Relevanz der Religion
Die Politische Meinung, (1/2002) 386
Die Januarausgabe der Politischen Meinung setzt sich mit der Relevanz der Religion auseinander. Dabei steht das Christentum im Zentrum der Aufmerksamkeit. In den Blick kommen u.a. die Fragen der Staatsnähe, der friedensstiftenden Impulse, der historischen Errungenschaften und des Religionsunterrichtes. Darüber hinaus untersucht ein Essay die Tradierung christlicher Lebensformen durch das Medium des Films. Unter der Rubrik "Europa" stehen im Januar Beiträge zu den Themen europäische Wertegemeinschaft und Schweiz. Die Folgen des 11. Septembers werden im Hinblick auf die veränderten Grundbedingungen außenpolitischen Handelns für Europa sowie die USA analysiert. Eine Erinnerung an Alois Mertes wirft ein klärendes Licht auf die Debatten der Gegenwart, indem der ethische Aspekt politischen Handelns in den Vordergrund rückt. Sie schließt so den vom Editorial ausgehenden Kreis, das die durch den Afghanistan-Einsatz wieder auf den Plan gerufenen Pazifisten in einem pointierten Kommentar mit ihren eigenen verbalen Mitteln konfrontiert.
Sönke Petersen, Manager des Parlaments: Parlamentarische Geschäftsführer im Deutschen Bundestag
Status, Funktion, Arbeitsweise
gelesen Joachim Lang mehr...
Heinrich Augst Winkler: Der lange Weg nach Westen
gelesen
Gregor Schöllgen mehr...
Das Ethische in der Politik
Erinnerung an Alois Mertes
In seinen außen- und deutschlandpolitischen Einschätzungen sowie in seiner Auseinandersetzung mit der Friedensbewegung war Alois Mertes an christlichen Prinzipien orientiert. Die Erinnerung an den herausragenden Christdemokraten wirft ein klärendes Licht auf die Debatten der Gegenwart. Jürgen Aretz mehr...
Krieg gegen Terror
Europa im Schatten einer versteckten Bedrohung
Nach dem 11. September hat ein Prozess der differenzierenden Betrachtung eingesetzt. Veränderte Grundbedingungen des außenpolitischen Handelns für die USA und Europa aber sind bereits zu konstatieren. Lothar Rühl mehr...
Der Tunnel
Eine Erzählung. Thomas Hürlimann mehr...
Ist die Schweiz „eurokompatibel“
Historische Erfahrungen, Politik und kollektives Bewusstsein
Das Verhältnis der Schweizer zu ihren europäischen Nachbarn ist stark von historischen sowie unbewusst kollektiven Erfahrungen geprägt. Burkard Steppacher mehr...
Europa als Wertegemeinschaft
Zu den christlichen Grundlagen des Kontinentes
Trotz seiner erfolgreichen und maßgebenden Einführung ist der Euro nicht der Kern der wachsenden Union. Für eine in die Tiefe gehende Arbeit an der religiösen und kulturellen europäischen Identität ist es nicht zu spät. Wolfgang Huber mehr...
Reitschule
Lyrik
Gisela Hemau mehr...
Zur „uncoolen“ Gestik des Christentums
Religiöse Kulturvermittlung im Film
Medialität war stets ein zentrales Thema der Theologie. Unter den Bedingungen der Spätmoderne überlebt die christliche Lebensform auch in den audio-visuellen Medien, so etwa im Film. Klaas Huizing mehr...
Der Kern des Christlichen
Dialog enthüllt das Spezifikum
Der Mensch ist gleichsam in sich ein Verweis auf den rationalen Ursprung allen Seins. Heute aber leidet sein Verhältnis zu Gott häufig am Verlust einer existenziellen Dimension. Joachim Wanke mehr...
Weltreligionen und Politik im 21. Jahrhundert
Perspektiven für Gerechtigkeit und Frieden
Das Konfliktpotenzial von Religionen ist in jüngster Zeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dabei wird leicht übersehen, dass deren Frieden stiftende Impulse vor allem politisch-ideologischen Instrumentalisierungen zum Opfer fallen. Wolfgang Bergsdorf mehr...
Friede hier und heute
Anstöße zu einem neuen Bewusstsein der Gotteskindschaft
Ein lebendiges Bewusstsein der Gotteskindschaft wäre der sicherste Weg, den gefährdeten Weltfrieden für das begonnene Jahrtausend doch noch zu retten. Eugen Biser mehr...
Lernorte des Glaubens
Zur Funktion des schulischen Religionsunterrichtes
Man kann nicht sachgemäß von Religionen sprechen und den ihnen eigenen Wahrheitsanspruch ausblenden. Zur Vermittlung religiöser Inhalte im Unterricht. Karl Kardinal Lehmann mehr...
Das Verhältnis von Politik und Religion
„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“
Ohne religiöse Rückbindung bleibt auch der Staat ein letztlich machtloser Normengeber. Gerade seine weltanschaulich-religiöse Neutralität verweist auf die Notwendigkeit ergänzender Orientierung. Bernhard Vogel mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
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