Репортажи от различните страни

Кратки политически доклади на чуждестранните представителства на фондация "Конрад Аденауер"

Brasiliens Außenpolitik im Wahljahr 2010

Zwischen Lateinamerika, Iran und Nuklearverträgen

Brasiliens Außenpolitik wurde seit den Zeiten des Außenministers Baron Rio Branco (1902-1912) von der Beamtenelite im „Itamaraty“ (nach dem lang-jährigen Sitz des Ministeriums im Itamaraty-Palast in Rio de Janeiro) geprägt. Anerkannt in der ganzen Welt für seine exzellent ausgebildeten Diplomaten, stellen diese in Brasilien selbst einen wichtigen Teil der politisch-administrativen und geistigen Elite.

Ambivalente Versöhnung

Belgrad, Srebrenica und der Fall Ejup Ganic

Am 30. März verabschiedete das Parlament Serbiens die „Resolution zur Verurteilung der Verbrechen in Srebrenica“. Darin verurteilt es die Ermordung von rund 8000 muslimischen Bosniaken im Juli 1995 in Srebrenica. Anders als in der Deklaration des Europäischen Parlaments vom Januar 2009 taucht in der Resolution das Wort „Genozid“ nicht auf.

Großbritannien (schon wieder) vor der Wahl

Vorgezogene Parlamentswahlen und Brexit dominieren die Agenda

Mit ihrer überraschenden Ankündigung zum 8. Juni vorgezogene Parlamentswahlen abzuhalten, hat Premierministerin Theresa May einmal mehr gezeigt, dass sie die politische Agenda in Großbritannien derzeit unangefochten dominiert. Die Opposition ist derweil vor allem mit sich selbst beschäftigt. Allerdings tickt seit dem 29. März auch die „Brexit-Uhr“ und damit steht Großbritannien vor seiner wohl komplexesten politischen Herausforderung in der Nachkriegsgeschichte.

Kommunalwahl in Weißrussland

Am 25. April 2010 finden in Weißrussland Kommunalwahlen statt. Sie sind in mehrfacher Hinsicht ein Test: Es sind die ersten Wahlen nach Änderungen des Wahlgesetzes, die im Januar in Kraft getreten sind. Die Änderungen orientierten sich – so die oberste Wahlkommission in Minsk – an Empfehlungen der OSZE und unabhängiger einheimischer Experten.

Internationaler Gerichtshof fällt salomonisches Urteil

Zellulosefabrik am Río Uruguay muss nicht abgerissen werden

Am 20. April 2010 wurde das langersehnte Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag in der Rechtssache Argentinien gegen Uruguay wegen der auf uruguayischem Staatsgebiet errichteten und in Betrieb genommenen Zellulosefabrik Orion am Río Uruguay verkündet. Der IGH befand, dass Uruguay ein bilaterales Abkommen mit Argentinien verletzt habe, indem es Argentinien nicht vorher über das Bauvorhaben informierte, wies jedoch Vorwürfe Argentiniens als nicht bewiesen zurück, wonach die Zellulosefabrik den Fluss und die Umwelt erheblich belaste.

Migranten in Marokko

Erfahrungen und Selbstverständnis der Migranten aus Subsahara-Afrika in Marokko

Seit Jahren lässt sich beobachten, dass die Zahl der Migranten, die Marokko nicht lediglich als Transitland, sondern dauerhaft als einen möglichen neuen Lebensraum betrachten, kontinuierlich wächst. Was sind die zentralen Erfahrungen dieser Menschen? Welche Konsequenzen haben diese Erfahrungen auf ihre Einstellung zur Migration? Und wie verändern sich in diesem Zusammenhang ihre Zukunftsplanungen?

Der Tuareg-Konflikt in Mali und Niger

Banditentum oder politische Rebellion

In Mali und Niger flammen derzeit die Tuareg-rebellionen wieder auf, die Anfang der 1990er Jahre beide Länder an den Rand eines Bürgerkrieges führten. Die Sicherheitslage ist im Norden beider Länder extrem angespannt.

Der Parteitag des Forum for Democratic Change

Kizza Besigye erneut Herausforderer von Präsident Museveni

Das Forum for Democratic Change (FDC), größte Oppositionspartei Ugandas, hielt am 15. April 2010 ihren dritten landesweiten Parteitag ab. Mehr als 900 Delegierte reisten aus allen Teilen des Landes an, um an diesem Tag verschiedene Führungspositionen neu zu besetzen und zu entscheiden, wer die Partei in den kommenden Wahlen 2011 gegen das regierende National Resistance Movement (NRM) führen soll.

Recht haben oder Resultate?

Der schwierige Kampf gegen Mädchenbeschneidung in Senegal

Bis heute ist die Mädchenbeschneidung in vielen Teilen Senegals an der Tagesordnung. 28 % der senegalesischen Frauen sind beschnitten. Der Kampf gegen diese Praxis erweist sich als langwierig und erfährt viele Rückschläge. Die Gesetzgebung ist eindeutig: den Beschneiderinnen und den Eltern der Mädchen drohen harte Haftstrafen. Jeoch: Abschreckung allein durch hohe Strafen scheint nicht zu wirken, deshalb setzen viele NGOs und jetzt auch die Regierung auf verstärkte Sensibilisierung. Eine Mitarbeiterin drückte es so aus: Wollen wir Recht haben oder Resultate?

Der SAARC-Gipfel 2010 in Bhutan

“Towards a Green and Happy South Asia”

Am vergangenen Freitag ging im bhutanesischen Thimphu das 16. Gipfeltreffen der South Asian Regional Cooperation (SAARC), das gleichzeitig das 25-jährige Bestehen der Staatengemeinschaft markierte, zu Ende. „Towards a Green and Happy South Asia“ lautete das Motto der gemeinsamen Deklaration der SAARC-Mitglieder. Die Bereiche Klimawandel, Umwelt und Energie, Maßnahmen zur Implementierung des südasiatischen Freihandelsabkommens und die Förderung regionaler Strategien zur Terrorismusbekämpfung standen im Mittelpunkt der Resolutionen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.