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Erfolgskontrolle

Die systematische Untersuchung und Bewertung der Leistungen und Ergebnisse unserer Arbeit ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung. Der konsequente Einsatz dieses Instruments soll dazu beitragen, die Erfüllung der in der Satzung der Stiftung niedergelegten Ziele und Aufgaben zu gewährleisten, die Wirksamkeit unserer Arbeit darzulegen und sie weiter zu verbessern.

Als Empfänger öffentlicher Mittel sind wir gehalten, diese effektiv und effizient einzusetzen. Mit einem quantitativen Nachweis allein ist es nicht mehr getan: Zuwendungsgeber und Öffentlichkeit haben einen Anspruch darauf zu erfahren, welche nachhaltigen Wirkungen die Maßnahmen und Projekte denn nun wirklich gezeitigt haben. Neben einer quantitativen Auswertung („Zählen, Wiegen und Messen“) geht es also auch um eine Einschätzung und Bewertung von Arbeitsergebnissen. Dies ist in methodischer Hinsicht ein höchst anspruchsvolles Vorhaben: Gerade bei der Evaluation der politischen Bildungs- und Beratungsarbeit hat sich ein „wissenschaftlicher Königsweg“ nämlich noch nicht etablieren lassen. Wir verstehen Evaluation damit auch als eine Herausforderung und als einen Lernprozess.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung führt seit den 70er Jahren Evaluationen von Projekten der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit durch und hat sich dabei eine hohe Kompetenz und Anerkennung erworben. Eine eigene Stabsstelle Evaluierung ist hierfür verantwortlich, die jedes Jahr acht bis zehn Projekte der Internationalen Zusammenarbeit evaluiert bzw. evaluieren lässt (in der Regel von externen Gutachtern). Die Stabsabteilung überwacht abschließend auch die Umsetzung der Evaluationsempfehlungen.

Seit mehreren Jahren werden auch Maßnahmen im Bereich der Inlandsarbeit evaluiert. Seit 2009 kümmert sich eine Koordinierungsgruppe, die aus Vertretern aller Hauptabteilungen der Stiftung besteht, um die verschiedenen Evaluationsmaßnahmen in der Stiftung. Sie trägt auch Sorge dafür, dass für die Durchführung von Evaluationen ein stiftungsübergreifend einheitliches, systematisches und verbindliches Vorgehen zum Einsatz kommt. Dafür wurde eine Richtlinie zum Vorgehen bei Evaluationen erarbeitet. Die Koordinierungsgruppe erarbeitet außerdem Handreichungen für Mitarbeiter und Gutachter.