Analýzy a argumenty

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. / Juliane Liebers

Ein orthodoxes Sozialethos für das 21. Jahrhundert?

Das neue Sozialethos Dokument des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel und seine Bedeutung für die Welt von heute

Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat am 27. März 2020 ein neues Sozialethos Dokument mit dem Titel: „Für das Leben der Welt. Auf dem Weg zu einem Sozialethos der orthodoxen Kirche“ veröffentlicht und somit ein Dokument für das ethische Handeln in der Gesellschaft vorgelegt. Es stellt sich die Frage, warum sich das Dokument als Sozialethos und nicht als Soziallehre versteht und worin der grundlegende Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen besteht?

© Николай Батаев , stock.adobe.com

Eine Bilanz der 5G-Debatte

Nach intensiven Debatten liegt dem Bundestag ein finaler Entwurf für den Umgang mit chinesischen Herstellern von 5G-Netzwerktechnologie vor

Bereits seit 2019 wurde intensiv diskutiert, wie Deutschland mit chinesischen Herstellern von Netzwerktechnologie beim 5G-Netzaufbau umgehen soll. Der finale Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes beantwortet nun genau diese Frage. Wie diese Antwort aussieht und wie sie sich in die Debatten der letzten Monate einordnet, können Sie hier nachlesen.

Einkommensbesteuerung der Mittelschicht

Strukturelle Veränderungen oder gezielte Entlastungen?

Politiker und Experten diskutieren vermehrt über Reformen der Steuerstruktur oder der Steuerentlastung. Das vorliegende Papier skizziert zunächst das steuerpolitische Umfeld anhand der deskriptiven Statistik und beschreibt die jüngsten Veränderungen bei der Einkommensbesteuerung. Anschließend werden aktuelle Vorschläge vorgestellt: Von Befürwortern struktureller Veränderungen am Tarifverlauf und von Fürsprechern für gezielte Entlastungen einzelner Gruppen andererseits. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Einkommensteuer ohne kalte Progression

Ein Diskussionsbeitrag zu ihrer konkreten Umsetzung und den Folgen für Fiskus und den Steuerzahler

Die kalte Progression beschreibt eine Steuererhöhung, die nicht auf höhere Leistungsfähigkeit, sondern allein auf inflationsbedingt höheres Einkommen zurückgeht. Der Abbau der kalten Progression kann dadurch erfolgen, dass der Einkommensteuertarif an die Entwicklung der Inflation angepasst wird. Davon profitieren alle Einkommensteuerzahler, denn ihnen verbleibt ein höheres Nettoeinkommen. Gleichzeitig führt dies aber zu geringeren Steuermehreinnahmen des Fiskus. In der vorliegenden Studie werden die finanziellen Folgen eines Abbaus der kalten Progression für Fiskus und Steuerzahler berechnet.

Emissionshandel - Prinzip und Verantwortung

Aktuelle Energietrends lassen einen weiteren Anstieg klimaschädlicher Treibhausgase erwarten. Für die internationale Gemeinschaft steigt damit das Erfordernis, einen Klimaschutz mit globaler Verbindlichkeit herbeizuführen. In der jüngsten Vergangenheit wurden in diesem Kontext weitreichende Erfahrungen in der Umsetzung und Anwendung von Umweltschutzinstrumenten wie dem Emissionshandel gesammelt. Für den zukünftigen Klimaschutz lassen sich daraus neue Impulse ableiten.

Emotionen statt Argumente

Hintergründe zu den Protesten gegen TTIP

Die von Spekulationen und Ängsten geprägten Anti-TTIP-Kampagnen laufen einer ausgewogenen und sachlichen Debatte zuwider. Ziel der vorliegenden Studie ist es, den Hintergrund der Protestbewegungen in Deutschland zu beleuchten und ihre Strategien auf den Prüfstand zu stellen.

iStock by Getty Images / South_agency

Empfehlungen für die Kita-Politik der Zukunft

Auf welche Kriterien kommt es für gute frühkindliche Bildung an?

Die flächendeckende Schließung von Kitas zeigt, wie bedeutend Kitas für Kinder, Eltern, die Gesellschaft und die Wirtschaft sind. Neben dem Verlust der Betreuungsmöglichkeit für Eltern fallen durch die Schließungen auch wichtige frühkindliche Bildungsangebote weg. In den letzten Jahren hat sich im Bereich der frühkindlichen Bildung einiges getan, aber noch immer nicht genug.

Energiesicherheit als strategisches Ziel: Anforderungen an eine Energieaußenpolitik

„Energiesicherheit“ steht derzeit oben auf der politischen Agenda und spielt nicht nur eine Rolle in der energie- und wirtschaftspolitischen, sondern auch in der außen- und sicherheitspolitischen Debatte. Der wachsenden Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten aus wenigen und teilweise instabilen Förderregionen soll durch strategisch geplanteMaßnahmen, insbesondere eine gemeinsame europäische Energieaußenpolitik, begegnet werden. Bilaterale Beziehungen reichen nicht aus, um potentiellen Lieferunterbrechungen und Versorgungsengpässen angemessen zu begegnen. Insbesondereder politische Energiedialog der EU mit Russland bereitet Schwierigkeiten. Kann Deutschland 2007 mit EU-Vorsitz und G-8-Präsidentschaft die nötigen Impulse geben?

Enzyklika Spe Salvi - Ein politischer Text?

Seine erste Enzyklika veröffentlichte Papst Benedikt XVI. Anfang 2006 über die Liebe. In seiner zweiten setzt er knapp zwei Jahre später auf Hoffnung. Gegen eine Privatisierung des Glaubens ermutigt die Hoffnung die Menschen, sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. Darin liegt der politische Gehalt der Enzyklika.

Erneuerbare Energien: Was können sie leisten und was dürfen sie kosten?

Die Nutzung von heimischen, erneuerbaren Energiequellen mit Hilfe von Technik und Innovationen ist aus verschiedenen Gründen neu belebt worden. Das erklärte politische Ziel fast aller Regierungen und Organisationen ist ein beschleunigter Ausbau dieser Energieträger. Welchen Beitrag zur Energieversorgung können die erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa (und sogar weltweit betrachtet) leisten? Welchen Preis sind wir bereit, für mehr Klimaschutz und Versorgungssicherheit zu zahlen?

o této sérii

Analýzy a argumenty

informace o objednání

vydavatel

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Dr. Kristin Wesemann

Dr

Leiterin Stabsstelle Strategie und Planung

Kristin.Wesemann@kas.de + 49 30 26996 3803

Marianne Graumann

Marianne Graumann

Teamleiterin Publikationen, Print und Qualitätssicherung

marianne.graumann@kas.de +49 30 26996 3726 +49 30 26996 53726