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Literaturpreis

Seit 1993 wird der von Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel ins Leben gerufene Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in Weimar vergeben. In kürzester Zeit ist der Preis zu einer festen Größe im literarischen Leben in Deutschland geworden. Geehrt werden Autoren, die der Freiheit ihr Wort geben.
Die Preisträger werden von einer Jury unter Vorsitz von Frau Professor Dr. Birgit Lermen bestimmt.

Neuerscheinungen der KAS-Literaturpreisträger 2006

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„Wem gehört die Geschichte?“

Neue Bücher der KAS-Literaturpreisträger zur Buchmesse 2004
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Der Freiheit das Wort
Rückschau auf die Preisträger von 1993 bis 2002

Die Reden der Preisträger und Laudatoren wurden als Sammelband neu aufgelegt, da mehr als die Hälfte der Dokumentationen zu den einzelnen Preisverleihungen vergriffen sind.
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Bestellung: michael.braun@kas.de


Die Preisträger der Konrad-Adenauer-Stiftung

2005 Wulf Kirsten

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48 S., ISBN 3-937731-60-1
Der mit 15.000 € dotierte Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2005 wird am 22. Mai 2005 in Weimar an Wulf Kirsten verliehen. Die Laudatio hält Dr. Manfred Osten, ehemaliger Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung und Verfasser des Buches Das geraubte Gedächtnis – Digitale Systeme oder die Zerstörung der Erinnerungskultur.
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2004 Herta Müller

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44 S., ISBN 3-937731-26-1
Der mit 15.000 € dotierte Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2004 wird am 16. Mai 2004 in Weimar an Herta Müller verliehen. Die Laudatio hält Dr. Joachim Gauck, der Vorsitzende des Vereins "Gegen Vergessen – Für Demokratie".
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2003 Patrick Roth

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48 S., ISBN 3-933714-75-3
Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2003. Ausgezeichnet wurden damit, so die Jury, vor allem seine Frankfurter Poetik-Vorlesungen Ins Tal der Schatten (2002) und auch seine Christus-Trilogie (1991-1996), die nicht nach dem Muster traditioneller christlicher Dichtung, sondern auf eine in allen Aspekten moderne Weise von der Aktualität biblischer Themen in unserer säkularisierten Welt erzählten.
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2002 Adam Zagajewski

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72 S., ISBN 83-86771-19-4
Den mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2002 erhielt der polnische Schriftsteller Adam Zagajewski. Der Preis wurde am 2. Juni 2002 in Weimar verliehen. Die Laudatio hielt Dr. Martin Meyer, der Leiter des Feuilletons der Neuen Zürcher Zeitung.
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2001 Norbert Gstrein

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40 S., ISBN 3-933714-42-7 (gedruckte Dokumentation ist vergriffen)
Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein erhielt am 13. Mai 2001 in Weimar den mit 25.000 DM dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Was den Preis und den Preisträger diesmal, so der gastgebende Thüringer Ministerpräsident und Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Dr. Bernhard Vogel, besonders adelte, war die Laudatio des Schriftstellers und ehemaligen spanischen Kulturministers Jorge Semprún.
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2000 Louis Begely

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36 S., ISBN 3-933714-38-9
Der amerikanische Schriftsteller Louis Begely erhielt am 14. Mai in Weimar den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2000. Die Laudatio hielt der Berliner Senators für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Christoph Stölzl.
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1999 Burkhard Spinnen

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36 S., ISBN 3-933714-35-4 (gedruckte Dokumentation ist vergriffen)
Zum siebten Mal wurde der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen: nach Sarah Kirsch, Walter Kempowski, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange nun an Dr. Burkhard Spinnen, den bisher jüngsten Preisträger.
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1998 Hartmut Lange

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32 S., ISBN 3-931575-95-0
Die sechste Verleihung des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung fand im Musikgymnasium Schloß Belvedere statt. Wir waren bisher im Deutschen Nationaltheater, das zur Zeit, wie fast alles in Weimar, eine Baustelle ist. Doch in das Musikgymnasium einzuladen war keine Notlösung, sondern machte guten Sinn. Hier war mit Hilfe des großzügigen Sponsorentums der Deutschen Bank aus Anlaß ihres 125jährigen Jubiläums in den letzten Jahren ein Musikgymnasium mit einem Internat entstanden, das seinesgleichen in Deutschland sucht.
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1997 Thomas Hürlimann

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2. Aufl., 40 S., ISBN 3-931575-68-3
Sarah Kirsch, Walter Kempowski, Hilde Domin, Günter de Bruyn und jetzt ein Schweizer: Mit der Wahl von Thomas Hürlimann zum Träger des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung hatte die unabhängige Jury wiederum eine außerordentlich glückliche Hand bewiesen. Geehrt wurde ein Schriftsteller und Dramatiker, der immer wieder existenzielle Fragen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt, Fragen, die an Heidegger erinnern, der die Existenz als Sein zum Tode, als Zeitlichkeit interpretiert hatte.
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1996 Günter de Bruyn

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40 S., ISBN 3-931575-15-2 (gedruckte Dokumentation ist vergriffen)
Zum ersten Mal zeichnete der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Schriftsteller aus, der vom Anfang der DDR bis zu ihrem sang- und klanglosen Ende dort gelebt und diese Vierzig Jahre" ebenso besonnen wie eindringlich beschrieben hat. Mit der Entscheidung der Jury für Günter de Bruyn als diesjährigen Preisträger war wiederum eine ausgezeichnete Wahl getroffen worden..
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1995 Hilde Domin

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2. Aufl., 48 S., ISBN 3-930163-81-0 (gedruckte Dokumentation ist vergriffen)
Marcel Reich-Ranicki beglückwünschte Hilde Domin, zu dem hohen Preis, der ihr hier verliehen wurde. 'Aber ich beglückwünsche Sie auch zu der bedeutsamen Tatsache, daß Sie diesen Preis gerade in Goethes Haus erhalten.'
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1994 Walter Kempowski

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60 S., ISBN 3-930163-48-9 (gedruckte Dokumentation ist vergriffen)
Mit der Vergabe des Literaturpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung 1994 sollte das Gesamtwerk, insbesondere aber das kollektive Tagebuch Das Echolot von Walter Kempowski gewürdigt werden..
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1993 Sarah Kirsch

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3. Aufl., 40 S., ISBN 3-930163-19-5
Mit der erstmaligen Verleihung ihres Literaturpreises knüpfte die Konrad-Adenauer-Stiftung an eine bereits lange von ihr gepflegte Tradition an. Ich erinnere nur an die große Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung im Jahre 1978 in Berlin über Literatur und unsere Wirklichkeit. Literatur und Politik, sie galten lange Zeit als unversöhnliche Sphären. Literatur oder Politik, so lautete die Alternative, die kaum, so glaubte man, Grenzüberschreitungen zuließ. Man gehörte entweder zur Welt des Geistes oder zur Welt der Macht.
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Kontakt

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Leiter des Referates Literatur
Prof. Dr. Michael Braun
Tel. +49 2241 246-2544
Fax +49 2241 246-52544
Michael.Braun(akas.de