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Flexi-Rente

Rahmenbedingungen für eine längere Erwerbstätigkeit

Die demographische Entwicklung rückt ältere Arbeitnehmer zunehmend in den Fokus unserer Arbeitsmarktpolitik. In den Jahren 2020 bis 2035 erreichen die sogenannten Babyboomer – die 1955 bis 1969 Geborenen – nach und nach das Renteneintrittsalter. Mit ihrem Austritt aus dem Erwerbsleben wird die Erwerbsbevölkerung deutlich zurückgehen, denn jede ihnen nachfolgende Generation war aufgrund niedrigerer Geburtenraten deutlich kleiner. Die Fachkräftesicherung wird dadurch zur entscheidenden Aufgabe um unseren Wohlstand und unser Wachstum für die Zukunft zu sichern.

Die Altersgruppe der 60- bis 70-Jährigen rückt besonders in den Fokus. Von ihrem Erwerbsverhalten wird abhängen, wie stark und wie schnell die Erwerbsbevölkerung zurückgeht. Sind viele von ihnen lange erwerbstätig, gehen spät in Rente und bleiben möglicherweise selbst nach Renteneintritt noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv, mildert dies den drohenden Arbeitskräftemangel. Die Entwicklung der Erwerbsquoten Älterer, des tatsächlichen Renteneintrittsalters und der Erwerbsbeteiligung nach Renteneintritt werden deshalb zu entscheidenden Zielgrößen der Renten- und Arbeitsmarktpolitik.

Das Ziel, einer höheren und längeren Erwerbstätigkeit unserer älteren Arbeitnehmer wird dabei jedoch nur gemeinsam mit den Unternehmen zu verwirklichen sein. Und gleichzeitig ist auch die Gesellschaft als Ganze gefragt. Wir brauchen einen kulturellen Wandel, der Arbeit im Alter noch stärker als Quelle für Sinnstiftung, soziale Integration und persönliche Zufriedenheit versteht.

Literaturempfehlungen:

Flexi-Rente

(Bild: HABY/istock)

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