag erwies sich als Rohrkrepierer. Ein historischer Blick auf die Bedeutung dieses geschichtsträchtigen Datums. Gunnar Peters mehr...
Von „blühenden Landschaften“ und den Mühen in der Ebene
Ein Gespräch mit Erich Loest
Die Freiheit hatte den großen Preis der eigenen Verantwortung; dies musste unter Schmerzen gelernt werden. Wolf Scheller befragt den Schriftsteller zu fünfzehn Jahren wiedervereinigter Nation. Wolf Scheller mehr...
Glücklich unter jungen Menschen!
Rückblick auf den XX. Weltjugendtag 2005
Der XX. Weltjugendtag hat deutlich gemacht: Die Kirche hat eine klar vernehmbare Stimme in der Gesellschaft. Ein Resümee. Matthias Kopp mehr...
UN-Reform auf schwankendem Boden
Zum Stand der Diskussion um die Zukunft des UN-Sicherheitsrates
Die veränderte weltpolitische Lage erfordert eine Anpassung des UN-Sicherheitsrates. Auch der Gipfel Mitte September erbrachte nicht die notwendige Einhelligkeit der Diskussion. Bardo Fassbender mehr...
„… nur ein Magazin für meine Phantasie“
Geschichte in Schillers Dramen– Teil II
In die Geschichte als Material seiner Werke webt Schiller gezielt ahistorische, rein poetische Elemente ein. (Teil II, Fortsetzung des Essays aus Die Politische Meinung, September 2005, Nummer 430) Norbert Oellers mehr...
Deutsche Irrwege
gelesen: Günter Gaus, Widersprüche – Erinnerungen eines linken Konservativen; Egon Bahr, Der Deutsche Weg. Selbstverständlich und normal Giselher Schmidt mehr...
Außenpolitisches Abenteuer
gelesen: Werner Kilian: Adenauers Reise nach Moskau Gerhard Wettig mehr...
Aktuelles intern
Neue Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
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