Die Politische Meinung, (11/2000) 372
Nach zwei Jahren Rot-Grüner Bundesregierung ziehen Prominente Unionspolitiker und Journalisten Bilanz. Sozial-, wirtschafts- und außenpolitische Aspekte werden ergänzt durch eine differenzierte Analyse des Aufbaus Ost und eine Betrachtung der grundlegenden Wandlungsprozesse im Bereich der Innenpolitik aus politikwissenschaftlicher Sicht. Ein Rückblick auf die Wurzeln christdemokratischer Wirtschaftspolitik will Ansatzpunkte zu deren profilierter Relativierung aufzeigen. Darüber hinaus greift er einen Beitrag über die sicherheitspolitischen Situationen der Juli-Ausgabe der Poltischen Meinung auf. Der 09. November 1989 wird in einer Detailanalyse als Aufbruch zur Einheit gewertet, dessen historisches Subjekt die ostdeutschen Bürger waren. Die vielen als Weggefährtin Friedrich Nietzsches bekannte Lou Andreas-Salomé erfährt in den letzten Jahren eine Renaissance; unser Autor würdigt ihre vielfältigen und brillanten Lebensleistungen von der Philosophie über die Literatur bis zur Psychoanalyse.
Regieren ohne soziale Balance
Die Öffentlichkeitsarbeit der Regierung Schröder kann ihre konzeptionelle Schwäche nicht verdecken
Die Ideen eines "Dritten Weges" und einer "Neuen Mitte" sind zusehends verblasst. Das professionelle Produktmarketing unter Schröder ist kein Ersatz für Antworten auf langfristige Wertefragen und gesellschaftspolitische Probleme. Edmund Stoiber mehr...
Deutschland hätte eine bessere Regierung verdient
Zwei Jahre Rot-Grün - kritische Anmerkungen zur Halbzeit
Dem rot-grünen Bundeskanzler liegen weder die neuen Länder noch die Europäische Union am Herzen. Besonders aber erstaunt der Ausverkauf sozialdemokratischer Grundwerte in der Sozial- und Gesundheitspolitik. Friedrich Merz mehr...
Beim Wort genommen
Ihre Wahlversprechen von 1998 hat die SPD der Reihe nach gebrochen. Die Kluft zwischen den Menschen und der politischen Führung in Deutschland vergrößert sich. Ruprecht Polenz mehr...
Schröder und der Reformstau
Symbolische Aktionen sind an die Stelle zielgerichteter Politik getreten. Über die Methoden und die Folgen des neuen Regierungsstiles. Stefan Reker mehr...
Außenpolitik im „zweiten Bildungsweg“
Aus ihren Anfangsfehlern hat die rot-grüne Bundesregierung gelernt. Der gewonnene Pragmatismus reichte jedoch nicht aus, um eine eigene europäische Gestaltungskraft zu entfalten. Paul Schulmeister mehr...
Gebremste Aufholjagd
Den Aufbau Ost wollte Gerhard Schröder zu einer „Chefsache“ machen. Eine nüchterne Bilanz. Peter Gillies mehr...
Innenpolitik im Wandel
Der Sinn staatlicher Institutionen gerät durch zunehmende Individualisierung und Globalisierung in Vergessenheit. Daraus resultieren zahlreiche neue Herausforderungen vor allem für die politischen Parteien. Klaus Dicke mehr...
Die treibende Kraft
Mit ihrem Konzept der sozialen Marktwirtschaft hat die CDU in den fünfziger Jahren Grundlagen gelegt, die es in der Gegenwart neu und konsequent anzuwenden gilt. Franz Schoser mehr...
Aufbruch zur deutschen Einheit
Eine Erinnerung an den 9. November 1989
Beim Fall der Mauer glaubte noch niemand an eine schnelle Wiedervereinigung Deutschlands. Dennoch gilt der 9. November 1989 zu Recht als Anfang einer "Wende in der Wende" Hermann Wentker mehr...
Deutsche Sicherheitsinteressen und Streitkräftereform
Die Debatte um die Wehrstruktur muss sich an der sicherheits-politischen Lage Deutschlands orientieren. Unser Autor greift die Diskussion in der Juli-Ausgabe der Politischen Meinung mit einer unbequemen Position auf. Andreas Schwegel mehr...
Zwischen "Femme fatale" und weiblicher Harmonie
Sie war nicht nur die Weggefährtin großer Männer. Sie borgte sich kein Licht von anderen, sondern verfügte über eine eigenständige geistige Spannweite, deren Eckpunkte Nietzsche und Freud markieren: Lou Andreas-Salomé. Wolf Scheller mehr...
angemerkt
Rot-Grün zwischen idealistischer Programmatik und realistischer Außenpolitik Werner Link mehr...
gelesen
Gerhard Kolb, Geschichte der Volkswirtschaftslehre. Dogmenhistorische Positionen des ökonomischen Denkens. Hartmut Beck mehr...
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Rita Anna Tüpper-Fotiadis

Rita Anna Tüpper-Fotiadis
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