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Ein Überblick über COVID-19 und das Dilemma Ugandas von Gleichstellung im Gesundheitswesen

Ugandas entwicklungspolitische Reaktion im Laufe der letzten Jahre, die beeindruckend hohe Wirtschaftswachstumsraten verzeichneten, hat sich nicht in einem besseren Leben für die Ärmsten und Schwächsten, darunter auch Frauen, niedergeschlagen, und spiegelt sich nun auch in der Reaktion auf COVID-19 wider. Dieser Artikel hinterfragt inwieweit jene Entwicklungsansätze im Gesundheitssektor, welche die Ärmsten und Schwächsten unberücksichtigt lassen, mit dem langjährigen Patriarchat und der derzeitigen globale Pandemie zusammenwirken und damit Frauen schlechter gestellt lassen. Er zieht Lehren aus Ugandas derzeitiger COVID-19-Reaktionsarbeit und gibt Empfehlungen für kurzfristige Maßnahmen, um sich der bestehenden Ungleichheiten bewusst zu werden, die Bekämpfung jener integrativer zu gestalten und somit auf eine Lösung hinzuarbeiten, anstatt die Ungleichheitssituation zu verschlimmern. Der Artikel schlägt außerdem langfristige Maßnahmen vor, die nach einer Pandemie eingesetzt werden können, um Ungleichheiten im Gesundheitsbereich anzugehen.
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