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Kommune und Nachhaltigkeit

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Die UN hat im Jahr 2015 die Agenda 2030 verabschiedet, mit der sie 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert. Für deutsche Kommunen relevant sind darunter vor allem: „Bezahlbare und saubere Energie“, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“ sowie „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung beleuchtet das Thema Nachhaltigkeit seit Jahren unter verschiedenen Gesichtspunkten. Einen Überblick dazu, schwerpunktmäßig gerichtet auf die Aktivitäten der KommunalAkademie, vermittelt die die nachstehende Auflistung.

2018: Zwischenbilanz Energiewende
Ein internationaler Expertenblick

Angesichts der Herausforderungen bei der Energiewende muss sich jede neue Bundesregierung fragen: Wie gelingt es, die langfristigen Ziele mit einer auch kurz- bis mittelfristig zuverlässigen, kostengünstigen und ressourcenschonenden Energieversorgung zu verbinden? Im Ausland soll die Energiewende Vorbild sein - politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial, technologisch wie auch geostrategisch und sicherheitspolitisch. Vor diesem Hintergrund bewerten vier internationale Expertinnen und Experten den bisherigen Energiewendeverlauf und geben Empfehlungen für künftige Weichenstellungen.


2017: Kommunales Engagement für regional angebaute und biologisch erzeugte Lebensmittel
Zukunftsträchtig und wertschöpfend

Unter anderem mittels kommunaler Ernährungsräte fördern Kommunen Aktivitäten ihrer Bürger für eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung und -beschaffung sowie umweltschonenden Konsum. Dies zahlt sich in vielfältiger Hinsicht aus.


2017: "Kommunalwald"
Verantwortung für das (Stadt-)Klima

Wälder erfüllen gerade in urbanen Räumen vielfältige Funktionen: Über die wirtschaftliche Funktion durch die Produktion und den Verkauf von Holz über pädagogische Funktionen, z.B. in der Umweltbildung, bis hin zur Erholungsfunktion für die städtische Bevölkerung.


2017: Energie der Gemeinden
Wie die Energiegenossenschaften die Nachhaltigkeit der Kommunen weltweit fördern

Einsatz der Energie aus fossilen Quellen führt zum Klimawandel und wird immer teurer für Verbraucher. Technologische Innovationen der letzten Jahre ermöglichten einen erfolgreichen Wettbewerb zwischen erneuerbaren und konventionellen Energien. In der Publikation geht es nicht um Vorteile alternativer Energiequellen, sondern um Arten deren Erschließung, die sich in den USA und Europa bereits gut bewährt haben, für die Ukraine aber immer noch eine neue Erscheinung sind.


2016: Orte der Energiewende in ihrer wirtschaftshistorischen und kulturlandschaftlichen Umgebung

Vom 5. bis 6. September 2016 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung unterschiedliche Experten aus dem Bereich der Energiewirtschaft und -politik nach Hamm ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Energieversorgung aus dezentralen Quellen als Herausforderung für die Kommunen. In diesem Rahmen fand auch die nachstehend geschilderte Exkursion zu Orten der Energiewende statt.


2016: Aspekte der Ressourcenschonung und Teilhabe vor Ort

„Nichts erfüllt mehr als gebraucht zu werden.“ Dieser Slogan des Bundesfreiwilligendienstes verdeutlicht ungemein treffend, dass Teilhabe vermutlich die beste Form der gesundheitlichen Prävention ist. Verhinderung der negativen Folgen von Vereinzelung durch Teilhaben im Sinne von aktiver Teilhabe, also der Aufbau sozialer, weitest möglich selbst organisierter Netze ist daher ein gesellschaftliches Muss und Voraussetzung für zukunftsfähige kommunale Gemeinwesen.


2016: Klimawandel und Städtebau

Städtebaulich und damit kommunal relevante Folgen des Klimawandels sind vor allem die steigenden Durchschnittstemperaturen und die veränderte Niederschlagshäufigkeiten im Jahresablauf, verbunden mit Starkregenfällen. Die Stadt Köln passt hier ihre Planungen entsprechend an, leistet mit innovativen Projekten aber auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.


2015: Energiepflanzen und die Werthaltigkeit von organischen Abfällen und Reststoffen
Ein Exkursions-Bericht in Bildern

Die Veranstaltung „Energiepflanzen und die Werthaltigkeit von organischen Abfällen und Reststoffen“ bot in ihrem ersten Teil einen inhaltlichen Input, der sich auf der unten verlinkten web-Seite der Veranstaltung widerspiegelt. Im zweiten Teil hatte die Gruppe die Gelegenheit zu einer außergewöhnlichen Exkursion. Diese dokumentiert die nachstehende Bilderstrecke mit Erläuterungstexten.


2014: Kommunalkongress 2014
Energie wenden – Heimat wahren

250 kommunale Amts- und Mandatsträger folgten der Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum ersten bundesweiten Kommunalkongress der KommunalAkademie. Bei einer Tagung mit Exkursion im Rheinischen Braunkohlerevier diskutierten sie mit BM Peter Altmaier MdB, PStS Dr. Maria Flachsbarth MdB, MP a.D. Dr. Jürgen Rüttgers, Armin Laschet MdL, OB a.D. Dr. h.c. mult. Petra Roth und Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, über die Energiewende in den Kommunen.


2014: Netzausbau in Deutschland
Wozu werden neue Stromnetze benötigt?

Ausbau der Stromnetze für Kohlestrom? Dieses Argument greift zu kurz, wie die Handreichung darlegt: Nicht allein die fluktuierenden, nicht grundlastfähigen erneuerbaren Energien, sondern auch die Liberalisierung und Europäisierung des Strommarktes treiben den Netzausbau voran. Darüber hinaus erwartet den Leser ein Einblick in die Ermittlung des Ausbaubedarfs, die Übertragungstechniken und die Möglichkeiten zur Optimierung des bestehenden Netzes.


2014: Den Netzausbau mitgestalten
Potentiale formeller und informeller Beteiligung

Kommunalpolitiker finden hier Antworten auf die Frage, wie und wo ihre Kommune auf die Planungen von Stromtrassen Einfluss nehmen und wie sie dabei ihre Bürger einbeziehen können. Erstmals wird der Weg für ein Mediationsverfahren beim Netzausbau und für dessen Finanzierung aufgezeigt.


2014: Beirat Kommunalpolitik erörtert Chancen und Herausforderungen der Energiewende in den Städten und Gemeinden

Wie bereiten sich die Kommunen auf die Energieversorgung von morgen vor? Welchen Bedingungen sehen sich Vorhabenträger und Investoren bei der konkreten Umsetzung der Energiewende ausgesetzt? Wie kann bürgerschaftliche Mitverantwortung in der Vorbereitung von Planungs- und Entscheidungsprozessen organisiert werden? Diese und benachbarte Fragen diskutierte der Beirat Kommunalpolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung unter der Leitung von Oberbürgermeisterin a.D. Dr. h.c. Petra Roth.


2014: Werbeträger und PR-Knüller
Energie- und Ressourceneffizienz in der Stadt dank Urban Farming

Sie sind hipp und liegen im Trend: Dach- oder Gebäudefarmen in der Stadt. InFarming, Zero Acreage Farming oder vertikale Landwirtschaft nennen sich die wissenschaftlichen Konzepte.


2014: Energiewende konkret
Herausforderungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

Im Beisein von Ministerpräsident a.D. Roland Koch stellten die KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) am 17. Februar ihre von Prof. Dr. Volker Kronenberg und Christoph Weckenbrock erarbeitete Fallstudie "Energiewende konkret: Herausforderungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft" vor.


2013: Wo steht die Energiewende?
"Wir brauchen eine starke und breit getragene Vision"

Das knapp fünfstündige Symposium „Wo steht die Energiewende“ in Schloss Eichholz befasste sich intensiv mit den entsprechenden nationalen und internationalen Herausforderungen für Politik, Unternehmen und Gesellschaft.


Kontakt

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Leiter der KommunalAkademie 
Philipp Lerch
Tel. +49 2241 246-4213
Fax +49 2241 246-54213
Philipp.Lerch(akas.de
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. Mechthild Scholl
Tel. +49 2241 246-4427
Fax +49 2241 246-54427
Mechthild.Scholl(akas.de