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Einfluss der "Jeckes" auf den Staat Israel

od Klaus Jochen Arnold
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich auch in diesem Jahr an den Jüdischen Kulturtagen in Berlin beteiligt, die vom 13. bis zum 21. September 2008 stattfanden. Am Sonntag, den 21. September 2008, fand in der Akademie eine prominent besetzte Gesprächsrunde zum Thema „60 Jahre Israel – Einflüsse und Beiträge der Jeckes“ statt, die Dr. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, moderierte.

Welche Rolle spielten die aus Europa geflohenen „Jeckes“ - eine jiddische Bezeichnung für deutschsprachige Juden - beim Aufbau des Staates Israel? Wie bewertet man Ihre Beiträge zur Entwicklung der einzigen Demokratie im Nahen Osten heute? Darüber sprach der 1925 in Wien geborene ehemalige Herausgeber der Jerusalem Post, Ari Rath, der trotz seines Alters den weiten Weg nach Berlin auf sich genommen hatte. Seine lebendigen Berichte über die Flucht aus Österreich 1938 und die Stimmung in Israel in den vierziger Jahren stießen bei den über 200 Zuhörern auf gespanntes Interesse. Aus der Sicht des Wissenschaftlers schilderte anschließend der profilierte Kommentator und Autor zahlreicher Bücher zur deutsch-israelischen Geschichte, Professor Dr. Michael Wolffsohn, die bedeutende Rolle der Jeckes beim Aufbau des Staates Israel.

Beide Gesprächsteilnehmer stellten die Leistungen der deutschsprachigen Juden auf verschiedensten Gebieten, ob in der Politik, Wirtschaft, Kultur oder Wissenschaft heraus, wenngleich man dies kaum in konkreten Zahlen fassen könne. Deutschland und Österreich sowie anderen Ländern ging mit der Flucht dieser Menschen viel verloren, betonte Professor Wolffsohn. Eine Debatte löste die Frage aus, ob man deutschen Juden in Israel nicht ihre Flucht vor den Nationalsozialisten zum Vorwurf gemacht und wie man sie nach dem Krieg behandelt habe. Ari Rath betonte, dass er nie auf derartige Vorwürfe gestoßen sei. Gleichwohl wurde im Gespräch deutlich, dass viele Jeckes unter Vorurteilen gegenüber Neuankömmlingen zu leiden hatten.

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