Freund Frankreich
Die Politische Meinung, (1/2003) 398
Im Januar 2003 macht die Politische Meinung die Deutsch-Französische Freundschaft zum Schwerpunkt in den ihr Herausgeber Bernhard Vogel einführt. Der 40. Jahrestag des Elysée-Vertrages ist Anlaß der Auseinandersetzung mit dem gleichermaßen historisch bedeutsamen wie aktuell brisanten Thema. Zur politischen und zeitgeschichtlichen Relevanz der deutsch-französischen Freundschaft äußern sich prominente Politiker und Wissenschaftler. Die spezifische Rolle des deutsch-französischen Jugendwerks auf der gesellschaftlichen Ebene wird in eigenen Beiträgen untersucht;: dabei ist insbesondere die Auswertung von Unterlagen aus DDR-Archiven von Interesse, die den Versuch der Einflussnahme aus dem Osten dokumentieren. Die Januarausgabe der Politischen Meinung thematisiert außerdem die Entwicklung der Medien mit Essays zum deutsch-französischen Sender arte, und zu der Stellung der Zeitung im Kontext der gegenwärtigen Medienvielfalt. Zwei weitere Beiträge analysieren das Verhalten der rot-grünen Bundesregierung im Hinblick auf die soziale Relevanz eines sinkenden Levels innerer Sicherheit und auf die Rolle des Bundesfinanzministers. Ein Kommentar zur Kulturpolitik Helmut Kohls macht im Gegensatz dazu deutlich, wie konstruktiv sich die Umsetzung des Prinzips der Nachhaltigkeit in der Politik auszuwirken vermag.
Partner in Europa
Zum vierzigsten Jahrestag des Élysée-Vertrages
Vierzig Jahre nach der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages sind die bilateralen Beziehungen zur Routine verkommen – ohne Elan, ohne Vision und ohne Emotion. Wolfgang Schäuble mehr...
Wo Europa konkret wird
Nach den Grenzzäunen müssen auch die Sprachbarrieren fallen
Der Motor der europäischen Integration kommt allmählich wieder in Fahrt. Aber die Richtung muss stimmen. Erwin Teufel mehr...
Stabilität durch Gleichgewicht
Ein neuer Impuls würde gut tun
Die Partnerschaft kann nur Bestand haben, wenn die Parität zwischen beiden Ländern nicht infrage gestellt wird. Peter Hartmann mehr...
Nüchternheit statt Nostalgie
Deutschlands Schwäche beruhigt Frankreichs politische Klasse
Wenn Paris sich Berlin jetzt wieder annähert, so liegt dies nicht nur an der Frustration über London, sondern auch daran, dass Deutschland inzwischen schwach und gebrechlich wirkt. Dominique Moïsi mehr...
Chefsache Freundschaft
Auf Kanzler und Präsidenten kommt es an
Gerhard Schröder und Jacques Chirac haben lange gebraucht, um von der Konfrontation zur Kooperation zu finden. Wichard Woyke mehr...
Nach dem Fall der Mauer
Ein Drahtseilakt von Kohl und Mitterrand
In der Phase der Wiedervereinigung entbrannte zwischen Paris und Bonn eine heftige Kontroverse über die Notwendigkeit institutioneller Reformen. Hanns Jürgen Küsters mehr...
Aufgaben für die Jungen
„Jetzt müssen wir die Freundschaft organisieren“
Im Juli 1963 entstand in Rhöndorf das Deutsch-Französische Jugendwerk. Die finanzielle Förderung ist seitdem real gesunken. Rudolf Herrmann mehr...
Erziehung zum Frieden
Das Deutsch-Französische Jugendwerk
Die Entstehung des gemeinsamen Jugendwerkes wurde von diplomatischen Unstimmigkeiten und öffentlicher Kritik begleitet. Jacqueline Plum, mehr...
Störmanöver aus dem Osten
Der Kalte Krieg betraf auch die Jugend
Wie die DDR das Deutsch-Französische Jugendwerk verhindern wollte. Ulrich Pfeil mehr...
Fernsehen des europäischen Bürgers
arte im interkulturellen Dialog
Der zweisprachige Sender arte bietet ein Programm, das den Zuschauer nicht als Konsumenten betrachtet, sondern als „citoyen“. Klaus Rudolf Wenger mehr...
Die Zeitung hat Zukunft
Nach wie vor eine solide Adresse
Nicht die Printprodukte sind in der Krise, sondern die elektronischen Medien und die neue Ökonomie. Ernst Elitz mehr...
Rot-Grün trifft vor allem Schwache
Beispiele einer unsozialen Politik
Unter dem Einfluss des kleinen Koalitionspartners betreibt Gerhard Schröder eine Politik für privilegierte Achtundsechziger und gegen Normalverbraucher. Harald Bergsdorf mehr...
Hans Eichel – Sturz eines Überfliegers
Die Demontage des Finanzministers kommt nicht überraschend
Das Ansehen des Bundesfinanzministers sinkt. Wie lange wird er sich noch demütigen lassen? Muriel Büsser mehr...
Nachhaltigkeit
angemerkt
Zur Kulturpolitik von Helmut Kohl. Wolfgang Bergsdorf mehr...
Europäische Außenpolitik
gelesen
Herausgegeben von Gisela Müller-Brandeck-Bocquet. Marianne Kneuer mehr...
Nach Venedig
gelesen
Reinhard Gröper Christoph-E. Palmer mehr...
Die katholische Kirche und der Holocaust
gelesen
Daniel Jonah Goldhagen Karl-Joseph Hummel mehr...
Die Wut und der Stolz
gelesen
Oriana Fallaci Friedbert Pflüger mehr...
Kontakt
Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
Tel. +49 2241 246-2522
Fax +49 2241 246-2610
Rita.Tuepper-Fotiadis[at]kas . de
Die gedruckte Fassung der Monatsschrift ist über oben genannte Kontaktadresse, über den Verlag oder über den Buchhandel erhältlich. Die Politische Meinung erscheint zehnmal im Jahr. Der Bezugspreis für zehn Hefte beträgt 50,- € zzgl. Porto. Einzelheft 6,- €. Schüler und Studenten erhalten einen Sonderrabatt (25 Prozent). Die Bezugsdauer verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht bis zum 15. November eines Jahres schriftlich abbestellt wird.
