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Konrad Adenauer und die europäische Integration


Den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 und die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Januar 2007 durch die Bundesrepublik Deutschland hat die Konrad- Adenauer-Stiftung zum Anlass einer Ausstellung über „Konrad Adenauer und die Europäische Integration“ genommen, gilt doch der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland als einer der Gründungsväter Europas. Neben ihm sind als Wegbereiter Robert Schuman, Alcide de Gasperi, Paul-Henri Spaak, und natürlich auch Helmut Kohl – dem neben Jean Monnet bisher einzigen „Ehrenbürger Europas“ – zu nennen, die einen starken Einfluss auf den Integrationsprozess ausübten.

Schon nach dem Ersten Weltkrieg rief Adenauer als Oberbürgermeister von Köln dazu auf, „das hohe Werk dauernder Völkerverständigung und Völkergemeinschaft zum Heile Europas zu fördern“. Und nach dem Zweiten Weltkrieg, in einer Zeit der Ohnmacht und äußeren Bedrohung, umgeben vom Misstrauen der Welt gegen die Deutschen, meinte er 1946 auf einer CDU-Veranstaltung: „Es gibt nichts nach meiner tiefsten Überzeugung, was diesem gequälten, so oft von Kriegen durchtobten Erdteil endlich einmal Ruhe und Frieden bringen kann, als die Vereinigten Staaten von Europa“.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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