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Verfassungsreferendum bestätigt Rosa Otunbajewa als Übergangspräsidentin

Flüchtlinge kehren zurück

Am Sonntag, dem 27. Juni, wurde im krisengeschüttelten Kirgistan gewählt: Die Interimsregierung, die beim Sturz des alten Präsidenten Kurmanbek Bakijew im April 2010 an die Macht gekommen war, wollte ihre Macht legitimieren und wieder Stabilität ins Land bringen. Bei dem Referendum standen die neue Verfassung, die Ernennung Rosa Otunbajewas als Übergangspräsidentin bis zum 01.01.2012 sowie die Transformation des Verfassungsgerichts in eine Verfassungskammer, die dem obersten Gericht angegliedert sein soll, zur Wahl. Wichtigster Punkt: das Land soll eine parlamentarische Republik werden. mehr…

Dr. Thomas Kunze, Lina Gronau | Länderberichte | 28. Juni 2010

Flüchtlingsdrama in Kirgistan und Usbekistan

Usbekische Regierung um Deeskalation und Stabilität bemüht

Die brutalen Zusammenstöße zwischen Kirgisen und ethnischen Usbeken im Süden Kirgistans, in Osch und Dschalal Abad, scheinen nach mehreren Tagen abgeflaut zu sein. Laut kirgisischer Regierung haben Militär und Polizei die Lage jetzt unter Kontrolle, aber die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Nach wie vor flackern kleinere Scharmützel auf. mehr…

Dr. Thomas Kunze, Lina Gronau | Länderberichte | 18. Juni 2010

Massaker in Kirgistan - Mittelasien droht Flächenbrand

Russland erwägt Truppenentsendung

Nach der Drei-Tages-Revolution im April 2010, die zum Sturz des kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakijew führten, kehrte zunächst eine relative Ruhe im Land ein. Allerdings kam es immer wieder zu kleineren Zwischenfällen, die meist von Bakijew-Anhängern provoziert wurden und gegen die Interimsregierung um die ehemalige Außenministerin Rosa Otunbajewa gerichtet waren. mehr…

Dr. Thomas Kunze, Lina Gronau | Länderberichte | 14. Juni 2010

Deutsch-usbekische Medienzusammenarbeit

Der Veranstaltungsbericht beschreibt Aspekte der Medienkooperation der Konrad-Adenauer-Stiftung in Usbekistan mehr…

Veranstaltungsberichte | 14. Mai 2010

Drei-Tages-Revolution in Kirgistan

Präsident geflüchtet - Provisorische Regierung übernimmt die Macht

6.-09. April 2010: Drei Tage hielten die blutigen Auseinandersetzungen in Kirgisistan an. Der kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew flüchtete aus der Hauptstadt Bischkek in seinen Heimatort Dschalal-Abad (Süd-Kirgisistan, Grenze zu Usbekistan). Noch hält er an der Macht fest und weigert sich zurückzutreten, doch zu vermuten ist, dass er sie bereits verloren hat. Seine Abdankung dürfte nur noch eine Frage von Stunden, maximal von Tagen sein. mehr…

Dr. Thomas Kunze | Länderberichte | 9. April 2010