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„In den entscheidenden Themen sind sich Peking, Seoul und Washington so nah wie lange nicht mehr“

Interview mit Stefan Samse über den neuen Präsidenten Südkoreas, die angespannte Sicherheitslage und Hoffnungen auf Deeskalation

15. Mai 2017

Südkorea hat einen neuen Präsidenten, nachdem über Monate politisches Chaos im Land herrschte. Seit 10. Mai führt nun Moon Jae-in die Geschicke der Republik Korea. Zwar ist die Sicherheitslage auf der Halbinsel zugespitzt, doch vor Ort sieht man das Säbelrasseln entspannter als in Europa oder den USA, berichtet Stefan Samse, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Seoul.

Der neue Präsident wird eine andere Politik gegenüber dem Regime im Norden fahren, sagt Samse, eine Kombination von eiserner Faust und ausgestreckter Hand. Dennoch sieht er kaum Chancen für eine rasche Entspannung. Dennoch gebe es Raum für diplomatische Gespräche, vor allem, da sich die drei wichtigsten Akteure China, Südkorea und USA in wesentlichen Fragestellungen einig sind.

Das Interview führte Stefan Stahlberg von der Online-Redaktion.

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Auf der koreanischen Halbinsel sieht man die Sicherheitslage entspannter als in Europa, auch wenn sie nach wie vor zugespitzt ist. Der neue Präsident Moon Jae-in wird einiges anders angehen als seine Vorgänger, sagt Stefan Samse, Leiter des Südkorea-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung im kas.de-Interview (5:42 min.). Coverfoto: © Republic of Korea / Jeon Han / Flickr / CC BY-SA 2.0

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stefan.samse(akas.de