Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Good Bye Britain?

Hintergrundanalyse zum EU-Referendum in Großbritannien

Das am 23. Juni 2016 stattfindende Referendum über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens hat weitreichende Konsequenzen für die Beziehungen Großbritanniens zur EU, aber auch für die Zukunft der EU selbst. Derzeit suggerieren die Umfragen ein ausgesprochen knappes Kopf-an-Kopf-Rennen und die Befürworter und Gegner eines „Brexit“ liefern sich eine heftige Schlacht mit Argumenten und Emotionen, um die Wähler zu überzeugen. Aber auch in Europa und darüber hinaus werden die möglichen Folgen und Szenarien eines „Brexit“ intensiv diskutiert.

Der jordanische Film: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Das Dubai International Film Festival hat zum 10 jährigen Jubiläum eine Liste veröffentlicht: "Cinema of Passion – 100 Greatest Arab Films". Ein Land fehlt auf dieser Liste - Jordanien. Dies könnte sich mit der Oscarnominierung des jordanischen Dramas "Theeb" ändern, das die Geschichte eines Beduinenjungen im jordanischen Wadi Rum zu Beginn des 1. Weltkriegs erzählt.

Jugend und Politik in Jordanien

Die jordanische Jugend befindet sich anscheinend in einer politischen Lethargie, begünstigt durch den Mangel an Teilhabe am politischen System oder die wirtschaftliche Lage. Die Grundstimmung ist zwar resignativ - doch es gibt auch Menschen, die hart daran arbeiten, das zu ändern.

Kommunal- und Regionalwahlen in Großbritannien

(K)ein Testfall für das Referendum?

Bei den Wahlen am 5.5.2016 wurden Gemeinderäte, Bürgermeister, Regionalparlamente und Polizeikommissare gewählt. Bei diesen nicht flächendeckenden Wahlen richtete sich das Hauptinteresse einerseits auf die Ergebnisse der Parteien ein Jahr nach der Unterhauswahl und andererseits auf mögliche Implikationen für das EU-Referendum am 23.6.2016.

Rechtsstaatliche und -politische Entwicklungen im Kosovo

Am 27. Oktober 2015 wurde das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) zwischen dem Kosovo und der Europäischen Union unterzeichnet. Für den Kosovo bedeutet das nicht nur der Start des EU-Integrationsprozesses, sondern auch die Notwendigkeit tiefgreifender Reformen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit.

Rechtsstaatliche und -politische Entwicklungen in Bosnien und Herzegowina

Nach jahrelangem Stillstand wurde für Bosnien und Herzegowina (BuH) die EU-Beitrittsperspektive wiederbelebt. Im Sinne des angestrebten EU-Beitritts verpflichtete sich die BuH-Regierung schriftlich zur Durchführung grundlegender Reformen, einschließlich im Justizbereich. Im Gegenzug konnte das EU-Stabilisierungs- und Assoziierungs-abkommen im Juni 2015 in Kraft treten.

Religion and Politics in North Africa

Im Auftrag des Regionalprogramms Südliches Mittelmeer führten Sigma Conseil und Arab Observatory of Religions and Freedoms eine Meinungsumfrage zum Verhältnis der nordafrikanischen Gesellschaften zur Interaktion zwischen Religion and Politik und zur Wahrnehmung des religiösen Extremismus durch.

Die ersten 100 Tage der neuen kroatischen Regierung

Parlamentswahlen in Kroatien (11)

Seit den letzten Parlamentswahlen in Kroatien am 8. November 2015 und der folgenden Regierungsbildung am 22. Januar 2016 sind die berühmten ersten 100 Tage verstrichen, welche jeder neuen Regierung üblicherweise als „Karenzzeit“ zugestanden werden. Die Koalitionsregierung hatte bei Amtsantritt versprochen, sich zu einer „neuen kooperativen Administration“ zusammenzufinden und dringend notwendige Reformen gemeinsam auf den Weg zu bringen. Ein abgestimmtes, kooperatives Handeln der verschiedenen politischen Akteure in Kroatien ist wichtig und erscheint gleichzeitig schwierig sicherzustellen.

Nach dem Rückzug des türkischen Ministerpräsidenten Davutoğlu – Türkei, quo vadis?

Der Rückzug von Davutoğlu ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der türkischen Republik. Er wird auf dem Sonderparteitag der AK-Partei am 22. Mai nicht mehr als Vorsitzender antreten und damit auch sein Regierungsamt aufgeben.

OAS-Mission gegen Korruption in Honduras

Auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit

Seit dem 19. April 2016 haben die Mitglieder der von der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) unterstützten Mission zur Korruptionsbekämpfung MACCIH (Misión de Apoyo contra la Corrupción y la Impunidad en Honduras) in Tegucigalpa ihre Arbeit aufgenommen. Bei Unterzeichnung des Abkommens zur Einrichtung der internationalen Mission in Honduras am 19. Januar 2016 brachte Staatspräsident Juan Orlando Hernández seine Hoffnung zum Ausdruck, dass durch die Arbeit der Experten Honduras auf dem Weg vorangebracht werde, ein „gerechteres, ehrlicheres und vertrauenswürdigeres neues Land“ zu werden.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.