Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Mehr Subsidiarität in Europa - aber an der richtigen Stelle

Das Prinzip der Subsidiarität ist ein zentraler Baustein in der Architektur der Europäischen Union, denn es regelt die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten und trägt somit zum demokratischen Prozess bei. Die Krise in der Eurozone und die damit verbundenen Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene haben allerdings die Subsidiarität, wie sie seit dem Vertrag von Lissabon (2009) geregelt ist, in Frage gestellt. Zu den verschiedenen Argumenten in der Subsidiaritätsdebatte und der großen Bedeutung einer klaren Linie für die deutsche Europapolitik.

Menschenwürde als Leitmotiv der Digitalisierung

Die Digitalisierung bringt nicht nur technische und wirtschaftliche Veränderungen mit sich, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel mit Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. "Innovationen" und "Disruptionen" sind wirtschaftlich erwünscht, führen aber zu gesellschaftlichem Orientierungsverlust. Der Einzelne, aber auch die Gesellschaft insgesamt müssen sich neu verorten. In dieser Situation erweist sich die Menschenwürde als ein verlässlicher Kompass.++++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Moralische Wegmarke: Die Enzyklika „Caritas in Veritate” und ihr Echo

Die Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI., die im Juli 2009 erschien, ist theologisch vom Leitgedanken „Liebe in Wahrheit“ durchzogen und stellt die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der globalisierten Welt in den Mittelpunkt. Das erste Medienecho war überwiegend positiv: Zu den Themen, die die Kommentatoren aufnahmen, zählen der Markt in einer globalisierten Welt, die Bedingungen für eine Weltautorität, das Gemeinwohl, das Zusammenleben der Völker, der Klimaschutz und bioethische Herausforderungen. Außerdem bietet die Enzyklika viele Anregungen, die zunächst wenig beachtet wurden.

Möglichkeiten der wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher Regionen in Ostdeutschland

Der vorliegende Beitrag zeichnet zwar ein eher pessimistisches Bild der Lage und der Perspektiven in den neuen Ländern. Gleichwohl hat es die Politik in der Hand, durch entsprechende Ausgestaltung der Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung zum Besseren hin zu wenden.

Nach dem Gipfel in Wales: Die strategische Agenda der NATO

Zwei Wochen nach dem NATO-Gipfel in Wales vom 4. bis 5. September 2014 lud die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Gruppe von Experten und Führungskräften zu einem Workshop ein, um über die Ergebnisse des Gipfels und die bevorstehenden Herausforderungen zu diskutieren. Neben Diskussionsbeiträgen zur praktischen Umsetzung und weiteren Vorgehensweise gaben die Teilnehmer politischen Entscheidungsträgern in Deutschland konkrete Empfehlungen, wie Berlin die künftige strategische Ausrichtung der NATO beeinflussen kann.

Nach den Operationen: Ausblick auf den NATO-Gipfel in Chicago

Am 20. und 21. Mai 2012 werden sich die Staats- und Regierungschefs der 28 NATO-Mitglieder in Chicago treffen. Es ist der erste Gipfel der NATO seit November 2010 in Lissabon und der erste auf amerikanischem Boden seit 1999 in Washington. Es wird kein neues strategisches Konzept oder eine ähnlich wegweisende Entscheidung erwartet - stattdessen sollen die Zwischenstände des eingeschlagenen Weges überprüft und verkündet werden, zum Beispiel mit Blick auf den Abzug aus Afghanistan oder die Errichtung eines Raketenabwehrschirmes. Dieses Papier skizziert den Stand der strategischen Debatte.

Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten

Pro und Contra für ein Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards

Aktuell wird diskutiert, wie man globale Lieferketten nachhaltiger gestalten kann. Welche Akteure sind an welchen Stellen verantwortlich? Und wie lassen sich Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltschutzbestimmungen verpflichten? Aus christdemokratischer Sicht wäre ein ein entsprechendes Gesetz eine gute Maßnahme, doch es gibt auch berechtigte Einsprüche aufseiten der Wirtschaft. Unser Argumente & Analysen zeigt auf, welche Details es zu bedenken gibt.

Nah und doch so fern?

Ein Plädoyer für die transatlantische Wertegemeinschaft

NSA-Skandal, Streit um TTIP, Ablehnung der amerikanischen Militärpolitik - die Schlagzeilen im deutsch-amerikanischen Verhältnis sind von Entfremdung und Misstrauen bestimmt. Zugleich bleiben die USA der Garant europäischer Sicherheit und ein unverzichtbarer Wertepartner Deutschlands. Die vorliegende Analyse erläutert Trennfaktoren und verbindende Elemente im deutsch-amerikanischen Verhältnis, erklärt, warum Deutschland ein enges Verhältnis zu den USA pflegen sollte, und gibt politische Handlungsempfehlungen.

NATO nach dem Brüsseler Gipfel

Diese Publikation ist nur auf Englisch verfügbar, bitte gehen Sie dazu auf unsere englische Seite.

NATO-Brazil Relations

Limits of a Partnership Policy

This paper assesses the potential of a partnership between NATO and Brazil, based on interviews with over twenty high-level experts on Brazilian foreign policy. Because building international partnerships has become a vital task of NATO and since Brazil is seeking to increase its influence in global politics, senior NATO officials have called for the Alliance to reach out to Brazil. The paper argues that NATO would be unlikely to succeed in establishing a genuine partnership with Brazil because Brasília’s foreign policy-makers envision a world order different from that for which NATO stands.

за тази серия

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

информация за поръчка

издател

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.