Online-Seminar

Forum Dialog + im. Andrzeja Godlewskiego

Cykl debat polityków i ekspertów o najważniejszych sprawach dla Polski i Europy

Także w tym roku kontynuujemy nasz cykl debat online w ramach Forum Dialog + im. Andrzeja Godlewskiego. Zapraszamy serdecznie do śledzenia ich na naszych profilach w mediach społecznościowych youtube i facebooku. Jak dotychczas będziemy szukać aktualnych problemów polityki europejskiej, polskiej i niemieckiej, które będziemy mogli omówić w gronie naszych gości, prezentujących ciekawą perspektywę polityczną czy naukową.

Podrobnosti

Die Aufzeichnungen sämtlicher Debatten sind abrufbar über den Kanal von Forum Dialog + auf YOUTUBE.

PODCASTS zu jedem Thema der Debatte (auf Polnisch) finden Sie auf youtube, spotify und spreaker.

program

Konflikt im Osten Europas: Welche Zukunft erwartet die Ukraine?

Ukraine 04-02-22

Russland hat mehr als 100.000 Soldaten und eine Vielzahl an militärischem Equipment an die russisch-ukrainische Grenze verlegt.

Der Westen versucht, Wladimir Putin von einer erneuten Invasion in das Nachbarland abzubringen. In den NATO-Staaten beraten Politiker, Diplomaten und Militärs darüber, welche Maßnahmen zur Abschreckung geeignet sind.

 

Fragen zur Diskussion:

➔ Wie kann die EU Russland von einer weiteren Besetzung der Ukraine abhalten?

➔ Welche Ziele verfolgt der Kreml mit der Eskalation des Ukraine-Konflikts?

➔ Welche Auswirkungen werden interne Entwicklungen in der Ukraine auf den Konflikt mit Russland haben?

➔ Wie kann die Ukraine angesichts der russischen Bedrohung eigene demokratischen Reformen weiter vorantreiben?

 

Teilnehmer:

  • GenMjr. Leon KOMORNICKI, Generalmajor der polnischen Armee im Ruhestand, stellvertretender Chef des Generalstabs der polnischen Armee von 1992 bis 1997
  • Dr. Beata GÓRKA-WINTER, Assistenzprofessorin am Europäischen Zentrum der Universität Warschau, Analystin am Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten
  • Cornelius OCHMANN, Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
  • Dr. Piotr KOŚCIŃSKI, Journalist, Politikwissenschaftler, Analyst für internationale Angelegenheiten, Dozent an der Vistula-Hochschule für Finanzen und Wirtschaft

Moderation: 

Marcin Antosiewicz, Journalist, Publizist, Dozent an der Vistula-Hochschule für Finanzen und Wirtschaft

Der Krieg in Europa und seine Konsequenzen für die Wirtschaft

FD WirtschaftKrieg

Die russische Aggression gegen die Ukraine wird zwangsläufig Auswirkungen auf die Energierohstoffmärkte haben, deren Preise bereits explodiert sind. Die Inflation ist weltweit auf einer Rekordhöhe. Tanken, Heizen, Einkaufen - alltägliche Dinge sind plötzlich Europa- und weltweit viel teurer geworden.

Fragen zur Diskussion: 

➔ Ist der Preisschock in Polen mit dem in Deutschland und Frankreich vergleichbar?    
➔ Was tun die europäischen Politiker, um die Kostenspirale zu durchbrechen? 
➔ Welche Strategie ist am wirksamsten, um die hohe Inflation einzudämmen?
➔ Welche Rolle kann die Zinspolitik der Zentralbanken spielen?
➔ Wie lässt sich die Krise der Lieferketten lösen? 
➔ Wie kann Energie wieder bezahlbar werden?
➔ Welche Rolle spielen die Energiewende, geopolitische Entwicklungen und Klimaschutzmaßnahmen bei steigenden Preisen?   
   

Diskussionsteilnehmer: 

Prof.dr. Halina BRDULAK, Handelshochschule in Warschau, Abteilung für Internationales Management 
Dr. Łukasz CZERNICKI, Chefvolkswirt, Finanzministerium
Prof. Galina KOLEV, Institut der Deutschen Wirtschaft
Mirosława NYKIEL, Abgeordnete der Bürgerkoalition in Sejm, stellvertretende Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Entwicklung

Moderator:

➔ Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der AFiB Vistula- Hochschule

 

Die Revolution in der deutschen Aussen- und Sicherheitspolitik

FD 04-08-22 leer

Die brutale Aggression Russlands gegen die Ukraine hat den deutschen Pazifismus und die Politik gegenüber dem Kreml zunichte gemacht. Am dritten Kriegstag verkündete Bundeskanzler Olaf Scholz die Zeitenwende, einen Wendepunkt in der deutschen Verteidigungspolitik. Er kündigte Verteidigungsausgaben in Höhe von 2 % des BIP und einen Sonderfonds von 100 Milliarden Euro für Investitionen in die Bundeswehr an.

Dem Paradigmenwechsel folgt in Deutschland ein Wechsel der Politik gegenüber Russland. "Wir sind gescheitert mit der Errichtung eines gemeinsamen europäischen Hauses, in das Russland einbezogen wird. Wir sind gescheitert mit dem Ansatz, Russland in eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur einzubinden.", erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, einer der Hauptarchitekten der aktuellen deutschen Russlandpolitik, selbstkritisch. "Mein Festhalten an Nord Stream 2, das war eindeutig ein Fehler. Wir haben an Brücken festgehalten, an die Russland nicht mehr geglaubt hat und vor denen unsere Partner uns gewarnt haben", fügte er hinzu.

Die russische Invasion in der Ukraine hat auch eine wirtschaftliche Dimension. Das deutsche Wirtschaftswachstum basierte lange Zeit auf billigen Rohstoffen und billiger Energie. Der Krieg in der Ukraine hat dieses Modell in Frage gestellt.

Fragen zur Diskussion:
- Wie wird die neue Politik Deutschlands gegenüber Russland und den Ländern Mittel- und Osteuropas aussehen?
- Für welche Rüstungsart wird Deutschland Hunderte von Milliarden Euro ausgeben?
- Wie kann die polnisch-deutsche Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik aussehen?
- Stellt Putins Aggression gegen die Ukraine die Regierungszeit von Angela Merkel in ein neues Licht?

Diskussionsteilnehmer:
➔ Prof. Jacek CZAPUTOWICZ, Minister für auswärtige Angelegenheiten 2018-2020, Fakultät für Politikwissenschaft und Internationale Studien der Universität Warschau
Dr. Krzysztof RAK, Ko-Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Dr. Justyna GOTKOWSKA, Koordinatorin des Programms für regionale Sicherheit am Zentrum für Oststudien
Dr. Kai-Olaf LANG, Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Moderator:
Marcin ANTOSIEWICZ - Journalist, Dozent an der Vistula-Universität für Finanzen und Wirtschaft

 

Podcast zum Thema mit:
Felix ACKERMANN, Deutsches Historisches Institut in Warschau

Wie kann man die Flüchtlingskrise in Polen und der UE lösen?

FD 16.05. blank

Seit dem 24. Februar haben mehr als 5,5 Millionen Menschen die Ukraine verlassen. Das UNHCR schätzt, dass die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine allein in diesem Jahr 8,3 Millionen Menschen erreichen wird. Zugleich sind seit dem 28. Februar mehr als 1,2 Millionen Ukrainer aus dem Ausland in die Ukraine zurückgekehrt.

Die Flüchtlingskrise hat enorme Auswirkungen auf die polnische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Einerseits beobachten wir eine Abwanderung von ukrainischen Arbeitskräften im wehrpflichtigen Alter, auf der anderen Seite gibt es einen Zustrom von Frauen, die den Personalmangel in anderen Bereichen ausgleichen können. Nach Angaben des Ministeriums für Familien- und Sozialpolitik arbeiten bereits 100.000 Menschen aus der Ukraine aufgrund eines Sondergesetzes in Polen. Viele Experten schätzen, dass es noch 500 bis 700 Tausend Flüchtlinge aus der Ukraine kommen können, die bereit sind, auf dem polnischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

FRAGEN ZUR DISKUSSION: 
➔ Welche Lehren hat die EU aus der Flüchtlingskrise 2015/2016 gezogen?
➔ Wie können ukrainische Flüchtlinge in die polnische Gesellschaft integriert werden?
➔ Welche Hilfe sollte die EU den vom Krieg betroffenen Bürgern und den Mitgliedstaaten, die zur Frontlinie geworden sind, zukommen lassen?
➔ Wird die Kriegsmigration dazu beitragen, die demografische Krise in Polen und Europa zu mildern?

Diskussionsteilnehmer:
Prof. Gertruda UŚCIŃSKA, Präsidentin der Sozialversicherungsanstalt, 
Prof. Maciej DUSZCZYK, Mitglied des wissenschaftlichen Rates des Zentrums für Migrationsforschung, Universität Warschau 
Joanna SZYMAŃSKA, Leiterin des Info-Forums-Polregio in Nordrhein-Westfalen, Polnisches Bundesnetzwerk "Teil von Europa
Dr. Shivan FATE, Stellvertretender Direktor des Regionalen Zentrums für Sozialpolitik im Marschallamt der Woiwodschaft Westpommern

Moderator:
Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Vistula Hochschule für Finanzen und Wirtschaft

Die neue Sicherheitsarchitektur in Europa: Wer wird die Führungsposition einnehmen?

DF-06-14 mit Datum

Die russische Aggression gegen die Ukraine hat die politische und militärische Lage in Europa grundlegend verändert und den Europäern die Notwendigkeit der physischen und energetischen Sicherheit vor Augen geführt.
 
Die Europäische Union braucht eine Sicherheitsdoktrin, die Frieden und Wohlstand für die Mitgliedstaaten auf Jahrzehnte hinaus gewährleistet. Eine enge Zusammenarbeit mit der NATO ist für die Entwicklung einer neuen euroäischen Strategie gegenüber Russland und China von entscheidender Bedeutung.

Russland sei durch den "barbarischen Krieg" in der Ukraine "die unmittelbarste Bedrohung für die Weltordnung" - erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, während eines Besuchs in Japan. Sie erwähnte auch den "beunruhigenden Pakt" zwischen Russland und China. "Der Einmarsch Russlands in der Ukraine ist nicht nur eine europäische Angelegenheit, sondern erschüttert auch den Kern der internationalen Ordnung in Asien", so der japanische Premierminister Fumio Kishida.

Der Krieg in der Ukraine hat eine überraschend einheitliche und starke Reaktion der USA, der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs zufolge. Doch was wird von dieser westlichen Einheit übrig bleiben? Werden Europa und seine Verbündeten angesichts der neuen Herausforderungen einen qualitativen Wandel in der Sicherheitspolitik vollziehen? Und wer wird die Führung bei der Durchführung des Wandels übernehmen?

Fragen zur Diskussion:
➔ Wie kann das europäische Sicherheitssystem entwickelt werden?
➔ Wie verändert der Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO die Sicherheitslage in Europa?
➔ Welche Rolle sehen Polen und Deutschland für sich in der neuen Sicherheitsarchitektur in Europa?
➔ Wie sollten sich die transatlantischen Beziehungen weiter entwickeln?
➔ Welche Antwort sollte Europa auf die Annäherung zwischen Russland und China finden?

Redner:
Tomasz SZATKOWSKI, polnischer Botschafter bei der NATO
Prof. Beata PISKORSKA, Rektorin der Katholischen Universität Lublin
Botschafter Daniel FRIED, amerikanischer Diplomat, Botschafter der Vereinigten Staaten in Polen 1997-2000
Dr. Markus REICHEL, Bundestagsabgeordneter der CDU
 

Moderator:
Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Vistula Hochschule für Finanzen und Wirtschaft

Energietransformation 2.0

Zapro 27.06.2022

 

Die russische Aggression in der Ukraine hat bedeutende Veränderungen zur Folge, und zwar nicht nur in der Verteidigungspolitik, sondern auch in der Energiepolitik, die untrennbar mit ihr verbunden ist. Nach dem 24. Februar betonen die europäischen Staats- und Regierungschefs die Notwendigkeit, sich von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, insbesondere aus Russland, zu lösen und sich auf erneuerbare Energiequellen umzustellen.

Angesichts steigender Energie- und Kraftstoffpreise befürchten die Europäer einen kalten und teuren Herbst und Winter 2022/2023. In der EU stellt sich daher die zentrale Frage: Welche vorrangigen Themen müssen von Regierungen und Unternehmen angegangen werden, um die Energiekrise zu stoppen und eine größere Energiesicherheit nachhaltig zu gewährleisten?

Brennpunkte für die Debatte:

➔ Wie kann der Anstieg der Energiepreise in der Europäischen Union eingedämmt werden?
➔ Sollten Gas- und Kernenergie in der so genannten Taxonomie als "grüne" Energiequellen anerkannt werden?
➔ welche Verantwortung haben private Unternehmen für die grüne Transformation der Wirtschaft?
➔ Wie können wir das Potenzial von Fernwärmenetzen nutzen?
➔ Wie sollten EU-Institutionen, Zentralregierungen, lokale Regierungen, NRO und Privatunternehmen bei der grünen Transformation zusammenarbeiten?
➔ Wie kann eine Energiepartnerschaft im Weimarer Dreieck in der neuen geopolitischen Situation aussehen?

REFERENTEN

Dr. Marzenna GUZ-VETTER, Leiterin der Europäischen Kommission in Polen
Jan Krzysztof BIELECKI, Vorsitzender des EY-Partnerrats, Ministerpräsident Polens im Jahr 1991
Paweł ORLOF, Vorstandvorsitzender, Veolia Energia Warszawa S.A.
 

MODERATOR

Marcin ANTOSIEWICZ, Journalist, Dozent an der Weichsel-Universität für Finanzen und Wirtschaft

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