Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

2016

Kenia ein Jahr vor den Wahlen

von Gregor Jaecke, Angelika Klein

Ethnische Vielfalt als Bereicherung ansehen, nicht als Bedrohung
In etwa einem Jahr sind die Kenianer aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Und mehr als das: Aufgrund des Dezentralisierungsprozesses des Landes werden seit 2013 in den 47 Counties (Bezirken) u.a. auch Gouverneure, Senatoren und County-Regierungen gewählt. Ein Superwahljahr steht Kenia bevor. Und diese Wahl wirft ihre Schatten voraus: Ein Ausblick.

2016

Wieviel Gerechtigkeit braucht der Frieden?

von Marie-Christine Fuchs

Das System der Übergangsjustiz in Kolumbien
Der seit über 50 Jahren andauernde gewaltsame Konflikt in Kolumbien hat tragische Spuren hinterlassen. Der Friedensvertrag - am 24. August 2016 in Havanna unterzeichnet - sieht auch ein System der Übergangsjustiz vor, durch das die Opfer des Konflikts entschädigt, die Wahrheit ans Licht gebracht, die Täter bestraft und eine Erinnerungskultur zur Sicherstellung des Nicht-Vergessens geschaffen werden sollen.

2016

Bürgergesellschaft heute: verantwortungsbewusst, inklusive und partizipative

Die marokkanische Gesellschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark gewandelt. Sie hat sich im Innern konsolidiert, politisch stabilisiert und nach außen geöffnet. Sie fordert Mitsprache und Meinungsfreiheit, nimmt aber mehr und mehr auch Mitverantwortung wahr und bleibt gleichzeitig bemüht, traditionellen Zusammenhalt aufrechtzuerhalten.

2016

Justicia transicional: una justicia para la paz

Apuntes sobre el caso colombiano
Este documento repasa los principales debates sobre la administración de justicia, en el marco de los acuerdos alcanzados entre el Gobierno de Colombia y las Farc. Propone una mirada crítica propositiva, que explica a grandes rasgos por qué la justicia transicional es la mejor salida para el momento histórico en el que se encuentra dicho país.

2016

La Citoyenneté responsable, inclusive et participative

von Helmut Reifeld

La participation est une dimension importante, voire centrale de la citoyenneté. Celle-ci agit comme un cadre d’exercice de la participation, mais aussi et surtout comme un processus de socialisation politique, un catalyseur du civisme et, par extension, du patriotisme. Une telle participation, par nature transversale, devrait s’opérer dans uncadre de responsabilité et d’inclusion.

2016

Tanger im Fokus

Ohne Zweifel bildet Tanger seit Jahrhunderten die wichtigste Brücke zwischen dem Nordwesten Afrikas und Europa. Während die Stadt politisch, wirtschaftlich und kulturell auf eine reiche Vergangenheit zurückblicken kann, übertrifft ihre aktuelle Bedeutung für die Zukunft Marokkos alles bisher Dagewesene.

2016

Estland vor den Präsidentschaftswahlen

von Elisabeth Bauer, Friederike Wilke

Am 29. August 2016 ist das estnische Parlament zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten aufgerufen. Die Präsidentenwahl ist die sechste seit der Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit im Jahr 1991. Ähnlich wie der Bundespräsident in Deutschland hat auch der Estnische Präsident (Eesti Vabariigi President) vor allem eine repräsentative Funktion.

2016

Nach dem Abschluss des Friedensabkommens

von Hubert Gehring, Margarita Cuervo

Kolumbien zwischen Hoffnung, Besorgnis und dem Beginn eines langen Weges
Nach der Überwindung zahlreicher Krisen, Momenten voller Skepsis und schwierigen Verhandlungspunkten, konnten am 24. August 2016 die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla nach vier Jahren abgeschlossen werden.

2016

Führungsloser Markt des Südens

von Kristin Wesemann, Henning Suhr

Die Übergabe der Präsidentschaft entzweit den Mercosur
Eigentlich wäre jetzt Venezuela an der Reihe, die Führung des Mercosur zu übernehmen. Schließlich hat Uruguay seine sechsmonatige Präsidentschaft im Staatenbund beendet. Den Rest regelt das Alphabet, und auch in Lateinamerika kommt da nach dem U ein V: V wie Venezuela. Doch Argentinien, Brasilien und Paraguay widersetzen sich und argumentieren, das Land erfülle nicht die demokratischen Voraussetzungen, um den Mercosur anzuführen.

2016

Zielgerade Élysée-Palast

von Nino Galetti, Nele Katharina Wissmann, Julia Klesse

Vorstellung der Bewerber für das Präsidentschaftsamt
Am 23. April und 7. Mai 2017 wählen die Franzosen einen neuen Staatspräsidenten. Zur Ermittlung der Kandidaten der einzelnen Parteien wird es bei den regierenden Sozialisten (PS), bei den Grünen („Europe Ecologie – Les Verts“) und bei den bürgerlich-konservativen „Les Républicains“ Vorwahlen (primaires) geben. Der Länderbericht führt die Bewerber, die an den Vorwahlen der „Républicains“ teilnehmen wollen, in alphabetischer Reihenfolge auf. Daran anschließend werden die Kandidaten anderer Parteien, die bereits ihre Kandidatur angekündigt haben, vorgestellt.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.