Ausgabe (11/2008) 468
Krise im Kaukasus
Die Hintergründe des russisch-georgischen Konfliktes analysiert die Politische Meinung in ihrer Novemberausgabe. Völkerrechtliche Aspekte werden dabei ebenso beleuchtet wie die Rolle Russlands mit Blick auf Frieden und Stabilität in Europa, die notwendige Geschlossenheit der EU und die Erweiterungspolitik der NATO. Auch die Diplomatie des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, die Vermittlungsbemühungen der Türkei als außenpolitische wichtiger Agitator im kaspischen Raum und die Entstehung der verschiedenen Sezessionskonflikte im Kaukasus werden in den Blick genommen. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit den Auswirkungen auf die westlichen Energieversorgung. Zu dem Kreis der Autoren gehören Rolf Clement, Aschot Manutscharjan, Christian Müller, Katja Plate, Ruprecht Polenz, Jan Senkyr, Ulrich Weisser und Birgit Wetzel. In der Rubrik „Brennpunkt Wirtschaft“ befassen sich Stefan Deges und Helmut Berschin mit der weltweiten Krise der Finanzmärkte und mit dem symbolischen Gebrauch der Begriffe „arm“ und „reich“. Mit der Landtagswahl in Bayern (Klaus Gotto), dem Wahlausgang der österreichischen Nationalratswahl (Herbert Vytiska) und dem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshof für Menschenrechte zur Klage der Preußischen Treuhand gegen Polen (Stephan Raabe) setzt sich die Rubrik „Deutschland und seine Nachbarn“ auseinander. Mit „Gedanken zu einem Gedenktag“ widmet sich Gottfried Leder dem geschichtsträchtigen Datum 9. November 1938.
Inhalt
Editorial
von Wolfgang Bergsdorf
Russland an seinen Taten erkennen
Über das russische Vorgehen im Kaukasus
von Ruprecht Polenz
Ein gefährlicher Konfrontationskurs
Über die Beziehungen der NATO zu Russland
von Ulrich Weisser
Erweiterungspolitik auf dem Prüfstand
Folgen aus dem Georgien-Krieg für die NATO
von Rolf Clement
Herausforderung für die Europäische Union
Unheimlicher Kontrahent Russland
Sarkozys EU-Diplomatie mit Russland
von Christian Müller
Energiepoker rund um das Kaspische Meer
Der Kampf um Energieressourcen
von Birgit Wetzel
Ein schwieriger Balanceakt
Türkische Außenpolitik im Kaukasus
von Jan Senkyr
Die Sezessionskonflikte im Kaukasus
Entstehung und politische Entwicklung
von Aschot Manutscharjan
Zur Neuaufstellung der Weltfinanzen
Sieben Regeln und ein starker IWF
von Stefan Deges
"arm" und "reich"
Zur medialen Schlagkraft von Begriffen
von Helmut Berschin
Zäsur oder Betriebsunfall?
Die Wahl in Bayern 2008 und die CSU
von Klaus Gotto
Österreich nach der Wahl
Die ÖVP steht an einer entscheidenden Wegkreuzung
von Herbert Vytiska
Restitutionsansprüche abgewiesen
9. November 1938
von Gottfried Leder
Eine Revolte im Visier
von Günther Frieß
Ein genialer Blattmacher
von Ernst Elitz
Aktuelles intern
Aktionen, Programme und Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung
Impressum
Autoren
Über diese Reihe
Die Politische Meinung präsentiert sich ab 2013 „generalüberholt“ ihren Lesern: Das neue, ästhetisch anspruchvolle Layout bietet ein klares und aufgelockertes Schriftbild, die Themenschwerpunkte werden facettenreicher und von Bildstrecken begleitet. Eine veränderte Erscheinungsweise von sechs Doppelausgaben jährlich mit jetzt 128 Seiten gibt dieser Fortentwicklung einen neuen Rahmen.
Die Zeitschrift bietet als Bezugspunkte fundierte Analysen historischer Hintergründe und eine der individuellen Eigenverantwortung verpflichtete, im christlichen Menschenbild verankerte Ethik.
Dr. Bernd Löhmann
Chefredakteur "Die Politische Meinung"
Tel. +49 30 26996-3603 / -2653 (Augustin)
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2522
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Herausgeber
Wolfgang Bergsdorf, Hans-Gert Pöttering, Bernhard Vogel
ISSN
0032-3446
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Die Politische Meinung erscheint sechsmal im Jahr. Der Bezugspreis für sechs Hefte beträgt 50,00 € zzgl. Porto. Der neue Einzelheftpreis beträgt 9,00 €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird. Bestellungen über den Verlag oder durch den Buchhandel.