Publikationen

Open Data aus internationaler Perspektive

Länderberichte aus europäischen und asiatischen Ländern sowie den USA
Grundbaustein der Digitalisierung sind die Daten selbst. Ihre Anzahl, Qualität und der Zugang zu ihnen entscheiden darüber, welchen gesellschaftlichen Nutzen die digitale Transformation hervorbringen wird. Daten, die nicht personenbezogen sind oder anderen schutzwürdigen Belangen unterliegen, können als offene Daten (Open Data) bereitgestellt und von allen genutzt werden. Die Publikation bietet mit Berichten zum Stand von Open Data in zehn Staaten auf unterschiedlichen Kontinenten für Deutschland einen Referenzrahmen, zeigt alternative Wege auf, stellt Modelle vor und regt Fragestellungen an. Patrick Bessler, Clémentine Desigaud, Emmanuel Garcia, Marcin Kaczmarczyk, Ronald U. Mendoza, Sandeep Mertia, Adil Morrison, Josh New, Dinita Andriani Putri, Raoul Sinner, Magnus Smidak, Fabro Steibel, Günther Tschabuschnig, Mario Viola, Tobias Wangermann, Juni 2016 mehr...

Wo Putins Russland endet

„Novorossija“ und die Entwicklung des Nationsverständnisses in der Ukraine
Im Frühjahr 2014 hing der Bestand der unabhängigen Ukraine am seidenen Faden. Nachdem Russland bereits die Halbinsel Krim annektiert hatte, begann ein hybrider Krieg auch im Osten des Landes. Zu diesem Zeitpunkt stand die Losung von einem „Neurussland“, einer „Rückeroberung“ des Südostens der Ukraine durch Moskau, hoch im Kurs. Das schließliche Scheitern der „Neurussland“-Idee ist vor allem auf Entwicklungen innerhalb der Ukraine zurückzuführen, in der nicht nur ethno-nationale Zugehörigkeiten, sondern auch staatspolitische Loyalitäten seit 1991 neu verhandelt wurden. André Härtel, Auslandsinformationen, Juni 2016 mehr...

Twitter als politische Informationsquelle

Studie
Während immer mehr Aspekte des politischen Lebens und politischer Berichterstattung durch politikbezogene Twitter-Nachrichten begleitet werden, steigt auch stetig das Interesse politischer Akteure, aus diesen Nachrichten Informationen über Politik, politische Erfolgsaussichten und öffentliche Meinung zu gewinnen. Juni 2016 mehr...

Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft – Eine wichtige Säule des deutschen Bildungswesens

Die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft hat in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Eltern erhoffen sich eine individuellere, ganzheitlichere Förderung für ihr Kind und engagiertere und zugewandtere Pädagogen. Die Bildungsforschung zeigt, dass derartige Erwartungen weitgehend erfüllt werden. Die Gründung privater Schulen ist schwieriger geworden aufgrund einer immer restriktiver gehandhabten Genehmigungspraxis. Heiner Barz, Analysen und Argumente, Juni 2016 mehr...

Die Wiedergewinnung des Politischen

Eine Auseinandersetzung mit Wahlverweigerung und kompromisslosem Protest
Der Essay führt Wahlabstinenz und aktuelles Protestverhalten auf größere gesellschaftliche Umbrüche zurück. Politik hat demnach ihren Anspruch verloren, allgemeinverbindliche Entscheidungen für die gesamte Gesellschaft herzustellen. Der Soziologe Armin Nassehi zeigt, unter welchen Bedingungen Politik auch in Zukunft möglich sein wird. Armin Nassehi, Juni 2016 mehr...

PEGIDA.

Warnsignale aus Dresden
PEGIDA hat einst deutschlandweites, ja internationales Aufsehen erregt. Vielen gilt PEGIDA als Ausdruck des politisch Schlimmen schlechthin. Und in Form der AfD sind jene Kräfte derzeit erfolgreicher denn je, deren spektakulärer Ausdruck PEGIDAs Aufkommen war. Doch Symptome genau welcher politischen Entwicklungen sind PEGIDA und die AfD? Welche Probleme unseres Landes zeigt PEGIDA an? Joachim Klose, Werner J. Patzelt, Juni 2016 mehr...

Stimmungsbarometer zu den Deutsch-Polnischen Beziehungen

In den 25 Jahren seit Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages hat sich das Verhältnis beider Länder gut entwickelt. Doch es gibt Störfaktoren: In EU-Fragen sind sich Deutsche und Polen uneins, vor allem in Deutschland schwindet das Vertrauen in den Nachbarn. Dies ergibt unsere aktuelle Umfrage, die in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung und dem Warschauer Institut für Öffentliche Angelegenheiten entstanden ist. Gabriele Schöler, Juni 2016 mehr...

Die NATO in Warschau

Ein Wegweiser durch die Agenda des Gipfels
Am 8. und 9. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Warschau. Es ist der erste Gipfel des Bündnisses in Polen und seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Im Zentrum wird daher die Weiterentwicklung der NATO-Strategie gegenüber Russland einerseits und die Rolle des Bündnisses im Grenzschutz und der Fluchtursachenbekämpfung andererseits stehen. Diese Handreichung verschafft Orientierung über die wichtigsten Themen des Gipfels, offene Streitpunkte und die Agenda der Bundesregierung. Patrick Keller, Analysen und Argumente, Juni 2016 mehr...

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