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Bürgermeister aus Brasilien interessieren sich für praktische Beispiele aus kommunaler Umweltpolitik

Delegationsbesuch in Berlin

"Das Einführungsgespräch beim Deutschen Städte- und Gemeindebund und der sich anschließende Besuch beim Bundesrat haben uns erkennen lassen, dass der Gesetzgebungsprozess in Deutschland erheblich effizienter und produktiver vollzogen wird als in Brasilien. Auch die schlanke bürokratische Struktur beim Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband hat uns sehr beeindruckt." (Pauline Pereira, Bürgermeisterin von Campo Alegre, Brasilien).

Nachdem Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff, die Ende 2014 in ihrem Amt bestätigt worden war, im August 2016 ihres Amtes enthoben wurde, gab es keine Neuwahlen, stattdessen übernahm ihr Vize Michel Temer das Amt.

Die Kommunalwahlen im Oktober 2016 sind daher die ersten Wahlen in Brasilien seit Ausbruch der massiven wirtschaftlichen und politischen Krise. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Bürgermeister, die aus ihnen hervorgehen - verantworten sie doch, unter anderem, die Implementierung nachhaltiger Umwelt- und Klimapolitik in ihren Städten.

An umweltpolitischen Herausforderungen mangelt es nicht: Brasilien erlebt eine akute Wasserkrise und die Abholzung des Regenwalds im Amazonas-Gebiet und muss zudem komplexe Zielkonflikte lösen, etwa zwischen Energiesicherheit und wirtschaftliche Entwicklung sowie Umweltschutz. Dabei ist Brasilien ein unverzichtbarer Partner Deutschlands und der Staatengemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel - nicht nur mit Blick auf Größe, Bevölkerungszahl und Wirtschaftspotenzial, sondern auch die große Regenwaldfläche auf seinem Staatsgebiet.

Die Delegation besteht aus brasilianischen Bürgermeistern und dem Leiter der KAS-Partnerorganisation Oficina Municipal (dt. Kommunalwerkstatt), die die Professionalisierung kommunaler Mandatsträger in Brasilien durch Aus- und Weiterbildungsmassnahmen stärkt. Die Teilnehmer interessieren sich sowohl für praktische Beispiele aus dem Bereich der kommunalen Umweltpolitik als auch für die institutionelle Einbindung von Städten, samt ihrer Kooperation untereinander, im - ebenso wie Brasilien - föderal organisierten Bundesstaat Deutschlands.

Verantwortlich für die Durchführung von Seiten des Teams Inlandsprogramme: Christina Baade

Begleitung: Alexandra Steinmeyer (Trainee im Auslandsbüro Brasilien)

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inlandsprogramme brasilien umweltpolitik

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Berlin Deutschland