KAS COLOMBIA

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Encuentro con socios y colaboradores KAS #EncuentroKAS2021

Durante los días 30 de septiembre y 01 de octubre, la Fundación Konrad Adenauer, realizó este evento anual en la ciudad de Cartagena, con sus 22 contrapartes para analizar el avance y el alcance de los proyectos en curso, así como para conocer las propuestas para el 2022.

Die Pandemie des COVID-19 hat weltweit die Bedingungen für die Durchführung von sozialen Entwicklungsprojekten verändert. Vor diesen Hintergrund wurde das Jahr 2021 zu einem Jahr der Evaluierung und Anpassung an die zahlreichen durch die Pandemie bedingten Änderungen. Daher war es für die Konrad-Adenauer-Stiftung Kolumbien besonders wichtig, Möglichkeiten zum Dialog zu schaffen, damit jeder ihrer Ko-Partner seine Erfolge in 2021 und Perspektiven für 2022 präsentieren konnte; zu diesem Zweck wurde vom 30. September bis zum 1. Oktober 2021 das Jahrestreffen mit den Ko-Partnern der KAS Kolumbien in Cartagena durchgeführt.

Zunächst begrüßte der Repräsentant der KAS Kolumbien, Stefan Reith die Anwesenden und dankte für ihre Teilnahme an der Veranstaltung. Dabei bezeichnete er die engagierte Arbeit aller Partnerinstitute gemeinsam mit der KAS als Grundlage für einen ständigen beidseitigen Lernprozess und forderte die Ko-Partner dazu auf, die strategischen Allianzen zu fördern, um weiterhin von ihren jeweiligen Arbeitsbereichen und Erfahrungen zur Entwicklung des Landes beizutragen.  

Auch ging er kurz auf die aktuelle Situation in Deutschland ein, die es verlange neue Themen in die politische Agenda aufzunehmen, wie zum Beispiel Migration und Klimawandel, obwohl die KAS bereits seit einiger Zeit in diesen Bereichen gearbeitet habe. Reith betonte, dass für die KAS das Jahr 2021 besonders wichtig gewesen sei, da drei Arbeitslinien gefördert werden konnten: Sicherheit, Innovation sowie partizipative und repräsentative Demokratie; letzteres Thema sollte vor allem die Probleme solcher Gesellschaftsgruppen sichtbar machen, die bisher nur wenig oder gar nicht repräsentiert waren. Die Pandemie habe außerdem dazu beigetragen, sowohl Präsenz- als auch digitale Veranstaltungen auszuprobieren und je nach Zielgruppe und Thematik, die Vorteile beider Möglichkeiten zu nutzen.

 

Reith betonte weiterhin, dass noch in weiter Weg vor uns liege, was das Thema Soziale Marktwirtschaft anbetreffe, nicht nur in Kolumbien, sondern in ganz Lateinamerika. Dabei sollte der Einfluss der KAS und ihrer Ko-Partner genutzt werden, um sich mehr auf wirtschaftliche Themen zu konzentrieren, vor allem in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Wiederbelebung, die den Übergang zu einem mehr inklusiven und nachhaltigen Wirtschaftsmodell verlange.

Im Anschluss hatte jedes der 22 Partnerinstitute die Möglichkeit, Bilanz ihrer Projekte zu ziehen und ihre Vorschläge für die Kooperation in 2022 vorzustellen. Die Vertreter der Partnerorganisationen erklärten die Entwicklungsphasen und die Bedeutung ihrer Projekte, vor allem auch in den Regionen des Landes sowie die geplanten Projekte für 2022. Die angesprochenen Themenbereiche umfassten Migration, nachhaltige Entwicklung, Stärkung von Lokalverwaltungen, Beobachtung der Initiativen zur Umsetzung des Friedensabkommens, politisches Marketing, Sicherheit und Verteidigung, sowie investigativer Journalismus in den Regionen.

Zum Abschuss des ersten Tages führte die Direktorin für Institutionelle Entwicklung der Organisation „Wingu Colombia“, Daniela Carvajalino einen Workshop zum Thema „Sozialer Einfluss der digitalen Technologie“ durch. Im ersten Teil des Workshops wurden in Gruppen digitale Lösungen für ein soziales Problem erarbeitet; nachdem die Vorschläge den anderen Teilnehmern vorgestellt worden waren, präsentierte die Workshopleiterin einige „Insights“ zum Einsatz digitaler Technologien bei der Lösung sozialer Probleme.  

In diesen Zusammenhang erklärte Frau Carvajalino Begriffe wie “Civic Tech, “Open Government, „Big Data“ oder „Big-I“. Seit dem Jahr 2016 seien ständig neue Instrumente erfunden worden, die es erlaubten, die Bürger besser mit den staatlichen Institutionen zu verbinden, was seinerseits zu einer effizienteren Arbeit der Regierungen beitrage und soziale Unterschiede überwinden helfe, da ein transparenter Zugang zur Information staatlicher Einrichtungen ermöglicht werde. Frau Carvajalino betonte, dass die Technologie ein machtvolles Instrument sei, um die Rechte der Bürger zu erweitern, zu garantieren und zu schützen, mehr Partizipation zu ermöglichen und die „Public Policies“ der Regierungen zu verbessern. Abschließend forderte sie die anwesenden Organisationen auf, die neuen Technologien in ihre künftigen Projekte miteinzubeziehen, da ein angemessener Einsatz solcher Instrumente nutzbringende Lösungen für die Gesellschaft bringen könnten.

Der zweite Tag des Treffens startete mit einer Präsentation der Projektkoordinatoren der KAS Kolumbien, Laura Vargas und Juan Guillermo Moncada zum Thema Soziale Marktwirtschaft. Dabei betonten sie, dass die Grundprinzipien dieses Wirtschaftsmodells, wie freier Wettbewerb oder soziale Verantwortung eine wichtige Alternative für die wirtschaftliche Wiederbelebung sein könnten. Dazu sei zwar ein starker Staat notwendig, jedoch keine staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft oder in die individuellen Rechte und Interessen der Bevölkerung; die Unternehmen hätten die Möglichkeit Gewinne zu erwirtschaften, ohne jedoch ihre soziale Verantwortung zu vernachlässigen und ein menschwürdiges Leben für alle Bürger zu ermöglichen; weiterhin sollte die Bevölkerung eine aktive Kontrolle über staatliche Organe und die Arbeit der Regierung ausüben können.

Eine Umsetzung der Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft sei in Lateinamerika durch die allgemeine Polarisierung verhindert worden, die eine Herausforderung für einen wirtschaftlichen und sozialen Wandel in der Region darstelle. Daher habe die KAS in Lateinamerika eine Kampagne gestartet, um eine wirtschaftliche Wiederbelebung nach der Pandemie mit Hilfe der Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu unterstützen. Abschließend wurden die Partner aufgefordert, diese Ideen in die Planung ihrer Projekte miteinzubeziehen, um dadurch gemeinsam gerechtere Gesellschaften zu konstruieren. Die Ideen wurden sehr positiv aufgenommen und man zeigte sich bereit, weiter in das Thema einzusteigen.

Am Nachmittag fand eine Besichtigung der Akademie für Marinekadetten „Almirante Padilla“ statt; dabei wurden den Teilnehmern die verschiedenen Ausbildungs- und Forschungsprogramme für Angehörige der kolumbianischen Marine vorgestellt. Während einer Hafenrundfahrt mit Studenten der Kadettenschule konnten die Ko-Partner die Herausforderungen und verschiedenen Szenarien kennenlernen, denen sich die Marineangehörigen gegenübersehen. 

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer in einem Simulator der “Armada Nacional” Risikosituationen und diverse Bedrohungen erleben, denen die Marinesoldaten auf ihren Schiffen ausgesetzt sein können und andere Ausbildungsprogramme der Akademie für Kadetten und Offiziere kennenlernen

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