Репортажи от различните страни

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2006

Zurückhaltend, aber nicht tatenlos

от Olaf Wientzek

Neues Kabinett in den Niederlanden vereidigt
Die Niederlande haben seit Freitag, 7. Juli 2006, eine neue Regierung, die bis zu den vorgezogenen Neuwahlen am 22. November 2006 im Amt sein wird: Das Kabinett „Balkenende III“ wird nach dem Austritt der linksliberalen D66 am Donnerstag, 29. Juni 2006, aus einer Minderheitsregierung der rechtsliberalen VVD und den Christdemokraten (CDA) bestehen.

2006

Diskussion um die Religionspolizei entzweit die afghanische Gesellschaft

от Babak Khalatbari

Wird die Behörde „Abteilung für die Pflege der guten Sitten und Verhütung von Laster“ wieder eingeführt?
Anfang Juni 2006 hat sich in Afghanistan ein muslimischer Rat für die Wiedereinführung einer Religionspolizei ausgesprochen. Präsident Karzai unterstützt seitdem die Idee, deren Ziel es ist, eine Behörde namens „Abteilung für die Pflege der guten Sitten und Verhütung von Laster“ einzuführen. Das Kabinett, wie das größtenteils konservative Parlament, wird in Kürze über die Einführung einer solchen Behörde abstimmen. Derweil entzweit die Diskussion um die Religionspolizei die afghanische Gesellschaft.

2018

Der EU-Jordan Compact

от Shereen Abbadi

Umsetzung in der Praxis
2016 läutete die "Supporting Syria and the Region"-Konferenz in London inmitten der syrischen Flüchtlingskrise einen Paradigmenwechsel in der europäischen Entwicklungszusammenarbeit ein: von einer kurzfristigen Notfallhilfe hin zu einer langfristigen Stärkung der Resilienzen der Erstaufnahmeländer. Der Jordan Compact, ein Abkommen zwischen der EU und Jordanien, war ein wichtiges Ergebnis der Konferenz. Zwei Jahre nach der Konferenz beleuchtet die Publikation, inwieweit das Abkommen in der Praxis umgesetzt wurde.

2006

Populismus á la carte

от Hubert Gehring

Eindrücke aus dem venezolanischen Präsidentschaftswahlkampf
Das Thema Präsidentschaftswahl mit seinen unzähligen täglichen Gerüchten beschäftigt jeden Venezolaner, und viele sehen in dieser Wahl inzwischen mehr als nur ein Legitimationsinstrument des Präsidenten. Es scheint, als ginge es dieses mal um mehr. In Venezuela, wo man den Parteien kein großes Vertrauen mehr schenkt und die politische Richtung „links“ oder „rechts“ bei der Mehrheit der armen Bevölkerungsgruppe noch nie ein wirkliches Thema war, ist man am Fundament und der Substanz einer Demokratie angekommen, „sein oder nicht sein“- auf das scheint es hinauszulaufen.

2006

Erstes Zeichen der Stärke: Calderón legt Amtseid im Parlament ab

от Frank Priess

Regierung nimmt Arbeit auf - Sicherheit, Soziales und Wirtschaftswachstum im Zentrum der ersten Ansprache an die Nation – Ein Flop für die Opposition

2006

Migraciones y Desarollo - XVI. Iberoamerikanisches Gipfeltreffen in Montevideo

от Clint Magg

2006

Lula verpasst die unmittelbare Wiederwahl

от Wilhelm Hofmeister

Der brasilianische Präsident verfehlt im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit.
Mit einer Überraschung endete der erste Wahlgang der brasilianischen Präsidentschaftswahlen: Präsident Lula da Silva verfehlte seine unmittelbare Wiederwahl. Mit 48,61 % der gültigen Stimmen kam er der absoluten Mehrheit zwar sehr nahe, doch am Ende reichte es nicht. Der Präsident muss sich nun einer Stichwahl gegen seinen wichtigsten Herausforderer Geraldo Alckmin (PSDB) stellen, der überraschenderweise 41,64 % der Stimmen erhielt.- Focus Brasilien Nr. 8

2006

„Bine aţi venit!“

от Günter Dill, Maria Vasiu, Georgetta Voinea

Herzlich willkommen in Europa: Ja zum EU-Beitritt Rumäniens 2007
Am 26. September, 16.00h , war es endlich soweit: Grünes Licht aus Brüssel für den Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur Europäischen Union zum 01. Januar 2007 – 11 Jahre nach dem Aufnahmeantrag. Dennoch blieben in Rumänien knallende Sektkorken ebenso aus wie die etwa bei großen Fußballmatches üblichen Autokorsos, auch erleuchtete kein Feuerwerk den Bukarester Nachthimmel. Eher mit verhaltener Freude hat die politische Klasse die Brüsseler Entscheidung zur Kenntnis genommen, während bei der Mehrheit der Bevölkerung die Reaktion zwischen Hoffnung und Skepsis schwanken dürfte. Immerhin hat die EU-Kommission ihr „Ja“ zum Beitritt an beträchtliche Bedingungen geknüpft, die beide Beitrittsländer noch in erheblichen Zugzwang bringen dürften.

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