Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Soziale Marktwirtschaft

Neue Beschäftigungsverhältnisse

Die Arbeitswelt ist in den letzten zwei Jahrzehnten bunter geworden. Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis, dass seit Bestehen der Bundesrepublik die dominierende Beschäftigungsform ist, wird heute durch andere, neue Beschäftigungsformen ergänzt.


Befristete Beschäftigung, Teilzeitarbeit, Minijobs und Zeitarbeit machen mittlerweile rund 25 Prozent der Erwerbstätigen aus. Diese Entwicklung bietet vielen Menschen zusätzliche Chancen auf Beschäftigung und ist untrennbar mit dem deutschen Beschäftigungswunder verknüpft. Zugleich werden die neuen Beschäftigungsverhältnisse öffentlich jedoch sehr kritisch beobachtet und nicht selten werden eine stärkere Regulierung und ihre Zurückdrängung gefordert.

Diese Forderungen sind vorschnell und oft geprägt durch eine einseitige Perspektive. Denn die neuen Beschäftigungsverhältnisse haben zwar Schattenseiten, die durchaus zu kritisieren sind, gleichzeitig haben sie aber auch dazu beigetragen, dass viele Probleme der Vergangenheit entschärft werden konnten. Durch sie hat sich das Gefüge des Arbeitsmarktes besser an die geänderten Bedürfnisse der Unternehmen und Arbeitnehmer angepasst. Die verschiedenen Beschäftigungsformen greifen wie Zahnräder ineinander und machen gerade durch ihre Vielfalt den Arbeitsmarkt funktionsfähig und stabil.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich für eine differenziertere Debatte ein, in der die arbeitsmarkt- und sozialpolitische Perspektive genauso zum Tragen kommt wie die wirtschaftspolitische. Wir laden Sie deshalb ein, sich durch die verschiedenen Zahnräder – die neuen Beschäftigungsverhältnisse – zu klicken und einige oft vorgetragene Argumente mit der Zahlen- und Faktenlage zu vergleichen.