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Trump in Nordafrika

Mediterranean Dialogue Series 19

Die Wahl von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2017 bedeutete eine kritische Neuausrichtung der globalen Prioritäten Washingtons. Der Nahe Osten und Nordafrika bilden keine Ausnahme von diesem Trend, da neue geopolitische Realitäten entstanden sind, die überwiegend mit traditionellen Vereinbarungen brechen. Die Politik der Trump-Administration gegenüber Nordafrika war insbesondere durch eine gewisse Apathie und eine allgemeine Priorisierung des nationalen Interesses der USA gekennzeichnet. Das verringerte Interesse des Weißen Hauses und des Außenministeriums in Nordafrika wird durch ein aktives Pentagon und einen wiederbelebten Kongress ersetzt. Im Folgenden wird eine Bewertung der US-Politik gegenüber Nordafrika in der Trump-Ära vorgestellt.
Ansprechpartner

Dr. Canan Atilgan

Dr. Canan Atilgan

Leiterin der Abteilung Naher Osten und Nordafrika

canan.atilgan@kas.de +49 30 26996 3928