Analysen und Argumente

Die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (II) – Druck zum Beitritt?

von Sebastian Płóciennik
Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform der Währungsunion und die Perspektive der Nicht-Euro-Staaten
Die Reden von Emmanuel Macron und Jean-Claude Juncker, aber auch das Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion erörtern weitgehende Vorschläge zur Reform der Eurozone.Diejenigen Mitgliedsländer der EU, die der Eurozone nicht angehören, erwarten von den aktuell diskutierten Reformen nicht nur Gutes. Das folgende Papier beleuchtet die Vorschläge des Reflexionspapiers der Europäischen Kommission aus der Perspektive jener Länder.

Zum Mitnehmen:

  • Die Mitgliedsländer der EU, die der Eurozone nicht angehören, erwarten von den aktuell diskutierten Reformen der Wirtschafts- und Währungsunion nicht nur Gutes.
  • Sie sehen u.a die Gefahr einer politischen und wirtschaftlichen Marginalisierung, wenn sie sich nicht für einen schnellen Pfad zur Mitgliedschaft in der Eurozone entscheiden.
  • Die neuesten Vorschläge der EU-Kommission im Rahmen des Reflexionspapiers zur Konsolidierung der WWU bestätigen diese Sichtweise nur zum Teil.
  • Die Konsequenzen einer solchen Vertiefung der Eurozone können weitreichend und sehr unterschiedlich sein: von einer Welle schneller Beitritte zum Euroraum bis hin zur Vertiefung der Spaltung innerhalb der EU.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen.

Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.