Událost

GEDENKTAGE 2020

Das Institut für Demokratie, Medien & Kultur (IDMC) und die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) organisieren die 5. Ausgabe der GEDENKTAGE , die vom 13. bis 20. Februar 2020 in Tirana, Shkoder und Gjirokaster stattfinden.

Aktueller Hinweis

Sämtliche öffentlichen Präsenzveranstaltungen finden aufgrund der aktuellen Situation bis Ende Mai nicht statt oder werden wenn möglich in digitalen Formaten umgesetzt.
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Podrobnosti

Der albanische Kommunismus gilt als eines der am stärksten repressiven Systeme in Südosteuropa, das oft als "stalinistisches Regime" bezeichnet wird. Die Aktivitäten während der Gedenktage sind in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren wie ISKK, PEMC, AIDSSH, OSZE-Präsenz in Albanien, "kujto.al", ALBNA usw. organisiert. Sie zielen darauf ab, die albanische Gesellschaft für die Folgen der Verbrechen der Diktatur zu sensibilisieren und den Dialog über die Vergangenheit durch Debatten, Ausstellungen, internationale Konferenzen, Buchpräsentationen, Workshops, Besuche an den Erinnerungsorten usw. zu stärken. 

Im Rahmen der Memory Days organisiert die KAS in Zusammenarbeit mit anderen Partnern folgende Veranstaltungen:

-"Licht hinter der Dunkelheit" - Ausstellung von fotografischem und historischem Material über den Staatsatheismus und die Verfolgung des Klerus in Albanien während der kommunistischen Diktatur.

Datum: 15.02.2020, 11.00 Uhr, Ort: Site of Whitness and Memory, Shkoder

Diese Ausstellung ist dem ehemaligen Kampf gegen die Religion gewidmet, den administrativen Maßnahmen, die das kommunistische Regime gegen sie ergriffen hat, und auch der starken und schonungslosen Propaganda, die das Leben der Albaner 47 Jahre lang begleitet hat. Die Ausstellung erinnert an all jene Menschen, die allein aufgrund ihres religiösen Glaubens und ihrer Funktion verurteilt wurden, im Gefängnis litten, unter Folter starben oder sogar hingerichtet wurden. Ein wichtiger Teil ist den religiösen Kultstätten gewidmet, die während des kommunistischen Regimes verändert oder zerstört wurden und einen großen Verlust an geistlichem und kulturellem Erbe in Albanien verursachten.

-Die Präsentation des Comic-Buches: “Gegen den Strom- eine Geschichte über Sabiha Kasimati”

Datum: 17.02.2020, 10.00 Uhr, Ort: Hotel Rogner

Sabiha Kasimati war eine bemerkenswerte Frau. Sie wurde die erste Fischforscherin in Albanien und verbrachte ein Jahrzehnt damit, die Fische ihres Landes aus wissenschaftlicher und ökologischer Sicht zu dokumentieren, da sie glaubte, dass Fische eine nicht ausreichend genutzte Ressource seien. Aber ihr wachsender Widerstand gegen das Regime kostete sie das Leben.

Das Leben der Biologin und Fischforscherin Sabiha Kasimati wird dabei in Bildern aus der Perspektive der Fische erzählt. Dieses Buch soll dem jungen Lesern helfen, den Terror des kommunistischen Regimes in Albanien zu verstehen und sich bewusst zu machen, dass Kreativität in Wissenschaft und Leben nur in Freiheit entstehen kann.

-„Wir vergessen nicht!“ Gedenkveranstaltung im früheren kommunistischen Gefängnis in der Gjirokastra Burg

Datum: 19.02.2020, 11.00 Uhr, Ort: Burg von Gjirokastra

Die Konrad-Adenauer-Stiftung und der Antikommunistische Verein der politisch Verfolgten Albaniens organisieren die Gedenkveranstaltung "Wir vergessen nicht!" zu Ehren der antikommunistischen Märtyrer und Gefangenen des politischen Gefängnisses der kommunistischen Diktatur in der Gjirokastra Burg.

Das Gefängnis  war von 1944 bis 1967 eines der grausamsten Gefängnisse der kommunistischen Diktatur. In diesem Rahmen wird eine Gedenktafel am Eingang der Burg angebracht und eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Märtyrer abgehalten, in der ehemalige Gefangene, ihre Angehörigen, Historiker und andere Personen ihre Erinnerungen, Gedanken und weitere historische Begebenheiten über dieses Gefängnis weitergeben werden.

-Videopräsentation einer digitalen Karte von Orten, mit menschlichen Leiden während der kommunistischen Zeit in Albanien

Datum: 20.02.2020, 10.00 Uhr, Ort: Konrad Adenauer Saal, Uni Tirana

Eine etwa 20-minütige Reise durch Internierungslager, Gefängnisse und Zwangsarbeitslager, die während der kommunistischen Zeit fast 47 Jahre lang die Landkarte Albaniens prägten. Eine historische und eindrucksvolle Beschreibung der Leidensorte der Gefangenen und ihren schockierenden Erlebnissen.

Der Zweck dieser Videopräsentation ist es, uns in die unvorstellbaren Dimensionen und ihre Leidensorte mitzunehmen, die ein kleines Land wie Albanien hatte.

 

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Tirane, Shkoder, Gjirokaster

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