Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Geschichte der CDU

Strauß, Franz Josef

Landrat, Bundesminister, Ministerpräsident, CSU-Vorsitzender, * 06.09.1915 München, † 03.10.1988 Regensburg, römisch-katholisch

Franz Josef Strauß mit Konrad Adenauer auf dem CDU-Bundesparteitag 1961 in Köln. (Quelle: Bouserath / KAS-ACDP)
Franz Josef Strauß mit Konrad Adenauer auf dem CDU-Bundesparteitag 1961 in Köln. (Quelle: Bouserath / KAS-ACDP)

1935 Abitur; anschließend Reichsarbeitsdienst; 1936–1939 Studium der Geschichte, Germanistik, Latein, Griechisch, Archäologie und Volkswirtschaft in München; 1941 2. Staatsexamen für das höhere Lehramt; 1939–1945 Kriegsdienst; 1945 stellvertretender Landrat in Schongau; 1946–1949 Landrat und Ministerialbeamter; 1948–1949 Mitglied des Wirtschaftsrates; 1949–1978 MdB (CSU); 1953–1955 Bundesminister für besondere Aufgaben, 1955–1956 Bundesminister für Atomfragen, 1956–1962 Bundesminister der Verteidigung, 1966–1969 Bundesminister der Finanzen; 1948–1952 Landesgeschäftsführer bzw. Generalsekretär der CSU; 1961–1988 Vorsitzender der CSU; 1978–1988 bayerischer Ministerpräsident.

Jugend und Kriegszeit

Franz Strauß – seinen zweiten Vornamen Josef führte er aktiv erst seit den 1950ern – wurde am 6. September 1915 geboren und wuchs im kleinbürgerlichen Handwerkermilieu der Münchner Maxvorstadt auf. Die Atmosphäre seines Elternhauses war streng katholisch, bayerisch-monarchisch und entschieden antipreußisch – sein Vater engagierte sich während der Weimarer Jahre für die Bayerische Volkspartei. Der junge Franz bewies schon früh intellektuelle Brillanz, seine schulischen Leistungen waren schlechterdings herausragend. Er absolvierte sein Abitur 1935 als Jahrgangsbester, was ihn auch für ein exklusives Maximilianeumsstipendium qualifizierte – bis heute die angesehenste Begabtenförderung in Bayern. Strauß immatrikulierte sich anschließend an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität mit der Intention, Geschichte, Latein und Griechisch für das Lehramt zu studieren. Das Zweite Staatsexamen schloss er 1941 ab, obgleich Studium, Referendariat sowie kurzzeitige Anstellung als Assistent an der Universität durch Fronteinsätze des schon 1939 zur Wehrmacht Eingezogenen immer wieder unterbrochen wurden. Seine ersten Aufzeichnungen für ein althistorisches Dissertationsprojekt sollten bei einem Bombenangriff 1944 vernichtet werden – Strauß griff es dann auch in der Folge nicht mehr auf. Als Soldat wurde der Gefreite und spätere Unteroffizier im Frankreich- wie im Russlandfeldzug eingesetzt, im Januar 1942 erfolgte seine Beförderung zum Offizier (Feldpostkarte an seine Eltern Juni 1941). Vor Stalingrad zog er sich Erfrierungen an beiden Füßen zu. Als Ausbildungsoffizier, zuletzt im Rang eines Oberleutnants, war Strauß die verbleibenden Kriegsjahre schließlich überwiegend im oberbayerischen Altenstadt stationiert. Im benachbarten Schongau erlebte er eine nur wenige Wochen dauernde Kriegsgefangenschaft, nachdem er sich im April 1945 vorrückenden amerikanischen Truppen ergeben hatte.

Nachkriegsjahre und erste politische Erfahrungen

Strauß durchstand die NS-Zeit letztlich ohne tiefere persönliche Verstrickungen mit dem System, sein Spruchkammerverfahren beurteilte ihn in der Folge auch als „entlastet“. Die amerikanische Militärverwaltung wies dem anglophonen Gymnasiallehrer schon im Juni 1945 die Position eines „Assistant Landrat“ zu, in den Kreistagswahlen vom August 1946 setzte er sich schließlich auch demokratisch gegen Mitbewerber durch und errang das Amt des Landrats von Schongau, das er 1948 verteidigte. Zusätzlich verfolgte Strauß eine aufstrebende Beamtenkarriere mit wechselnden Verantwortlichkeiten im bayerischen Kultus- wie Innenministerium. Letztendlich begann jedoch die Politik zunehmend zu seiner Berufung zu werden. Er zählte 1945 zu den Gründern der CSU im Schongauer Kreisverband und war seit Ende 1947 Mitglied des Landesvorstands. Dort schloss er sich dem liberalen, überkonfessionellen, eher gemäßigt föderalistischen Parteiflügel unter Hanns Seidel und Josef Müller („Ochsensepp“) an, der sich gegen den katholisch monarchistischen und betont eigenstaatlichen Kreis um Alois Hundhammer innerparteilich durchsetzte. Von 1948 bis 1952 diente Strauß seiner Partei als Landesgeschäftsführer bzw. Generalsekretär. Er repräsentierte die CSU im Frankfurter Wirtschaftsrat und stellte sich 1949 erfolgreich der Wahl zum Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Weilheim (Kandidatenbrief).

Der aufstrebende Nachwuchspolitiker

Strauß sollte dem deutschen Parlament ununterbrochen bis 1978 angehören. Schon im 1. Bundestag wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe gewählt. Der deutschen Öffentlichkeit als talentierter Redner breiter bekannt wurde er allerdings erst 1952 im Zuge der Debatte um die Europäische Verteidigungsgemeinschaft (Strauß zur EVG am 07. Februar 1952 im Deutschen Bundestag; Quelle: Deutscher Bundestag). Strauß‘ zunehmend prononciertes Interesse an außen- und verteidigungspolitischen Fragen führte ihn im selben Jahr zum Vorsitz des neuformierten Bundestagsausschusses für Fragen der Europäischen Sicherheit. Sein Aufstieg in die erste Garde der bundesrepublikanischen Politik setzte sich 1953 mit der Ernennung zum Bundesminister für besondere Aufgaben fort – das Angebot Bundeskanzler Konrad Adenauers, das Ministerium für Familienfragen zu übernehmen, schlug er aus. Zwar ohne definierten Geschäftsbereich ausgestattet, nutzte Strauß sein Amt geschickt zur öffentlichen Profilschärfung. 1955 folgte die Ernennung zum Minister für Atomfragen, ein Jahr später schließlich der Wechsel ins Verteidigungsresort. Dort hatte er sich virulenten Problemen beim Fortgang der deutschen Wiederbewaffnung anzunehmen, die hinsichtlich der eingegangenen Verpflichtungen gegenüber dem westlichen Verteidigungsbündnis stark ins Stocken geraten war. Verteidigungsminister Strauß verfolgte eine realistisch-pragmatische Linie und war gleichzeitig bemüht, eine möglichst breite Akzeptanz der Bevölkerung für die neue Bundeswehr zu schaffen. Dabei entzündete sich an der Frage einer nuklearen Teilhabe der deutschen Streitkräfte eine teils energische öffentliche Opposition, insbesondere in linksliberalen Kreisen. Als deren Leitmedium etablierte sich zunehmend „DER SPIEGEL“. Dieser unterzog mit seinem am 10. Oktober 1962 publizierten Artikel „Bedingt abwehrbereit“ die Bundeswehrplanungen einer aggressiven Kritik. Bundesregierung und Bundestaatsanwaltschaft vermuteten Geheimnisverrat, ließen die Redaktionsräume durchsuchen und den Autor des Artikels, Conrad Ahlers, verhaften, wie auch den SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein. Weite Teile der Öffentlichkeit – aber auch der Koalitionspartner FDP – betrachteten dies wiederum als ernsten Angriff auf die Pressefreiheit. Die anschwellende Kritik konzentrierte sich dabei rasch auf Verteidigungsminister Strauß selbst, der ohnehin durch seinen mitunter forschen Stil wie seine stets kraftvolle Rhetorik bereits zur polarisierenden Reizfigur geworden war. Am 30. November 1962 trat er von seinem Amt zurück (Entlassungsschreiben). Mit Augstein sollte Strauß auch die folgenden Jahrzehnte über eine intensive, wenngleich letztlich auch nicht immer gänzlich unironische Abneigung verbinden (Briefwechsel mit Augstein 1969).

Bundespolitische Profilierung

Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett verblieb Strauß zunächst vor allem die Konzentration auf sein Wirken als Parlamentarier und Parteipolitiker. Im Januar 1963 übernahm er – nach 1953 zum zweiten Mal – den Vorsitz der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Da er überdies seit dem 18. März 1961 schon das Amt des Parteivorsitzenden innehatte – das er bis zu seinem Tod auch nicht mehr abgeben würde – entspann sich allmählich ein Prozess, der langfristig in einer wechselseitig-personalen Identifikation von CSU und Strauß in der Öffentlichkeit mündete. Auch innerparteilich konnte dies nicht ohne Konsequenzen bleiben: Da Strauß‘ Ambitionen in erster Linie bundespolitisch blieben, verortete sich die CSU programmatisch verstärkt im Sinne ihres Vorsitzenden – obgleich sie nach ihrem Selbstverständnis und ihrer Selbstdarstellung andererseits auch immer mehr zur bayerischen „Staatspartei“ wurde. Die besondere Rolle, die sowohl Bayern wie auch der CSU im gesamtdeutschen Gefüge bis heute zukommt, hat hierin sicherlich eine gewichtige Wurzel. Ende 1966 glückte Strauß bereits die Rückkehr ins Kabinett: Er wurde Finanzminister der Großen Koalition unter Kurt Georg Kiesinger. Als sich CDU und CSU nach der verlorenen Bundestagswahl 1969 auf der Oppositionsbank wiederfanden, wurde Strauß der unmittelbare Zugriff auf die Hebel der Macht zwar schon wieder entzogen. Gleichzeitig bot sich ihm nun jedoch die Chance, sich ohne die Begrenzungen einer Ressortzuweisung seinen ausgesprochen breiten Interessensfeldern und politischen Ambitionen auf der Bühne des Bundestags zuzuwenden. Er profilierte sich insbesondere ab 1971 als finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion in regelmäßig scharfer Auseinandersetzung mit der sozialliberalen Regierung (Strauß zum Finanzplan 1975-1979 am 05. November 1975 im Deutschen Bundestag; Quelle: Deutscher Bundestag). Aber auch in der außen-, sicherheits- und deutschlandpolitischen Debatte beanspruchte Strauß, von 1969 bis 1978 Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, eine prominenten Rolle. Auf sein Betreiben hin (Manuskript für einen Leitartikel im Bayernkurier zur Klage vor dem Bundesverfassungsgericht) erzwang der Freistaat Bayern vor dem Bundesverfassungsgericht die Überprüfung des Grundlagenvertrags mit der DDR (Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR). Die im Karlsruher Urteil definierten interpretativen Einschränkungen bekräftigten das Wiedervereinigungsgebot des Grundgesetzes, eine mögliche völkerrechtliche Anerkennung des östlichen Nachbarn hingegen blieb auch weiterhin ausgeschlossen.

Zwischen Bonn und Bayern

Strauß machte aus seinem Anspruch keinen Hehl, der eigentliche tonangebende Oppositionsführer zu sein. Konflikte mit der großen Schwesterpartei CDU waren somit unausweichlich. Diese erreichten im Zuge des „Kreuther Beschlusses“ von 1976 einen Höhepunkt – für einige Wochen schien es, als würde die CSU ihre Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufkündigen und eine eigenständige Rolle im gesamten Bundesgebiet anstreben. Im Hintergrund standen hierbei vor allem Überlegungen, das scheinbar verfahrene Dreiparteiensystem durch die Schaffung einer vierten Kraft aufzubrechen, insbesondere um die Abhängigkeit der Volksparteien von der FDP zu beenden. Das Vorhaben misslang und letztlich verblieb die CSU in der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU, der aber deutlich vor Augen geführt wurde, dass die CSU keineswegs nur ein quasiautonomer Landesverband unter eigener Flagge war. Strauß ließ sich am 6. November 1978 einstweilen zum Bayerischen Ministerpräsidenten wählen und legte sein Bundestagsmandat nieder (Entwurf der Landtagserklärung zur Wahl zum Ministerpräsidenten). Dies hielt ihn allerdings keineswegs davon ab, für sich selbst die Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl 1980 einzufordern. Schon einige Jahre zuvor hatte er ganz in diesem Sinne konstatiert: "Ich bin immer da, wo man mich nicht vermutet." Die CDU und ihr Vorsitzender Helmut Kohl hingegen unterstützten den niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht, der sich jedoch in der entscheidenden Abstimmung durch die CDU/CSU-Fraktion seinem bayerischen Amtskollegen, wenn auch knapp, geschlagen geben musste. Der Kanzlerkandidat Strauß sorgte für ein Höchstmaß an Polarisierung in einem emotional aufgeladenen Wahlkampf, der nicht mehr nur von den Parteizentralen allein gelenkt wurde. Amerikanischen Political-Action-Committees mitunter nicht ganz unähnlich formierten sich dezentral Basisinitiativen sowohl aus dem linken Spektrum wie dem bürgerlichen Lager. Erstere einte der auf Buttons, Stickern und Aushängen weithin popularisierte Slogan „Stoppt Strauß“. Zu seinen Unterstützern zählten Gruppierungen wie etwa die „Bürgeraktion Demokraten für Strauß“. Nach Auszählung der Ergebnisse am 5. Oktober 1980 stand fest, dass die CDU/CSU die SPD zwar trotz einiger Stimmeinbußen erneut überflügeln konnte – in Bayern erreichte die CSU sogar über 57% der Stimmen. Die Regierung wurde jedoch weiterhin durch die sozialliberale Koalition unter Kanzler Helmut Schmidt gestellt.

Der bayerische Ministerpräsident

Strauß nahm das errungene Bundestagsmandat nicht an und verblieb stattdessen in der Münchner Staatskanzlei. Als bayerischer Ministerpräsident hatte er das, nach eigener und wiederholter Aussage, „schönste Amt der Welt“ inne. Er nutzte es geschickt, seiner Heimat einen persönlichen Stempel aufzudrücken, insbesondere durch die energische Förderung des dort aufblühenden High-Tech-Sektors. Hervorgehobenes Augenmerk richtete Strauß, selbst passionierter Hobbypilot (Pilotenschein), dabei auf die Raum- und Luftfahrtindustrie, deren deutscher Schwerpunkt sich im Münchner Raum herauskristallisierte. Auch im Bereich Neue Medien, insbesondere beim Aufbau des privaten Rundfunks, setzte die Bayerische Staatsregierung unter Strauß nachhaltige Akzente. Keineswegs im Gegensatz dazu stehend betrachtete er sein erkennbares Engagement für Hoch- wie Volkskultur – gerade die Förderung bayerischer Traditionen blieb ihm dabei ein erklärtes Anliegen. Das paradigmatische Diktum von Bundespräsident Roman Herzog aus dem Jahr 1998, in Bayern seien „Lederhose und Laptop eine Symbiose“ eingegangen, wäre ohne das grundlegende Wirken Strauß‘ kaum denkbar gewesen. Er entfaltete auch als bayerischer Ministerpräsident eine rege internationale Reisetätigkeit, nicht zuletzt zur Erschließung neuer Absatzmärkte. Diese stimmte er gleichwohl in der Regel nicht mit den zuständigen Stellen in der Bonner Regierung ab, was ihm den Ruf einbrachte, mitunter eine Nebenaußenpolitik zu führen, und ihn, etwa hinsichtlich seiner Rolle bei der Vermittlung eines Milliardenkredits an die DDR 1983, auch gehöriger Kritik aussetzte. Ganz besonders spektakulär – und sogar von seinen Gegnern gewürdigt – war sein Delegationsbesuch bei der sowjetischen Staatsführung in Moskau Ende 1987. Strauß selbst saß am Steuerknüppel des Flugzeugs, das er, gegen den ausdrücklichen Willen des Copiloten, auf der Rollbahn des schneesturmbedingt eigentlich schon gesperrten Moskauer Flughafens landete.

Tod und Würdigung

Ein knappes Jahr später verschied Franz Josef Strauß unerwartet. Am 1. Oktober brach er bei der Anreise zu einer vom Haus Thurn und Taxis veranstalteten Hirschjagd zusammen und verstarb zwei Tage später in einem Krankenhaus der alten bayerischen Herzogstadt Regensburg. So fürstlich wie sein Tod selbst waren auch die nachfolgenden, mehrtägigen Trauerfeierlichkeiten, die sich am Protokoll der Wittelsbacher Könige orientierten; sie gipfelten im Leichenzug einer sechsspännigen Lafette von der Münchner Residenz über den Odeonsplatz und die Ludwigstraße hin zum Siegestor, gesäumt von 100.000 Menschen. Beigesetzt wurde Strauß schließlich in Rott am Inn durch Joseph Kardinal Ratzinger („Wie eine Eiche ist er vor uns gestanden, kraftvoll, lebendig, unverwüstlich, so schien es. Und wie eine Eiche ist er gefällt worden“). Die Erinnerung an ihn blieb über den Augenblick hinaus bis heute außerordentlich wach, und dies nicht nur im öffentlichen Bewusstsein Bayerns. Hierfür sorgten nicht allein eine Vielzahl von nach ihm benannten Straßen und Gebäuden, der Franz-Josef-Strauß-Preis der Hanns-Seidel-Stiftung oder eine ganze Reihe an wissenschaftlicher Literatur und Ausstellungen. Gerade als fulminanter Redner und Metaphoriker versinnbildlicht er bis zum heutigen Tag die Kraft der parlamentarischen Debatte (Als legendäres Beispiel etwa seine Rede zur Staatsverschuldung vom 21. September 1978 im Deutschen Bundestag; Quelle: Deutscher Bundestag). Aber auch als Gegenstand politischen Humors, der Karikatur und des Kabaretts ist Franz Josef Strauß noch immer gegenwärtig (Helmut Schleich als Franz Josef Strauß in seinem Archiv) und dient – in einer an kantigen Charakterköpfen auf der politischen Bühne vergleichsweise arm gewordenen Zeit – weiterhin als populärer Referenz- und Reibepunkt.

Martin Falbisoner

Umfassende Onlinedarstellung

www.fjs.de – Themenportal der Hanns-Seidel-Stiftung zu Leben und Werk von Franz Josef Strauß.

Quellen

  • Bestände im Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP) der Hanns-Seidel-Stiftung, insb. Nachlass Franz Josef Strauß.
  • Strauß, Franz Josef: Die Erinnerungen, Berlin 1989 (postum).

Literatur

  • Brügmann, Claus und Renate Höpfinger: Ministerpräsident Franz Josef Strauß, in: "Das schönste Amt der Welt". Die Bayerischen Ministerpräsidenten von 1945 bis 1993, hrsg. von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München 1999, S. 147-170 (=Staatliche Archive Bayerns - Kleine Ausstellungen Nr. 13).
  • Finger, Stefan: Franz Josef Strauß - ein politisches Leben, München 2005.
  • Gelberg, Karl-Ulrich: Die Kabinette Strauß I, II, und III (1978-1988), in: Handbuch der Bayerischen Geschichte, Bd. IV/1, München 2003, S. 958-977.
  • Hanns-Seidel-Stiftung (Hrsg.): Franz Josef Strauß 1915-1988. Von der Leidenschaft, der res publica zu dienen, München 2008.
  • Höpfinger, Renate (Hrsg.): Bayerische Lebensbilder. Biografien - Erinnerungen - Zeugnisse, Bd. 2: Franz Josef Strauß - Ludwig Bölkow - Sepp Hort, München 2004.
  • Möller, Horst: Franz Josef Strauß. Herrscher und Rebell, München 2015.
  • Siebenmorgen, Peter: Strauß, Franz Josef, in: Winfried Becker, Günter Buchstab, Anselm Doering-Manteuffel, Rudolf Morsey, (Hrsg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 377-379.
  • Stephan, Michael: Franz Josef Strauß, in: Katharina Weigand (Hrsg.): Große Gestalten der bayerischen Geschichte, München 2011, S. 503-533.