Im Plenum

Bildung und Unterricht in Zeiten von Google und Wikipedia

Die Internetsuchmaschine „Google” und das Internetlexikon „Wikipedia” bestimmen immer mehr unseren Alltag. Die Nutzung weiterer neuer Medien, wie z.B. soziale Netzwerke oder Twitter, kommt hinzu. Vor allem junge Menschen gehen mit den neuen Möglichkeiten unbefangen, oft unreflektiert und zumeist wie selbstverständlich um. Das wirkt tief hinein in das Kommunikationsverhalten junger Leute und in deren schulische Bildung. Zweifelsohne demokratisieren Google, Wikipedia und Co. Wissen und Information. Und gewiss muss auch Schule die Möglichkeiten, die sich ihr und der heranwachsenden Generation mit neuen Medien bieten, aufgreifen. Zugleich aber ist zu befürchten, dass Google, Wikipedia und Co. zu einer bequemen Simplifizierung von Recherche, Informationsbeschaffung und Urteilsbildung führen. Mit den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Problemstellungen befasste sich eine gemeinsame Fachtagung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. mit dem Deutschen Lehrerverband (DL) und der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI) am 10. Juni 2010 in der Akademie in Berlin, die mit vorliegender Publikation dokumentiert wird.

Europäische Integration und deutsche Verfassungsidentität

5. Berliner Rechtspolitische Konferenz

Das Lissabon-Urteil zwingt damit sowohl den deutschen Gesetzgeber als auch die europäische Politik im Allgemeinen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie viel Integration in Zukunft noch möglich sein wird oder sein soll. Aus diesem Grund hat sich die 5. Berliner Rechtspolitische Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung am 6. und 7. Mai 2010 mit dem Spannungsverhältnis zwischen der europäischen Union und der deutschen Verfassungsidentität befasst. Zusätzliche Brisanz erhielt das Thema durch die kurzfristig einberufene, zeitgleiche Verabschiedung des Währungs-Finanzstabilitätsgesetzes durch den Deutschen Bundestag, mit dem die durch die Griechenland-Krise gefährdete europäische Gemeinschaftswährung gesichert werden sollte. Die Frage, wie weit die deutsche Unterstützung oder vielmehr wie weit die europäische Integration gehen sollte und welche Instrumente etabliert werden müssen, um solchen Gefährdungen in Zukunft vorzubeugen, stand erneut im Raum. Mit dem vorliegenden Tagungsband wollen wir die Referate und Berichte der Konferenz nun einem breiteren Fachpublikum zur Verfügung stellen. Darüber hinaus enthält der Band auch die Beiträge einiger Autoren, die ihre Teilnahme kurzfristig absagen mussten und die den Lesern nicht vorenthalten werden sollen.

Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität

Symposium anlässlich des 80. Geburtstages von Volkmar Köhler

Am 20. Mai 2010 beging Dr. Volkmar Köhler seinen 80. Geburtstag. Verbunden mit den besten Wünschen für ihn und seine Familie nahm die Konrad-Adenauer-Stiftung diesen Geburtstag zum Anlass, Dr. Köhler am 21. Juni mit dem Symposium „Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität” in der Akademie der Stiftung in Berlin zu würdigen. Bei den in der Publikation enthaltenen Essays handelt es sich um die überarbeiteten Referate von vier ausgewiesenen Experten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Eine Reaktion des Jubilars darauf schließt diese Publikation ab.

Wo steht Ostdeutschland in zehn Jahren?

Zukunftsperspektiven der "Jungen Länder"

In den Jahren 1989/1990 waren sich Ökonomen uneinig, wie die ostdeutsche Wirtschaft den Schock der Übertragung neuer institutioneller Arrangements (samt neuer Währung) verkraften und in welchem Zeitraum der Transformationsprozess hin zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung gelingen würde. Heute weiß man, dass dieser Anpassungsprozess beschwerlicher verlief, nicht zuletzt deshalb, weil sich die Annahmen über die Produktivität der ostdeutschen Wirtschaft und der Stabilität der osteuropäischen Marktstellung als zu optimistisch erwies. Und der Angleichungsprozess dauert an. Diese Tatsache darf den Blick auf das Erreichte aber nicht verstellen. Der wirtschaftliche Aufholprozess der Neuen Länder gründet letztlich auf dem Vertrauen in eine marktwirtschaftliche Ordnung. Das Fundament für diese Ordnung wurde mit dem Vertrag über eine gemeinsame Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion im Jahr 1990 gelegt. Diese Publikation dokumentiert die Ergebnisse der gleichnamigen Tagung vom 23. Juni 2010 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, die anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Staatsvertrages zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion organisiert wurde.

Christlich-Soziale im DGB

Historische und aktuelle Fragen

Die Christlich-Sozialen, wie die christlichen Arbeitnehmer in Gewerkschaften, Unionsparteien und in den kirchlichen Arbeiterverbänden zumeist genannt werden, haben an der Grundlegung und Sicherung der freiheitlich-demokratischen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Anteil. Vor allem die Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft sowie der Aufbau und die Sicherung der Gewerkschaftsarbeit und der Sozialordnung standen und stehen im Zentrum ihres Wirkens. Die vorliegende Publikation dokumentiert die Beiträge eines Zeitzeugengespräches, durchgeführt vom Archiv für Christlich-Demokratische Politik der KAS im November 2008, das unter anderem die vielfältigen Aspekte der entwicklungsgeschichtlichen Grundlagen der CDA bis hin zur Entstehung des DGB in seiner heutigen Form in den Blick nahm.

Perspektiven für die Stadt-, Regional- und Raumentwicklung

Städte und Gemeinden sind ein Abbild des Wandels. Einwohnerzahl und soziale Struktur, politische Systeme und gesellschaftliche Zusammensetzung, Anforderungen an das Gemeinwesen und die Aufgaben der Verwaltung, Infrastruktur und Gebäudesubstanz, Wirtschaft und die Verfügbarkeit von Ressourcen – alles unterliegt steten Wandlungsprozessen, die Spuren hinterlassen haben. Im Rahmen einer Tagung des Arbeitskreises Kommunalpolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung Anfang September 2009 in Cadenabbia haben weitab von Deutschland aktive Kommunalpolitiker und Verwaltungsexperten sowie hochrangige Vertreter aus Verbänden und der Wissenschaft in offener Atmosphäre gemeinsam verschiedene Perspektiven und Herausforderungen der Stadt- und Raumentwicklung diskutiert sowie nach Lösungswegen gesucht. Mit der vorliegenden Publikation werden die überarbeiteten Vorträge der Tagung nun einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht. Der Arbeitskreis will damit Anstöße geben, wie Kommunen den Wandel gestalten können.

Preis Soziale Marktwirtschaft 2009

Eva Mayr-Stihl und Hans Peter Stihl: Geschwister, Familienunternehmer, Weltmarktführer

Am 11. November 2009 zeichnete die Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem achten Festakt in der Frankfurter Paulskirche erstmals ein Geschwisterpaar mit ihrem Preis Soziale Marktwirtschaft aus: Eva Mayr-Stihl und Hans Peter Stihl. Der Festvortrag durch den früheren Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Hans Tietmeyer, unterstrich die Aktualität und Festigkeit der Sozialen Marktwirtschaft auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise.Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger ehrte die beiden Preisträger aus einer sehr persönlichen und einfühlsamen Perspektive.Zum Abschluss skizzierten die beiden Preisträger auf eindrucksvolle Weise die Grundlagen ihres unternehmerischen Erfolges sowie ihr selbstverständliches Verhältnis zu einem verantwortungsvollen Unternehmertum, das die Zukunft des Unternehmens und das Wohl der Belegschaft in Einklang zu bringen versteht. Die Reden der Preisverleihung werden hier in redaktionell leicht überarbeiteter Form wiedergegeben.

Aktuelle Fragen des Sozialrechts

Erste Rechtspolitische Gespräche zum Sozial- und Arbeitsrecht

Die Ausgaben bzw. Einnahmen der Sozialversicherung machen einen Anteil von mehr als der Hälfte der gesamten öffentlichen Ausgaben und rund ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts aus. Auf jeden Deutschen entfallen durchschnittlich Sozialleistungen im Wert von 8.600 Euro pro Jahr. Jeder zehnte Arbeitnehmer ist direkt oder mittelbar im Gesundheitsbereich beschäftigt. Jeder Euro Arbeitsentgelt wird mit rund 40 Prozent Sozialversicherungsbeiträgen belastet, hinzu kommen zahlreiche arbeitsvertragliche Zusatzleistungen. Bereits diese rudimentären Eckdaten beleuchten die Bedeutung des Sozialrechts für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Gleiches gilt für das Arbeitsrecht, das den Berufsalltag von Millionen Beschäftigter regelt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist sich der grundlegenden Bedeutung des Sozial- und Arbeitsrechts bewusst. Mit den Rechtspolitischen Gesprächen zum Sozial- und Arbeitsrecht will sie Fachpolitikern, bereits etablierten hochrangigen Richtern und besonders qualifizierten Nachwuchskräften aus Justiz und universitärer Lehre aus dem Bereich Arbeit und Soziales eine Plattform bieten für den fachlichen Erfahrungsaustausch und rechtspolitischen Diskurs. Die Publikation dokumentiert die Ersten Rechtspolitischen Gespräche, die am 18. und 19. Juni 2009 in Berlin stattfanden.

Empirische Bildungsforschung

Notwendigkeit und Risiko

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Deutsche Lehrerverband (DL) sind in den zurückliegenden Jahren mit mehreren gemeinsamen Veranstaltungen und Publikationen auf aktuelle bildungspolitische Fragen eingegangen. Anliegen der hier dokumentierten Fachtagung vom 3. September 2009 zur empirischen Bildungsforschung und der damit im Zusammenhang stehenden Bildungsökonomie war und ist es, nach innen und nach außen ein differenziertes Bild dieser in der Öffentlichkeit häufig sehr vergröbert dargestellten Forschungszweige und ihrer Ergebnisse zu vermitteln.

25 Jahre Urknall: Absichten - Bilanz - Ausblick

Eine medienpolitische Betrachtung

25 Jahre nach dem „Urknall” hat die Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit Zeitzeugen, Gestaltern des privaten Rundfunks in Deutschland und Experten die damaligen Absichten beleuchtet, eine Bilanz der Entwicklungen gezogen und einen medienpolitischen Ausblick gewagt. Die Publikation dokumentiert die gleichnamige Fachkonferenz des BERLINER MEDIEN DISKURSES am 26. Mai 2009 in Berlin.

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Über diese Reihe

Broschürenreihe der Konrad-Adenauer-Stiftung mit den Beiträgen von Konferenzen, Fachtagungen und Kongressen, die von längerfristigem Interesse sind.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.