Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Kroatien vor schwierigen Neuwahlen

Parlamentswahlen in Kroatien (3)

Mit der Auflösung des kroatischen Parlaments und der Festsetzung des Wahltermins auf den 11. September 2016 ist Kroatien in die heiße Phase des Wahlkampfes eingetreten. Nach Angaben der kroatischen Wahlkommission stellen sich diesmal insgesamt 174 Parteien/-bündnisse und drei unabhängige Listen zur Wahl, während sich im 12. Wahlbezirk immerhin 29 Kandidaten um die acht Mandate für Minderheitenvertreter bewerben.

Venezuela fordert die Abberufung von Präsident Maduro

Ein Land geht auf die Straße. Alleine in Caracas waren es hunderttausende Venezolaner, die am 1. September dem Ruf der Opposition gefolgt sind, um die ordnungsgemäße Durchführung eines Abberufungsreferendums einzufordern. Diese Möglichkeit hatte der verstorbene Präsident Hugo Chávez einst in der Verfassung festschreiben lassen, doch angesichts einer historischen Wirtschaftskrise und schlechter Umfragewerte unternimmt sein sozialistischer Nachfolger Nícolas Maduro alles, um ein Referendum in diesem Jahr zu verhindern.

Bundeskanzlerin Merkel in Estland

Zukunft Europas ohne Großbritannien im Mittelpunkt der Gespräche

Eine der ersten Auslandsreisen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ihrem Sommerurlaub führte sie am 24. August nach Tallinn. In Estland drehten sich die Gespräche um die Zukunft Europas – ohne Großbritannien. Neben außen- und sicherheitspolitischen Themen standen die deutsch-estnischen Beziehungen im Mittelpunkt. Merkel informierte sich zudem über die Digitalisierung in „E-Estonia“.

Kenia ein Jahr vor den Wahlen

Ethnische Vielfalt als Bereicherung ansehen, nicht als Bedrohung

In etwa einem Jahr sind die Kenianer aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Und mehr als das: Aufgrund des Dezentralisierungsprozesses des Landes werden seit 2013 in den 47 Counties (Bezirken) u.a. auch Gouverneure, Senatoren und County-Regierungen gewählt. Ein Superwahljahr steht Kenia bevor. Und diese Wahl wirft ihre Schatten voraus: Ein Ausblick.

Wieviel Gerechtigkeit braucht der Frieden?

Das System der Übergangsjustiz in Kolumbien

Der seit über 50 Jahren andauernde gewaltsame Konflikt in Kolumbien hat tragische Spuren hinterlassen. Der Friedensvertrag - am 24. August 2016 in Havanna unterzeichnet - sieht auch ein System der Übergangsjustiz vor, durch das die Opfer des Konflikts entschädigt, die Wahrheit ans Licht gebracht, die Täter bestraft und eine Erinnerungskultur zur Sicherstellung des Nicht-Vergessens geschaffen werden sollen.

Bürgergesellschaft heute: verantwortungsbewusst, inklusive und partizipative

Die marokkanische Gesellschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark gewandelt. Sie hat sich im Innern konsolidiert, politisch stabilisiert und nach außen geöffnet. Sie fordert Mitsprache und Meinungsfreiheit, nimmt aber mehr und mehr auch Mitverantwortung wahr und bleibt gleichzeitig bemüht, traditionellen Zusammenhalt aufrechtzuerhalten.

Justicia transicional: una justicia para la paz

Apuntes sobre el caso colombiano

Este documento repasa los principales debates sobre la administración de justicia, en el marco de los acuerdos alcanzados entre el Gobierno de Colombia y las Farc. Propone una mirada crítica propositiva, que explica a grandes rasgos por qué la justicia transicional es la mejor salida para el momento histórico en el que se encuentra dicho país.

La Citoyenneté responsable, inclusive et participative

La participation est une dimension importante, voire centrale de la citoyenneté. Celle-ci agit comme un cadre d’exercice de la participation, mais aussi et surtout comme un processus de socialisation politique, un catalyseur du civisme et, par extension, du patriotisme. Une telle participation, par nature transversale, devrait s’opérer dans uncadre de responsabilité et d’inclusion.

Tanger im Fokus

Ohne Zweifel bildet Tanger seit Jahrhunderten die wichtigste Brücke zwischen dem Nordwesten Afrikas und Europa. Während die Stadt politisch, wirtschaftlich und kulturell auf eine reiche Vergangenheit zurückblicken kann, übertrifft ihre aktuelle Bedeutung für die Zukunft Marokkos alles bisher Dagewesene.

Estland vor den Präsidentschaftswahlen

Am 29. August 2016 ist das estnische Parlament zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten aufgerufen. Die Präsidentenwahl ist die sechste seit der Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit im Jahr 1991. Ähnlich wie der Bundespräsident in Deutschland hat auch der Estnische Präsident (Eesti Vabariigi President) vor allem eine repräsentative Funktion.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.