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Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2002 an Adam Zagajewski

Den mit 15.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad - Adenauer - Stiftung 2002 erhält der polnische Schriftsteller Adam Zagajewski. Der Preis wird am 2. Juni 2002 in Weimar verliehen. Die Laudatio hält Dr. Martin Meyer, der Leiter des Feuilletons der Neuen Zürcher Zeitung.

Der 1945 in Lemberg geborene, heute in Paris lebende Adam Zagajewski erhält den Preis, so die Jury, für sein lyrisches, episches und essayistisches Werk, das historisch fest verankert und zugleich von großer Modernität ist und in dem sich ein tiefes poetisches, philosophisches und politisches Weltverständnis artikuliert. Adam Zagajewskis Dichtungen, vor allem der Lyrikband Mystik für Anfänger (1997), die Erinnerungsbilder Ich schwebe über Krakau (2000) und die Essays Solidarität und Einsamkeit (1986), sind eine Hommage an die Einheit und Freiheit des europäischen Kontinents, ein Brückenschlag zwischen der osteuropäischen, der westeuropäischen und der amerikanischen Welt. Zagajewskis Freiheitsidee ist universal im besten Sinne.

Die bisherigen Preisträger sind: 1993 Sarah Kirsch, 1994 Walter Kempowski, 1995 Hilde Domin, 1996 Günter de Bruyn, 1997 Thomas Hürlimann, 1998 Hartmut Lange, 1999 Burkhard Spinnen, 2000 Louis Begley, 2001 Norbert Gstrein.

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Der unabhängigen Jury gehören an: Jochen Hieber (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Helmuth Kiesel (Universität Heidelberg), Dr. Sebastian Kleinschmidt (Chefredakteur Sinn und Form), Dr. Volkmar Köhler (Parl. Staatssekr. a.D.), Prof. Dr. Birgit Lermen (Universität zu Köln).

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Berlin Deutschland