Publikationen

Nah und doch so fern?

Ein Plädoyer für die transatlantische Wertegemeinschaft
NSA-Skandal, Streit um TTIP, Ablehnung der amerikanischen Militärpolitik - die Schlagzeilen im deutsch-amerikanischen Verhältnis sind von Entfremdung und Misstrauen bestimmt. Zugleich bleiben die USA der Garant europäischer Sicherheit und ein unverzichtbarer Wertepartner Deutschlands. Die vorliegende Analyse erläutert Trennfaktoren und verbindende Elemente im deutsch-amerikanischen Verhältnis, erklärt, warum Deutschland ein enges Verhältnis zu den USA pflegen sollte, und gibt politische Handlungsempfehlungen. Daniela Haarhuis, Analysen und Argumente, Juli 2015 mehr...

Umwelt-Enzyklika

Lateinamerikanische Wahrnehmung und Einordnung
Die Veröffentlichung der Umwelt-Enzyklika des Papstes stellt eine neue Dimension im globalen Klimaprozess dar. Mit ihr bezieht nun auch die katholische Kirche deutlich Stellung zur globalen Klimapolitik. Die Enzyklika greift dabei eine Vielzahl in der Öffentlichkeit bereits ausführlich diskutierter Aspekte des Klima- und Umweltschutzes auf. Sie lenkt den Fokus jedoch auf sozialpolitische Zusammenhänge. Die negativen Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Armut stehen klar im Vordergrund. Christian Hübner, Kristin Wesemann, Friedrich Christian Matthäus, Kathrin Schneider, Annette Schwarzbauer, Hubert Gehring, Janina Grimm-Huber, Reinhard Willig, Henning Suhr, Juli 2015 mehr...

Kleine Parteien im Europäischen Parlament

Ein Gewinn für die parlamentarische Demokratie?
Ein Jahr nach der Europawahl zieht diese Studie eine Zwischenbilanz der Tätigkeit der Abgeordneten kleiner Parteien und fragt, ob die Art und Weise ihrer Mandatsausübung einen Zugewinn für die parlamentarische Demokratie darstellt. Dazu wurden die Aktivitäten der sieben Abgeordneten im Plenum und in den Ausschüssen des EP untersucht und mit denen der anderen Europaabgeordneten verglichen. Karsten Grabow, Juli 2015 mehr...

Ein Jahr nach der Krim-Annexion

Ein Jahr nach der Annexion der Krim hat sich die Stimmung in Russland gegenüber dem Westen deutlich zum Negativen gewandelt. Seitens der russischen Regierung wird die Situation genutzt, um patriotische Gefühle bei der Bevölkerung zu wecken und Kritiker zu isolieren. Der Ukraine-Konflikt macht zudem deutlich, dass Russland in seiner Auseinandersetzung mit dem Westen eine eigene Kosten-Nutzen-Kalkulation hat, die sich nicht an ökonomischen Interessen orientiert. Claudia Crawford, Auslandsinformationen, Juli 2015 mehr...

Machtkampf oder Religionskrieg?

Zur Konfessionalisierung der Konflikte in der arabischen Welt
Die bewaffneten Konflikte im arabischen Raum werden häufig als „ethnische Kriege“ oder „religiöse Kriege“ klassifiziert. Einige Beobachter dementieren hingegen eine ethnische, religiöse oder auch tribale Motivation der Auseinandersetzungen. Entsprechende Ressentiments würden allenfalls im Kampf um Macht instrumentalisiert. Insofern stellt sich die Frage, ob und inwieweit ethnische und religiöse Identitäten das Handeln der Konfliktakteure in der arabischen Welt bestimmen. Martin Pabst, Auslandsinformationen, Juli 2015 mehr...

Zur Lage der Christen in Syrien und im Irak

Der Exodus der Christen aus dem Nahen Osten ist kein neues Phänomen. Im Hinblick auf ihre Situation in Syrien und im Irak ist allerdings zu befürchten, dass diese ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht hat. Die Befriedung der dort herrschenden Konflikte ist die einzige Hoffnung für die verbliebenen Christen. Sollten noch mehr von ihnen die Region verlassen, könnte dies zu einer Isolierung der moderaten Kräfte und einer Stärkung radikaler Islamisten führen. Otmar Oehring, Auslandsinformationen, Juli 2015 mehr...

Gerechte Ungleichheit?

Wie Bildungsgerechtigkeit gelingen kann
Verfolgt man den bildungspolitischen Diskurs der letzten Jahre zum Thema Bildungsgerechtigkeit, so stehen empirische Ergebnisse häufig in einem Spannungsverhältnis zu weltanschaulichen Positionen. Beide Zugangsweisen miteinander zu verbinden, muss das Ziel sein. Klaus Zierer, Analysen und Argumente, Juli 2015 mehr...

Politik in Plakaten

Plakatgeschichte der CDU aus acht Jahrzehnten
Wahlkampfzeit ist und bleibt Plakatzeit. Ungeachtet neuer Medien, mobiler Nutzung des Internets und Sozialer Netzwerke hat das Plakat auch für die CDU in acht Jahrzehnten deutscher Politik seine Funktion als Mobilisierer, Taktgeber und Kampagnen-Narrativ unverändert behalten. Juni 2015 mehr...

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