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Analysen und Argumente

Das "C" in der Bildungspolitik

von Klaus Mertes SJ

Begegnung und Beständigkeit als Grundlagen

Bildung ist immer Selbstzweck. Bildung braucht Begegnung, Vertrauen und Beständigkeit. Kinder und Jugendliche dürfen in einer Gesellschaft nicht bloß Mittel zur Erreichung gesellschaftlicher und ökonomischer Ziele sein.
  • Bildung ist Selbstzweck. Sie ermöglicht jungen Menschen, sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen und so zu selbstständig denkenden und urteilenden Subjekten zu werden.
  • Bildung geschieht im Dialog. Personale Begegnungen beschränken sich nicht auf die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, sondern vollziehen sich auch im öffentlichen Debatten im Klassenzimmer anstatt nur im individualisierten Lernen.
  • Bildungsinhalte aus tradierten Kanones lassen sich verändern. Wichtiger als formale Bestimmungen und Ausgestaltungsfragen ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen und ihre ethische Bewertung.
  • Bildungsgerechtigkeit zielt auf unterschiedliche soziale und andere Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern. Eine politische Funktionalisierung von Bildung bloß als Mittel zum sozialen Aufstieg schafft keine Bildungsgerechtigkeit. Weniger zentrale Strukturreformen als verantwortliches Management vor Ort kann mehr Gerechtigkeit bewirken.
  • Bildung braucht Begegnung, Vertrauen und Beständigkeit. Die zentralen Entscheidungen müssen von der Basis, ihren Erfahrungen und Bedürfnissen ausgehen.
Ansprechpartner

Patricia Ehret

Koordinatorin für Religionspolitik mit Schwerpunkt christliche Kirchen

patricia.ehret@kas.de +49 030 26 996 3784 +49 030 26 996 3551
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Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen.

Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.