Publikationen

Am Nabel der Welt

Jerusalem - Begegnungen in einer gespaltenen Stadt
Erst im Augenblick des Abschieds begreifen wir, was wir zurücklassen. So ist es uns beim Abschied von Jerusalem ergangen. Dort haben wir etwas mehr als drei Jahre – vom Sommer 2011 bis zum Sommer 2014 – gelebt. Wir hatten das Glück, sehr schnell gute Freunde unter West-Jerusalemer Juden, Ost-Jerusalemer Christen und Grenzgängern unterschiedlichster Herkunft und Identität zu finden. Michael Mertes, Barbara Mertes, April 2015 mehr...

Spiel über Bande

Wie populistische EU-Gegner nationale Politik beeinflussen
Die Europawahlen im Mai 2014 waren ein Triumph für EU-feindliche und -skeptische Parteien. Gegenüber den Vorwahlen konnten sie sich deutlich steigern. In Frankreich und Großbritannien, aber auch in Dänemark und Griechenland wurden EU-skeptische und offen EU-feindliche Parteien sogar stärkste Kraft und überflügelten – zumindest virtuell – die zum Zeitpunkt der Europawahlen amtierenden Regierungsparteien. Die Motive der Parteien sind ebenso vielfältig wie die angestrebten Ziele. Zu dem Einfluss der EU-Gegner auf die Politik im eigenen Land. Karsten Grabow, Nico Lange, Analysen und Argumente, April 2015 mehr...

Strategische Überlegungen zur Zukunft der deutschen Sicherheitspolitik

Mehr als ein Jahr später klingt die Rede von Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz noch nach: Seine Forderung nach größerem Engagement Deutschlands in der internationalen Sicherheitspolitik stieß angesichts der Krisen in Osteuropa und Nahost auf besondere Resonanz. Beide Krisen sind noch ungelöst, es gibt allen Grund anzunehmen, dass Deutschland künftig vor weitere Herausforderungen gestellt wird. Das Papier bietet Reflexionen über die strategische Lage des Landes zur Debatte in der Hoffnung, dass sie zu einer kreativen und problemlösungsorientierten Außenpolitik beitragen. Patrick Keller, Analysen und Argumente, April 2015 mehr...

Gründung "Muslimisches Forum Deutschland"

Auf Initiative der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich das „Muslimische Forum Deutschland“ gegründet. April 2015 mehr...

Erhard on my Mind

Antworten der Sozialen Marktwirtschaft gestern und heute
Damit unsere Wirtschaft funktionieren kann, braucht es Spielregeln, auf die man sich überall verlassen kann. Es mag seltsam wirken, dass die Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft, an der wir uns in Deutschland und inzwischen auch in der Europäischen Union orientieren, aus den 1950er Jahren stammt. War damals in der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht alles anders? Ist es heute noch aktuell und wenn ja, warum? Was verbirgt sich hinter der Idee der Sozialen Marktwirtschaft? April 2015 mehr...

"In was für einem Europa wollen wir leben?"

Die Europa-Rede 2014
Am 9. November 2014 hielt der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz in Berlin seine bereits zweite Europa-Rede. Nach José Manuel Barroso im Jahr 2011 und Herman Van Rompuy in den Jahren 2010 und 2013 knüpfte der gerade im Amt bestätigte Parlamentspräsident an seine erste Europa-Rede von 2012 an. In diesem Jahr wird Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rats, in Berlin sprechen. Denn das ist die Idee: „Die Europa-Rede“ soll jeweils einem der führenden Repräsentanten der Europäischen Union das Wort geben und der EU dadurch ein Gesicht verleihen. April 2015 mehr...

Schlichten statt richten?

Analysen zur Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, zur "islamischen Paralleljustiz" und zum europäischen Verbraucherschutz
Durch das Zusammenbinden der verschiedenen Themenkomplexe "Investitionsschiedsgerichtsbarkeit", "Friedensrichter" und "Verbraucherschutz" soll die Maxime "Schlichten statt richten?" im Lichte neuer gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen analysiert und diskutiert werden. Dabei geht es vor allem auch um die Wertschätzung staatlicher Justiz - ein Thema, dem die 9. Berliner Rechtspolitische Konferenz gewidmet war. Letztlich geht es um die Frage, mit welchen Strukturen die Rechtsgemeinschaft Konflikte am besten bewältigt. Burkhard Hess, Nils Pelzer, Gerhard Wagner, Fabian Wittreck, Katja Gelinsky, April 2015 mehr...

Bedrängte und verfolgte Christen

Aktuelle Entwicklungen weltweit
Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht. Wo keine Rechte auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit bestehen, liegen auffällig häufig auch keine anderen Freiheitsrechte vor. Christen sind am stärksten von Bedrängung und Verfolgung betroffen – gefolgt von Muslimen. Ziel des Papiers ist es, auf aktuelle Entwicklungen der Religions- und Meinungsfreiheit hinzuweisen. Dabei wird besonders berücksichtigt, wie es um das universelle Menschenrecht der freien Religionsausübung für Christen steht. Theodor Rathgeber, Analysen und Argumente, März 2015 mehr...

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