Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Begabtenförderung und Kultur

Über uns

Im Rahmen ihrer Satzungsaufgabe der Förderung von Kunst und Kultur widmet sich die Abteilung Kultur der Konrad-Adenauer-Stiftung den drei Arbeitsschwerpunkten „Bildende Kunst“, „Literatur“ und „Kulturpolitik“. In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten initiiert sie den Dialog zwischen Kultur und Politik. Dies geschieht durch Ausstellungen, Konzerte, nationale und internationale Konferenzen, Werkstätten, Events, Publikationen, Preise und Ehrungen. Zu den Höhepunkten gehören die Vergabe des Literaturpreises, die Hommage für eine herausragende Persönlichkeit, die die deutsche Kultur nachhaltig prägt und der internationale Kulturabend.

Ein besonderer Fokus gilt der Künstlerförderung im Kontext bürgerschaftlichen Engagements durch das Trustee-Programm EHF 2010.

EHF – Die Idee

Kultur ist identitätsstiftend - sie dokumentiert Lebensformen und eröffnet durch ihre kreativen und innovativen Kräfte überraschende und phantasievolle Blickwinkel dieser Welt. Die Vermittlung von Kultur einerseits und die Förderung von Kultur andererseits sind daher herausragende Aufgaben einer politischen Stiftung. Dieser Idee fühlt sich die Konrad-Adenauer-Stiftung verbunden und verankert als einzige politische Stiftung die Förderung von Kunst und Kultur als Satzungsaufgabe.

Frühzeitig reflektieren Kreative noch subkutan verlaufende gesellschaftspolitische Entwicklungen, die erst später für alle spürbar werden. Dieses seismografische Potenzial muss für politische Gestaltung berücksichtigt werden. Ziel der Kulturinitiative ist daher ein umfassender Kulturdialog - zwischen Kulturschaffenden und Bürgern, zwischen Kultur und Politik und zwischen den verschiedenen Kultursparten. Wir führen diesen Dialog in Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, Diskussionen, Events, durch Publikationen oder im Internet. Er vollzieht sich bundesweit in den Regionen und mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Hauptstadt. Der KAS-Kulturdialog ist interdisziplinär, multimedial und kontrovers – er reicht von der feierlichen Hommage für eine herausragende Persönlichkeit der deutschsprachigen Kultur bis zum Werkstattgespräch zwischen Studenten und Theatermachern. Seinen deutlichen Schwerpunkt findet er in der Künstlerförderung durch das Trusteeprogramm EHF 2010.

EHF - Wie es begann

Im September 1993 verstarb Else Heiliger im Alter von 91 Jahren. Schon zehn Jahre zuvor hatte die Aachener Bürgerin entschieden, die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zur Alleinerbin ihres Vermögens zu machen, um damit besonders befähigte und bedürftige Künstler und Künstlerinnen zu unterstützen. Die KAS ist diesem Auftrag nachgekommen und hat den Nachlasserlös als Sondervermögen angelegt, einen Fonds eingerichtet und ihm den Namen der Stifterin gegeben. Seit 1994 erstmals Stipendien an Künstler und Schriftsteller aus dem Else-Heiliger-Fonds (EHF) vergeben wurden, sind die drei Buchstaben zu einem Gütesiegel geworden.

EHF 2010 - Fortsetzung eines Erfolgsprogramms

Else Heiliger verfügte eine zeitnahe Verwendung ihres Vermögens. Um das renommierte Künstlerstipendium über das Jahr 2009 hinaus zu sichern und die Idee des bürgerschaftlichen Engagements für die Kunst weiterzutragen, wurde das Trustee-Programm EHF 2010 ins Leben gerufen.

Anliegen der Trustees ist es, engen Kontakt mit den Künstlern herzustellen und sie am Beginn ihrer Karriere zu unterstützen - noch bevor die breite Öffentlichkeit auf sie aufmerksam wird. Die Identifikation von Künstlern, Trustees und Förderprogramm steht im Mittelpunkt.

Kontakt

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Stellv. Leiter der Hauptabteilung Begabtenförderung und Kultur/Leiter Kultur und Kurator/Geschäftsführer EHF 2010
Dr. Hans-Jörg Clement
Tel. +49 30 26996-3221
Hans-Joerg.Clement(akas.de
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Kulturassistentin
Ursula Moss
Tel. +49 30 26996-3220
Ursula.Moss(akas.de
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Sekretärin/Sachbearbeiterin
Dagmar Weigel
Tel. +49 30 26996-3231
Dagmar.Weigel(akas.de