Einzeltitel

AUB-Delegation zum European Youth Event

Am Donnerstag, dem 31. Mai, war es nach langen Monaten der Planung endlich soweit: unterstützt von der Konrad-Adenauer-Stiftung und mit viel planerischer Eigenleistung aller Teilnehmer brachen zehn Studierende der Andrassy Universität Budapest zum Europäischen Jugendevent (EYE2018) in Straßburg auf.
AUB-Delegation zum EYE 2018 in Straßburg
AUB-Delegation zum EYE 2018 in Straßburg

Das zweitägige EYE wird alle zwei Jahre vom Europäischen Parlament (EP) organisiert und bietet eine beachtliche Palette an Workshops, Diskussionen, Idea Labs, artistischen Performances, etc., in fünf aktuellen europapolitischen Themenbereichen. Hier werden gezielt Ideen von Jugendlichen und von jungen Erwachsenen gesammelt, mit Chance darauf in das Europäische Parlament Eingang zu finden. Eine Reihe von MEPs und bekannter europäischer Politiker stellen sich den Fragen der bis zu 8.000 Teilnehmern. Jeder unserer zehn Teilnehmer konnte dieses Jahr fünf Veranstaltungen buchen, sowie eine Reihe weiterer offener Veranstaltungen besuchen. Ganz individuell ging so Freitag und Samstag jede/r ihrer/seiner Wege und besuchte, was sie/ihn persönlich interessierte. Bei Studierenden aus fünf verschiedenen AUB-Studiengängen bedeutete das eine wirklich bunte Mischung von gewählten Veranstaltungen. Unsere individuellen Pläne vereinten Schlagwörter, wie Globalisierung und Handel, Brexit, Cyber-Attacken, Zukunft politischer Parteien, grüne Städte, DNA-Revolution, Digitale Revolution, bedingungsloses Grundeinkommen, europäische Sicherheit und Terrorabwehr, die Europawahl 2019. So sahen einige unserer Teilnehmer Antonio Tajani, Präsident des EP, und Martin Sonneborn, deutscher Satiriker, live. Es war ein einzigartiger Mix von ernsthaften Diskussionen, kreativen Ideenworkshops und sozialen Events, wie einem Open Air-Konzert und Open Air-Kino.

“Mir gefällt die Idee des EYE, dass sich Jugendliche/junge Erwachsene aus ganz Europa treffen, miteinander diskutieren und die EU und sich selbst feiern.” (Joseph)

“Ich fand es sehr schön, dass trotz aller sichtbarer, hörbarer und fühlbarer Unterschiede doch ein sehr großer gemeinschaftlicher Geist auf dem Gelände bzw. in der Stadt zu finden war.” (Peter)

Voller Ideen und mit gestärkter europäischer Identität kamen alle zehn Teilnehmer Sonntagabend zurück nach Budapest, um mit neuem Elan in die Prüfungsphase zu starten.

Text: Sabrina Göschl

Bereitgestellt von

Auslandsbüro Ungarn

Bestellinformationen

Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Ungarn Ungarn