100 Jahre russische Revolutionen

Das Jahr 1917 und seine Folgen für Zentralasien

November 15 Mittwoch

Datum/Uhrzeit

15. November 2017, 10.00-18.00

Ort

Taschkent (Usbekistan)

mit

B. Abduchalimow, Vizepräsident, Akademie der Wissenschaften (Usbekistan), Burkitbaj Ajagan, Institut für Staatsgeschichte (Kasachstan), Abdullo Gafurow, Institut für Geschichte (Tadschikistan), Iwan Furkalow, Nationale Universität (Kirgistan)

Typ

Fachkonferenz

Historiker der zentralasiatischen Staaten analysieren die Auswirkungen des Jahres 1917 auf die Region und diskutieren neue Forschungsergebnisse sowie Herangehensweisen an das Thema.

Auch verfügbar in русский

1917 - 2017. Vor hundert Jahren fanden die russischen Revolutionen statt, von denen die Oktoberrevolution Europa und die Welt veränderte und in ihren Auswirkungen das 20. Jahrhundert entscheidend mitprägte. Die Folgen für Zentralasien waren unmittelbar. Es entstanden die "Mittelasiatischen Sozialistischen Sowjetrepubliken". Bis 1991 gehörten sie zur UdSSR. Der stalinistische Terror traf Zentralasien mit voller Härte. Das Jahr 1937, in dem der rote Terror seinen Höhepunkt erreichte, prägte sich in das kollektive Bewusstsein der Völker ein.

Auf der gemeinsamen Tagung der Akademie der Wissenschaften der Republik Usbekistans und der Konrad-Adenauer-Stiftung behandeln renommierte Historiker Zentralasiens u.a. folgende Themen:

- Zeitgenössische Einschätzungen der sowjetischen Periode Zentralasiens, - Die turkestanische Autonomiebewegung als erster Versuch eines demokratischen Staatswesens, - Der konfessionelle Faktor bei den Ereignissen von 1917 - Die Nationalitätenfrage in Turkestan im Jahr 1917.

Ansprechpartner

Dr. Thomas Kunze

Regionalbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Zentralasien

Dr. Thomas Kunze
Tel. +998 71 215 52 01
Fax +998 71 255 30 94
Sprachen: Deutsch,‎ русский,‎ Romana,‎ English