„Hugo Chávez und seine Ambitionen in Venezuela“

Interview mit Dr. Hubert Gehring, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Venezuela

Seit seinem Amtsantritt 1999 in Venezuela hat Präsident Hugo Chávez einen Putsch, einen Generalstreik und ein Referendum für seine Amtsenthebung überstanden. Bei den Wahlen im Dezember 2006 wurde er mit über 60 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Dennoch steht seine Präsidentschaft unter dem Motto „einerseits-andererseits“.
Einerseits hat er viel für die arme Bevölkerung Venezuelas getan, hat das Land aus der Wirtschaftskrise geführt und modernisiert. Anderseits betrachtet das Ausland seine Nähe zu Fidel Castro, zu Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad und die Verstaatlichung einiger Schlüsselindustrien, wie die Erdölindustrie, mit großer Skepsis.
Auch im Inland ist der 54 jährige stark umstritten. Spätestens seit er im Frühjahr 2007 dem populären und kritischen Fernsehsender RCTV die Verlängerung der Sendelizenz verweigerte, ist es zu größeren Unruhen gekommen.

Welche Ambitionen hat Hugo Chávez für sein Land und wie die Zukunft des lateinamerikanischen Staates aussieht, erzählt Dr. Hubert Gehring, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Venezuela, in einem Interview.

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Interview mit Dr. Hubert Gehring, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Venezuela