Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Auslandsinformationen

Analysen & Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Seite 4 von 21Zur Seite 1

Von Hangzhou nach Hamburg

Umrisse einer überjährigen Agenda für die G20
Bisher leidet die G20 an einer wechselnden Agenda, die die Fokussierung erschwert. Der chinesische Vorsitz möchte 2016 eine thematische Konzentration auf klassische Themen vor allem der Wirtschafts- und Finanzpolitik erreichen und die einzelnen Präsidentschaften stärker miteinander verbinden. Eine solche überjährige Agenda wäre hilfreich, um die G20 zu einem wirksamen Instrument der globalen Ordnungspolitik weiterzuentwickeln. Das Papier zeigt mögliche Ansatzpunkte einer überjährigen Zusammenarbeit zwischen dem aktuellen Vorsitz Chinas und der 2017 folgenden deutschen Präsidentschaft auf. Christian E. Rieck, Gunter Rieck Moncayo, Lilian Meyer, 31. Aug. 2016 mehr...

Erweiterung gen Norden? Schweden, Finnland und die NATO

Schweden und Finnland rücken immer näher an die NATO heran, bislang aber ohne die Vollmitgliedschaft anzustreben. Daran wird sich wohl auch vor den Parlamentswahlen 2018 bzw. 2019 nichts ändern. Für die NATO wäre die Aufnahme der Nordeuropäer unkompliziert und brächte zahlreiche Vorteile, vor allem für die nordisch-baltische Sicherheit, aber auch bei Themen wie der NATO-EU-Kooperation und der Politik der Offenen Tür. Trotz gewisser Risiken, allen voran die absehbare Reaktion Russlands, könnte Deutschland zwei wichtige und verlässliche Partner in der NATO gewinnen. Aurélie Domisse, 21. Juli 2016 mehr...

„Aufklärung“ des Islams?!

Der Islam und die Muslime erleben angesichts westlicher Stärke eine Sinnkrise. Es ist im Interesse der Muslime, eine historisch-kritische Koranexegese voranzutreiben, um sich von gewaltlegitimierenden Aussagen in islamischen Texten abgrenzen zu können. Aufklärerische Islamkritik sollte zu einem festen Bestandteil des muslimischen Bewusstseins werden. ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE! Abdel-Hakim Ourghi, 6. Juli 2016 mehr...

Die NATO in Warschau

Ein Wegweiser durch die Agenda des Gipfels
Am 8. und 9. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Warschau. Es ist der erste Gipfel des Bündnisses in Polen und seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Im Zentrum wird daher die Weiterentwicklung der NATO-Strategie gegenüber Russland einerseits und die Rolle des Bündnisses im Grenzschutz und der Fluchtursachenbekämpfung andererseits stehen. Diese Handreichung verschafft Orientierung über die wichtigsten Themen des Gipfels, offene Streitpunkte und die Agenda der Bundesregierung. Patrick Keller, 14. Juni 2016 mehr...

Reformpartnerschaft mit Nordafrika

Wirtschaftliche Integration als erster Schritt für eine umfassende EU-Afrika-Kooperation
Die Beziehungen zwischen Afrika und der EU bedürfen dringend einer Revitalisierung und Neuordnung. Neben einer Intensivierung des politischen Dialogs gilt es vor allem die langfristige wirtschaftliche Resilienz der Region zu stärken. Dafür ist zunächst eine enge Reformpartnerschaft mit Nordafrika anzustreben, dem aus europäischer Sicht wichtigstem wirtschaftlichen, migrations- und sicherheitspolitischen Scharnier zu Subsahara-Afrika. Christian E. Rieck, Gunter Rieck Moncayo, Olaf Wientzek, 13. Juni 2016 mehr...

Glaubwürdige Abschreckung stärken: Was die NATO tun muss

Die Annexion der Krim durch die Russische Föderation hat die NATO-Prioritäten geändert. Für die NATO ergibt sich nach Jahren der Einsätze außerhalb des Bündnisgebietes die Notwendigkeit, der territorialen Bündnisverteidigung neue Aufmerksamkeit zu widmen. Der NATO-Gipfel in Wales 2014 stand ganz im Zeichen der verbesserten Verteidigung und Abschreckung an den Bündnisgrenzen. Eine glaubwürdige Abschreckung setzt Willen, Ressourcen und realistische Planungen voraus. Heinz Neubauer, 23. Mai 2016 mehr...

Herausforderung Krisenfrüherkennung: Wofür muss sich Deutschland wappnen?

Durch die Globalisierung entfalten auch geografisch weit entfernte Konflikte direkte Auswirkungen auf die deutsche Außen- und Innenpolitik. Angesichts der umfassenden Krisen in der Welt steht Deutschland vor der Herausforderung, sowohl kurzfristiges Konfliktmanagement als auch nachhaltige Konfliktlösung und -prävention zu betreiben. Um den Erwartungen an Deutschland als Akteur der internationalen Politik gerecht zu werden, bedarf es einer stärkeren strategischen Auseinandersetzung mit Außen- und Sicherheitspolitik. 18. Apr. 2016 mehr...