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Weltweit für den Rechtsstaat

Über das globale Rechtsstaatsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung

Mit ihrer weltweiten Rechtsstaatsarbeit setzt sich die Konrad-Adenauer-Stiftung

  • für rechtsstaatliche Strukturen und institutionelle Hauptelemente des Rechtsstaats (z.B. funktionstüchtige Verfassungsgerichtsbarkeit)
  • für Gewaltenteilung, insbesondere eine starke, anerkannte und unabhängige Justiz und eine gesetzmäßig handelnde Verwaltung
  • für die Gewährleistung der Grund- und Menschenrechte
  • für die Stärkung regionaler Zusammenschlüsse, die zur Sicherung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie beitragen, ein.

Dies geschieht im Rahmen der fünf Regionalprogramme in Bogotá/Kolumbien, Nairobi/Kenia, Singapur, Bukarest/Rumänien sowie Beirut/Libanon sowie der Koordination in Berlin.

Ihrer Funktion und ihrem Selbstverständnis entsprechend verfolgt die Konrad-Adenauer- Stiftung mit dem Globalen Rechtsstaatsprogramm im Gegensatz zu anderen bilateralen und multilateralen Gebern beziehungsweise Beratern nicht einen rein fachtechnischen, sondern einen explizit politischen, dialogorientierten Ansatz. Dank vertrauensvoller, oft über Jahrzehnte gewachsener Kontakte kann sie in zahlreichen Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens, Südosteuropas und auch im Nahen Osten glaubwürdig für rechtsstaatliche Prinzipien werben.

Das ist deshalb so wichtig, weil auch die besten Verfassungen und Gesetze kaum Wirkung entfalten können, wenn bei den Akteuren des Justizsystems und in der Bevölkerung kein allgemeines Bewusstsein für das geltende Recht und die sich daraus ergebenden Pflichten und Rechte vorhanden ist. Ein solches kann aber nur durch kontinuierliche politische Bildungsarbeit geschaffen und erhalten werden.

Nachhaltige Entwicklung und Sicherheit sind ohne stabile Demokratien nicht denkbar - stabile Demokratien sind ohne Rechtstaatlichkeit nicht möglich. Ohne einen funktionierenden Rechtstaat gedeihen Korruption, Nepotismus, Misswirtschaft und Machtmissbrauch. Gerade im Zeitalter der Globalisierung ist daher die Förderung der Rechtsstaatlichkeit eine strukturelle Voraussetzung, um sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zu erzielen.

Durch die Arbeit in und mit regionalen Netzwerken werden Synergien und eine größere Aufmerksamkeit hergestellt. Das Rechtsstaatsprogramm flankiert und unterstützt rechtsstaatsrelevante und politische Entwicklungsprozesse und schafft Plattformen, die einen Austausch zwischen Rechtsstaatsakteuren, Politik und Gesellschaft ermöglichen.

Rechtsstaatsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung

Kontakt

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Koordinatorin internationale Rechtsstaatsprogramme
Dr. Franziska Rinke
Tel. +49 30 26996 3507
Fax +49 30 26996 3709
franziska.rinke(akas.de
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Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika
Dr. Marie-Christine Fuchs
Tel. +57 1 7430947
Fax +57 1 32146-20
Marie-Christine.Fuchs(akas.de
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Leiter des Rechtsstaatsprogramms Afrika
Dr. Arne Wulff
Tel. +254 020 261 0021
arne.wulff(akas.de
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Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Asien
Gisela Elsner
Tel. +65 6603 6171
Fax +65 6603 6170
Gisela.Elsner(akas.de
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Leiter des Rechtsstaatsprogramms Südosteuropa
Hartmut Rank
Tel. +40 21 302 02 63
Fax +40 21 323 31 27
hartmut.rank(akas.de
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Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Nahost/Nordafrika
Dr. jur. Anja Schoeller-Schletter
Tel. +961 1 385 094 | +961 1 395 094
Fax +961 1 384 639
anja.schoeller-schletter(akas.de