Analysen und Argumente

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Verbot der organisierten Beihilfe zum Suizid

von Norbert Arnold

Die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung wird seit längerer Zeit kontrovers diskutiert. Sie steht weiterhin auf der politischen Agenda. Eine Gesetzesinitiative zum Verbot jeglicher Formen der organisierten Beihilfe ist in Vorbereitung. Im vorliegenden Papier wird der assistierte Suizid in einen größeren Zusammenhang gestellt, der den Umgang mit Sterben und Tod insgesamt in den Blick nimmt. Dabei werden die Argumente, die gegen die organisierte Suizidbeihilfe sprechen, deutlich.

Wissenschaft und Kirche im Dialog

von Norbert Arnold

Die schwierige Balance zwischen den Biowissenschaften und der katholischen Moraltheologie
Das vorliegende Papier befasst sich nicht mit den inhaltlichen Fragen der Bioethik, sondern nimmt die Debatte über Bioethik in den Blick und beleuchtet schlaglichtartig den schwierigen Dialog zwischen der Katholischen Kirche und den Biowissenschaften.In pointierter Form werden die neuralgischen Punkte der Auseinandersetzung angesprochen – nicht um zu kritisieren, sondern um sie bewusst zu machen. Trotz auftretender Probleme ist es notwendig, den Dialog zwischen Kirche und Wissenschaft weiterzuführen: Dadurch entsteht Vertrauen und ein besseres Verständnis für die jeweilige Gegenposition.

Medienvielfalt und Meinungsmacht: Wie sichern wir Vielfalt in der konvergenten Medienwelt?

von Daphne Wolter, Barthel Schölgens

Erscheint ausschließlich online!
In den vergangenen Jahren gab es bereits ausführliche Reformdebatten zum Thema Medienkonzentration, die zum Teil von der technischen und digitalen Entwicklung immer wieder eingeholt wurden. Eine grundsätzliche öffentliche Diskussion in einem gesellschaftspolitischen Umfeld blieb bis dato weitgehend aus. Eine grundlegende Neuausrichtung im Hinblick auf eine stärker konvergenz- und nutzungsorientierte Vielfaltsregulierung ist notwendig. Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit dieser Ausarbeitung eine einführende Übersicht zu diesem komplexen Themenbereich geben.

Wie tickt die Jugend?

von Elisabeth Hoffmann, Sabine Pokorny

Erscheint ausschließlich online!
Über „die” Jugend wird viel geschrieben, und Jugendliche sind als Zielgruppe sehr beliebt. Um Jugendliche gezielt anzusprechen, muss man wissen, wie sie ticken. Welche Werte haben junge Menschen? Wie nutzen sie ihre Freizeit? Welche Typen von Jugendlichen gibt es? Und wie stehen sie zur Politik?

Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Reformen in der Kirche

von Karlies Abmeier

Evangelii Gaudium - Das erste Apostolische Lehrschreiben von Papst Franziskus
Papst Franziskus hat in seinem Apostolischen Schreiben ein Programm seines Pontifikats entfaltet, in dem er für Freude und Begeisterung für das Evangelium Jesu Christi wirbt.Vor allem seine Kritik an den Auswüchsen eines schrankenlosen Marktes hat in Deutschland Aufsehen erregt und eine Debatte über eine dem Menschen dienliche Wirtschaftsordnung ausgelöst. Das vorliegende Papier gibt zunächst der Inhalt des Schreibens in groben Zügen wieder, um danach die drei wichtigsten Fragen – Kapitalismuskritik, Kulturkritik und Kirchenkritik – im Spiegel der deutschen Presse zu erörtern.

Deutschlands Rohstoffpartnerschaften: Modell mit Zukunftscharakter?

von Anja Dahlmann, Stormy Mildner

Rohstoffpartnerschaften sind ein zentrales Element der Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Bisher wurden Kooperationsabkommen mit Kasachstan und der Mongolei sowie eine Absichtserklärung mit Chile unterzeichnet. Während die Bundesregierung die Partnerschaften als nützliches Instrument der Rohstoffpolitik lobt, trifft es auf Kritik aus der Zivilgesellschaft und wird auch von den deutschen Unternehmen eher zögerlich aufgenommen. Der vorliegende Beitrag analysiert die Umsetzung der bestehenden Rohstoffpartnerschaften und zeigt verschiedene Handlungsoptionen für die Bundesregierung auf.

Wie viel akademische Bildung brauchen wir zukünftig?

von Hartmut Hirsch-Kreinsen

Ein Beitrag zur Akademisierungsdebatte
Über die Bewertung der steigenden Zahl der Studierenden einerseits und der nicht besetzten Lehrstellen andererseits ist eine heftige Diskussion entbrannt. Bilden wir tatsächlich zu viele Akademiker aus? Geht diese Entwicklung zulasten der dualen Ausbildung? Welche Bedeutung hat die Akademikerquote für das Wirtschaftswachstum? Was bedeutet diese Entwicklung perspektivisch für die Bildungspolitik?

Globale Megatrends (I): Weltweite Machtverschiebungen

von Arbeitskreis Junge Außenpolitiker

Der wirtschaftliche und politische Aufstieg neuer Mächte setzt die etablierte Architektur internationaler Institutionen unter Druck. Daher spielen informelle, themenbezogene Foren und regionale Organisationen eine immer wichtigere Rolle. Sie gewinnen nicht zuletzt als Instrumente der kooperativen Konfliktlösung zur Sicherung internationaler und regionaler Stabilität an Bedeutung. Es ist somit in Deutschlands Interesse, das Potenzial, das eine gute Vernetzung mit regionalen Akteuren und eine starke Positionierung in neuen wie alten Foren darstellt, auszuschöpfen.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen.

Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.