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5. Deutsch-Arabische Journalistenakademie

Ägpyten ist in Bewegung - und die Konrad-Adenauer-Stiftung fühlt den Puls: Unter dem Titel "Egypt on the move" führt die KAS bereits zum fünften Mal junge Journalisten aus Deutschland und der arabischen Welt in einer Journalistenakademie zusammen. Am Freitag, 17. Juni, sind neun Stipendiaten der Journalistischen Nachwuchsförderung gemeinsam mit den Trainern Jochen Markett und Jan Kuhlmann nach Kairo geflogen. Dort arbeiten sie nun mit sieben jungen Ägyptern zusammen und erstellen gemeinsam ein Printmagazin zum Umbruch des Landes. Die deutsch-arabische Publikation wird im Juli erscheinen.

Die internationalen Journalistenakademien

Es ist ein bewährtes Modell, das die KAS im Jahr 2005 entwickelt und seitdem etabliert hat: Deutsche und arabische Nachwuchsjournalisten arbeiten gemeinsam an einem Produkt, verbessern so ihr journalistisches Handwerk und gewinnen zudem Einblicke in das politsche System und die Kultur der anderen.

Das Seminar in Kairo

Nach dem Sturz des Präsidenten im Februar war klar, dass Ägypten in diesem Jahr ein besonders spannendes und lohnendes Ziel für die Nachwuchsjournalisten sein würde. Nachdem sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Abendessen am 17. Juni kennengelernt hatte, begann tags darauf auch direkt die inhaltliche Arbeit. Amira Sayed El Ahl, Korrespondentin für die Tageszeitung "Die Welt" und die "Deutsche Welle", erinnerte sich an die bewegenden Tage auf dem Tahrir und beschrieb die Freude an ihrem Job, aber auch die immer wiederkehrenden Hindernisse bei ihren Recherchen - etwa die mangelhafte Erreichbarkeit ihrer Interviewpartner.

Der bekannte ägyptische Blogger Ramy Raoof stellte die Frage, ob es eine "Facebook-Revolution" war und gab selbst die Antwort: 30 Prozent beträgt seiner Meinung nach der Anteil der Neuen Medien am Erfolg der Revolution. Entscheidender sei aber die Stimmung im Land gewesen - und der Wille vor allem auch der unteren Schichten, auf die Straße zu gehen und für Veränderungen zu demonstrieren.

Die anschließenden Gruppengespräche mit zwei deutschen Referenten waren nicht nur für die Ägpyter eine Möglichkeit, Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Landes zu bekommen. Dr. Dr. Alexander Görlach, Chefredakteur des Debattenportals "The European", stellte das deutsche Mediensystem und die Herausforderungen bei der Etablierung einer neuen Website vor.

Herbert Ziehm von der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin berichtete von den deutschen Erfahrungen beim Umgang mit den Akten der Staatssicherheit.

Seit Dienstag recherchieren die ägyptischen und deutschen Nachwuchsjournalisten nun in gemischten Teams zu aktuell relevanten Themen des Landes: Welche politschen Parteien gründen sich vor der Wahl? Gewinnen die Frauen an Einfluss in Wirtschaft und Gesellschaft? Verändert sich die Arbeit von Filmemachern nach dem Umbruch?

Noch bis Sonntag, 26. Juni, produzieren sie gemeinsam ein deutsch-arabisches Printmagazin, das im Juli bei der KAS bestellt werden kann.

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