Analysen und Argumente

Internet of Things

von Richard Lackes
Kaum ein Begriff steht mehr für den technologischen Fortschritt und für die zu erwartenden gravierenden Umwälzungen von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierungsbewegung wie der Begriff des Internet of Things (IoT). Erstmals verwendet wurde er von Kevin Ashton, der ihn allerdings sehr stark auf die automatische Identifizierbarkeit von Objekten reduzierte (Ashton, 2009). Inzwischen hat sich diese Perspektive erweitert, so dass man heute zu Recht sagen kann, dass das IoT in den kommenden Jahren wesentlicher Treiber und integraler Bestandteil der digitalen Transformation sein wird.

Zum Mitnehmen

  • Als „Internet der Dinge” (IoT) wird ein System intelligenter, über ein Kommunikationsmedium verbundener
Produkte bezeichnet. Smart Home, Smart Cities, E-Health, autonomes Fahren, intelligente

Fertigungs- und Logistiksysteme sind bekannte Anwendungsbeispiele. IoT ist ein wichtiger Innovationstreiber

der Digitalisierung.

  • Das IoT ist mit Risiken verbunden, die besonders Fragen des Datenschutzes und des Dateneigentums
betreffen. Objektdaten und (besonders geschützte) Personendaten können nicht scharf voneinander

abgegrenzt werden. Gute Regelungen zu schaffen, ist eine Gratwanderung: Zu restriktiver Datenschutz

legt IoT lahm.

  • In Deutschland gibt es Nachholbedarf in Bezug auf leistungsfähige und sichere Kommunikationsnetze
sowie einheitliche Standards. Vor allem diese Defizite wirken sich hemmend auf den weiteren Ausbau

von IoT aus.

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Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen.

Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.