Die Politische Meinung, (12/2000) 373

Die bebilderte und erweiterte Sonderausgabe der Politischen Meinung (Dezember) ist dem 125. Geburtstag Konrad Adenauers am 5. Januar 2001 gewidmet. Die historische Bedeutung des Staatsmannes und seine politische Aktualität werden von Politikern, Wissenschaftlern und Literaten ebenso analysiert und geschildert, wie seine Persönlichkeit und seine christliche Grundhaltung. Die Wahrnehmung Adenauers in der DDR, sein heutiges Bild in den jungen Ländern sowie seine Position zur Wiedervereinigung bilden mit drei Beiträgen zu diesem Themenkomplex einen Schwerpunkt der Ausgabe. In einer Dokumentation seiner Weihnachtsansprache von 1951 kommt der Geehrte selbst zu Wort.

Visionär, Taktiker, Patriot

Adenauer setzte bleibende Maßstäbe für uns Christdemokraten
Die Maßstäbe, die Konrad Adenauer gesetzt hat, sind für Christdemokraten heute hoch aktuell. Die zunehmende Bedeutung ethischer Kriterien und einer Neuen Sozialen Marktwirtschaft empfehlen einen orientierenden Rückblick. Angela Merkel mehr...

"Europa muss geschaffen werden"

Die Europapolitik Konrad Adenauers und die Herausforderungen des Einigungsprozesses heute
Das Streben nach europäischer Einheit war die zentrale Triebfeder der Politik Konrad Adenauers. Seine Leitgedanken sind auch noch für die gegenwärtigen Herausforderungen des Einigungsprozesses wegweisend. Hans-Gert Pöttering mehr...

Konrad Adenauer und die Soziale Marktwirtschaft

Das enge Zusammenwirken mit Ludwig Erhard ermöglichte neue Wege in der Wirtschaftspolitik
Der erste Bundeskanzler erreichte in der Wirtschaftspolitik zu keinem Zeitpunkt eine so unbestrittene Meinungsführerschaft wie in vielen anderen Politikfeldern. Der grundsätzliche Konsens mit Ludwig Erhard aber machte eine neue Form der Marktwirtschaft möglich. Gerhard Stoltenberg mehr...

Moral als Staatsräson

Zur Politik Konrad Adenauers gegenüber Israel und den Juden
Durch Ben Gurion und Konrad Adenauer wurde die tiefe Sprachlosigkeit zwischen Israel und Deutschland überwunden. In diesem Prozess waren ethische Ansprüche und realpolitische Ziele deckungsgleich. Niels Hansen mehr...

Westintegration - der Weg der Freiheit

Die Außenpolitik Konrad Adenauers war eine Absage an die Schaukelpolitik zwischen Ost und West
Die Außenpolitik Konrad Adenauers war eine eindeutige Absage an die Bismarcksche Schaukelpolitik zwischen Ost und West. Ihm gelang es Deutschland mit der Tradition von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verbinden. Hanns Jürgen Küsters mehr...

Adenauer und die Wiedervereinigung

Die Weitsicht des ersten Bundeskanzlers ermöglichte die Einheit in Freiheit
Die Wiedervereinigungspolitik Adenauers war heftig umstritten. Sein beharrlicher Kurs bildete jedoch eine zentrale Voraussetzung für die Wiedererlangung der Einheit und erhielt 1989/90 eine eindrucksvolle Bestätigung. Günter Buchstab mehr...

Walter Ulbricht und das Bild Adenauers in der DDR

Das Image des „Spalters“ entsprang politischem Kalkül
Durch die Politik des ersten Bundeskanzlers sah sich die SED in ihrer Macht und Existenz bedroht. Um dieser Gefahr zu begegnen, machte ihn die Propaganda zum Volksfeind und „Spalter Deutschlands“. Manfred Wilke mehr...

Verblassendes Feindbild

Zu den Auswirkungen der Adenauer-Rezeption in der DDR auf die junge Generation
Unser Autor – fast auf den Tag genau hundert Jahre nach Konrad Adenauer geboren – schildert die Auswirkungen der Wahrnehmung Adenauers in der DDR auf seine Generation. Sebastian Kolditz mehr...

Hoffnung auf Heimat

Zur Integration der Vertriebenen in der Adenauer-Ära
Die Absage an Revanche für die Vertreibung sowie die Integration der Flüchtlinge in die Bundesrepublik waren wesentlich für die innere Stabilität des jungen Staates. Aus schrecklichen Ereignissen wurde kein politischer Sprengsatz. Erika Steinbach mehr...

Adenauer und das Christentum

"Er wartete nicht auf Weisungen von irgendwoher"
Konrad Adenauer gewährte nur selten Einblick in seine religiöse Grundüberzeugung. Linientreue, der Einsatz für die Ökumene und gegen den Atheismus aber waren öffentliche Bekundungen seines Glaubens. Otto B. Roegele mehr...

Mein Großvater - Erinnerung und Engagement eines Enkels

"Er war immer eine Respektsperson"
Der Enkel des großen Staatsmannes berichtet über das Verhältnis zu seinem Vorfahren und über den Umgang mit seinem Vermächtnis. Konrad Adenauer mehr...

Dankeswort

Weimarer Rede zu Ehren Konrad Adenauers
Teilabdruck der Rede Hilde Domins anlässlich der Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung am 11. Mai 1995 in Weimar Hilde Domin + mehr...

Die politische Sprache Konrad Adenauers

Seine Terminologie bündelte die Bedürfnisse der Bürger
Die Terminologie des ersten Bundeskanzlers bündelte die Bedürfnisse der Bürger. Innen- und Außenpolitik bezogen aus der überzeugenden Entgegensetzung von „Freiheit“ und „Totalitarismus“ ihre Anerkennung. Wolfgang Bergsdorf mehr...

Meister der Nuancen

Vom umstrittenen zum unumstrittenen Adenauer? Einige Fußnoten zu einem Vierteljahrhundert Adenauer-Forschung
Die Urteile der Forschung wie der öffentlichen Meinung über Adenauer bestätigen im Rückblick seine Grundentscheidungen auf der ganzen Linie. Sein konfliktfreudiges Wesen und Wirken sind unterdessen etwas in Vergessenheit geraten. Hans-Peter Schwarz mehr...

Kontakt

Abbildung
Die Politische Meinung / Redaktion
Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de

Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zehnmal im Jahr. Der Bezugspreis für zehn Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.