Kommunale Kriminalprävention
Die Kommunale Kriminalprävention wird schon seit mehreren Jahren mit Seminaren fachlich bearbeitet. Das Seminarangebot wendet sich vorrangig an kommunale Mandatsträger, Kommunalverwaltungen und Angehörige der Polizei.
Die regelmäßig gute Resonanz bei dem angesprochenen Teilnehmerkreis belegt, dass diese Thematik als gemeinsame Aufgabenstellung erkannt wird. Nachdem Seminare der vergangenen Jahre noch einen breiteren thematischen Ansatz hatten, konzentriert sich das aktuelle Angebot auf die Gewalttätigkeit Jugendlicher.
Eine hohe Gewaltbereitschaft und die Zunahme extremistischer Einstellungen sind gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden zu verzeichnen. Menschen müssen davon abgehalten werden, in Gewalt abzurutschen. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist dabei gerade bei jungen Menschen ein Schlüssel zur Lösung.
Verschiedene Institutionen und Projekte leisten Präventionsarbeit und gehen auch neue Wege.
In dem Seminar „Rechtsstaat gegen Extremismus“ werden praktische Arbeitsansätze vermittelt.
In deutschen Vororten gehört Gewalt zum Alltag. 5 – 10% der männlichen Jugendlichen verhalten sich extrem aggressiv.
Gewaltprävention darf nicht nur dann einsetzen, wenn Kinder und Jugendliche auffällig werden. Insbesondere geht es um universelle Maßnahmen, die auf die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenz bereits im frühen Alter zielen.
Das Seminar: „Kommunale Kriminalprävention – Erfolgsbedingungen der Gewaltprävention“ präsentiert praktische Lösungsansätze.
Bei den Kooperationsseminaren mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter stehen repressive Maßnahmen gegen Kriminalität im Vordergrund. Im Einzelnen geht es um „Freiheit und Verantwortung im Internet“, den „Tatort Internet“ sowie die „Innen – und Justizpolitik der EU-Polizeiliche Fahndung in Europa“.
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Martin Kippenberg
Koordinator für Themen des Rechtsstaates/ Politische BildungMartin Kippenberg
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