Koordinierungsgruppe in Côte d’Ivoire beschließt vorläufigen Zeitplan

Erster Wahldurchgang für Anfang März geplant

Beim jüngsten Zusammentreffen der ständigen Koordinierungsgruppe zur Einhaltung der Vereinbarungen des Abkommens von Ouagadougou wurde ein vorläufiger Zeitplan für den Wahlablauf verabschiedet. Unter dem Vorsitz des burkinischen Präsidenten Blaise Compaoré einigten sich die führenden Regierungs- und Oppositionspolitiker der Côte d’Ivoire darauf, dass bis Ende Januar die vorläufigen Wahlverzeichnisse veröffentlicht sein sollen. Im Februar sollen die Wahlberechtigten ihre Wahlkarten erhalten und Anfang März soll der erste Wahldurchgang der Präsidentschaftswahlen abgehalten werden. Die Parteien wurden aufgerufen, die Wahlgesetzgebung einzuhalten und ein politisches Klima im Land zu schaffen, das freien und demokratischen Wahlen zuträglich ist. Der freie Personen- und Warenverkehr zwischen dem ehemals von Rebellen kontrollierten Norden des Landes und dem Süden ist noch immer nicht sichergestellt. Dies führt immer wieder zu Unmut in der Bevölkerung. Auch die Reintegration von Kriegsflüchtlingen in die Gesellschaft müsse nach Ansicht der Koordinierungsgruppe noch verbessert werden.

Weiterhin forderte die Gruppe die Medien dazu auf, allen Kandidaten und Parteien freien und gleichen Zugang während des Wahlkampfes zu gewähren.

Kontakt

Klaus D. Loetzer