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Flüchtlinge willkommen

Wie Initiativen, Vereine und Politiker die Flüchtlingsaufnahme gestalten

Foto: Lafayette College/Flickr
Foto: Lafayette College/Flickr

Städte und Gemeinden stehen bei der Flüchtlingsaufnahme vor der größten Herausforderung seit 20 Jahren. Das ist nicht nur eine organisatorische und finanzielle Leistung. Je nach den Voraussetzungen vor Ort können fremdenfeindliche Stimmen und Gewalt ein Klima der Angst schaffen. Anderenorts geben eher Initiativen den Ton in der Stadt an, die zwischenmenschlichen Kontakt zu den Flüchtlingen aufbauen und damit eine wertvolle Ergänzung zu den Angeboten der überlasteten Ämter bieten. Landesweit sind Initiativen und Projekte entstanden, die zeigen, wie das gelingen kann.

Wir stellen im Rahmen unseres Jahresschwerpunktes „Strategien für die Einwanderungsgesellschaft“ einige solcher Best-Practice-Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet vor. Denn überall gibt es Menschen, die sich engagieren, und Orte, wo es gut läuft.

Diese Best-Practice-Sammlung möchten wir weiter ergänzen. Wenn Sie ein Projekt, einen Ansatz oder eine tolle Persönlichkeit kennen, von dem oder der andere Kommunen lernen könnten, freuen wir uns über Ihre Empfehlung.

Bayern


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Lighthouse Welcome Center, München
Erste Anlaufstelle in der Aufnahmeeinrichtung

Das Lighthouse Welcome Center in München empfängt ankommende Flüchtlinge mit einem warmen Tee und informiert über Ablaufprozeduren und wichtige Anlaufstellen auf dem Gelände der Bayernkaserne, der größten Erstaufnahmeeinrichtung im Freistaat. Etwa 70 ehrenamtliche Helfer tragen das Projekt. Träger sind die Innere Mission München, Lichterkette e.V. und Ingvild Goetz Philantropy. Hier finden Sie unsere Projektbeschreibung.

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Dem Fremden begegnen
Münchner KAS-Stipendiaten engagieren sich für Flüchtlinge

Immer mehr Flüchtlinge erreichen Europa, immer häufiger prägen ihre Gesichter die Zeitungen, immer wichtiger wird die politische Diskussion über den Umgang mit den Notleidenden. Doch Flüchtlinge sind keine Nummern, obgleich sie und ihr konkretes Schicksal gegenwärtig tatsächlich in der Masse regelrecht unterzugehen drohen, sondern Menschen, denen wir begegnen können. In München hat sich die Stipendiaten-Hochschulgruppe 4 mit einem ehrenamtlichen Projekt im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Begabtenförderung der KAS in genau diesem Bereich engagiert.Hier...


Berlin


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Booklet of Participation
Ein studentisches Projekt ermöglicht Teilhabe an Sport und Kultur

"BoP - Free tickets for refugees" ist eine Initiative von Sport- und Eventmanagement Studentinnen und Studenten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Berlin. Um die alltägliche und oft triste Lebenssituation von jungen Flüchtlingen zu verbessern, stellten sie ein Booklet aus Eintrittskarten zu Sport- und Kulturveranstaltungen zusammen und verteilten dieses an jugendliche Flüchtlinge im Berliner Raum. Darüber hinaus organisiert das junge Team zahlreiche Aktivitäten, wie z.B. ein Fußballturnier, an dem Ende Januar fünf Flüchtlingsheime teilnahmen. Mehr über die Kultur- und Sportaktivisten können Sie auf Ihrer Facebook-Seite oder auf Ihrer Homepage erfahren.

Rheinland-Pfalz


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Café Intern@tional, Büchenbeuren
Gelebte Ökumene – Raum für Begegnung
Das Café International ist ein kirchliches Gemeinschaftsprojekt aus der kleinen Gemeinde Büchenbeuren im Hunsrück. Es bietet Kaffee, Tee, Kaltgetränke sowie Kuchen und Plätzchen. Darüber hinaus werden die Flüchtlinge aus dem Ort von Ehrenamtlichen in Dingen des alltäglichen Lebens unterstützt, z.B. bei der Übersetzung von Briefen.

Das Café, das sowohl von einheimischen Bürgern als auch von Flüchtlingen mit aufgebaut wurde, hat innerhalb kürzester Zeit ein Miteinander von unterschiedlichen Kulturen und gesellschaftlichen Gruppen geschaffen. Hier kommen die Menschen in Kontakt und gestalten ihre persönliche Umgebung gemeinsam in gegenseitiger Wertschätzung. Mehr Informationen und einen Film finden Sie auf der Seite des Projekts.

Nordrhein-Westfalen


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Aus Bad Godesberg wird "Good Godesberg"
Eine Kommunalpolitikerin nimmt durch Transparenz und Einbindung die Bürger mit
Im Herbst letzten Jahres wurde beschlossen, dass ein leerstehendes Gebäude des ehemaligen Landesvermessungsamtes im Bonner Stadtteil Bad Godesberg für die Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt werden soll. In dem durchaus angesehenen Viertel um die Muffendorfer Straße wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, dass die ansässigen Bürger informiert und mit eingebunden werden.

Die Bezirksbürgermeisterin Simone Stein-Lücke stand der Konrad-Adenauer-Stiftung für ein Interview zur Verfügung und erzählt über ihre Initiative zur besseren Integration der Neuankömmlinge im ehemaligen Diplomatenviertel. Hier finden Sie unser Interview mit Simone Stein-Lücke.


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Bielefeld: Sprachbarrieren abbauen.
Verlag stellt Sprachführer kostenlos zur Verfügung
Weitere Informationen finden Sie hier




Sachsen


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Orientierung per App
Welcome to Dresden - Willkommen in Dresden. Nähere Informationen finden Sie hier

Kontakt

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Koordinatorin für Zuwanderung und Integration (im Sonderurlaub / beurlaubt)
Katharina Senge
Tel. +49 30 26996 3457
Fax +49 30 26996 3551
Katharina.Senge(akas.de
Dipl.-Ing. Ursula Gründler