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Sonderwirtschaftszonen

Ein Modell für den Nahen Osten und Nordafrika

Der Nahe Osten und Nordafrika (MENA) verfügen über ein enormes wirtschaftliches Potenzial mit bemerkenswerten natürlichen Ressourcen und industriellen Produktionskapazitäten. Auch wenn bei den Wirtschaftsreformen bereits erhebliche Fortschritte erzielt wurden, können eine tiefere regionale Integration und eine engere Zusammenarbeit die notwendigen Impulse für eine erleichterte Entwicklung und die Verbesserung der nationalen und regionalen Wirtschaftsstrukturen in der weiteren Region geben. Ein Wirtschaftsinstrument, das Wachstum generieren und die regionale Integration fördern könnte, ist die "Sonderwirtschaftszone" (SEZ). SEZs können ein Sprungbrett für einen größeren sektoralen Wandel sein, da Infrastrukturentwicklung und gestraffte Regulierung neben verstärkten Investitionen Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen, Wertschöpfungsketten stärken und einen stärkeren interregionalen Dialog und Zusammenarbeit in der MENA-Region ermöglichen können.

Die Studie basiert auf den gemeinsamen Anstrengungen des Regionalprogramms Südliches Mittelmeer der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), des EastWest Institute und des Policy Center for the New South, die während einer Konferenz in Rabat mit renommierten Experten und Praktikern gemeinsam erforscht haben, wie SEZs insbesondere in Nordafrika größere Beiträge zur nationalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung leisten können. Die Publikation ist in englischer Sprache Verfügbar und auf der rechten Seiten zu finden.

Diese Studie identifiziert praktische und umsetzbare Reformansätze und entwickelt politische Empfehlungen, die für den MENA-Kontext geeignet sind. Darüber hinaus bietet es dem Leser einen aufschlussreichen Anhang mit vier Länder- und Zonenbeispielen aus der ganzen Welt, die als Best-Practice-Leitfaden für die Umsetzung der Sonderwirtschaftszone in der MENA und darüber hinaus dienen.

Wir danken dem Autor dieser Studie, Dr. Carl Aaron, für sein Engagement für dieses ehrgeizige Projekt und sind dankbar für seine hervorragende Expertise auf diesem Gebiet. Wir möchten uns auch bei Dr. Jean-Paul Gauthier für seine wertvollen Kommentare und Vorschläge bedanken, die dazu beigetragen haben, die wichtigsten Erkenntnisse zu dem ungenutzten Potenzials der Sonderwirtschaftszonen zu bündeln.

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