Analysen und Argumente

Digitalisierung in der Hochschullehre

von Holger Horz , Lukas Schulze-Vorberg
Digitale Medien können die Lehre an Hochschulen nutzbringend unterstützen. Sie ermöglichen Studierenden ein zeitlich und räumlich flexibles und am jeweiligen Kenntnisstand orientiertes Lernen. Nicht das technisch Mögliche, sondern das didaktisch Sinnvolle sollte den Einsatz digitaler Medien bestimmen. Dabei ist eine Verbindung der Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden, Didaktik, Organisation und Technik erforderlich. ++++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Zum Mitnehmen

  • Der Einsatz digitaler Medien eröffnet neue Möglichkeiten für die Individualisierung von Lernprozessen sowie für eine an die Lernbedürfnisse angepasste und zeitlich-räumlich flexibilisierte Gestaltung des Lehr- und Lernsettings.
  • Digitaler Medieneinsatz in Lehrveranstaltungen sollte immer vom didaktisch Sinnvollen und nicht primär vom technisch Möglichen begründet sein.
  • Die Verzahnung von Didaktik, Organisation, Technik und Individuum ist ein Erfolgsfaktor für die Implementierung und Nutzung digitaler Medien an Hochschulen.
  • Zukünftig werden individuelle Selbststeuerungs-, Problemlösungs- und Methodenkompetenzen für eine gerechte und gelingende soziale Teilhabe an globalisierten Wissensgesellschaften von zentraler Bedeutung sein.
  • Die bessere Verzahnung der tertiären Bildung mit an aktueller Forschung ausgerichteten Fort- und Weiterbildungsangeboten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die derzeit in Deutschland nur in begrenztem Maße von den Hochschulen wahrgenommen wird.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen.

Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.